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Schulische Heilpädagogik

Masterstudiengang Sonderpädagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik (SHP)

Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen bilden, fördern und erziehen als spezialisierte Lehrpersonen Schülerinnen und Schüler mit Schulschwierigkeiten oder mit Behinderungen. Sie erheben deren besonderen Förderbedarf und entwickeln individuelle Förderpläne. Sie unterrichten, fördern, beraten und begleiten diese Lernenden, indem sie den Unterricht für sie individualisieren und differenzieren. Durch diese Art von Förderung sollen die Schülerinnen und Schüler die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen erwerben, um ihre individuellen Lernziele zu erreichen und den Alltag möglichst selbstständig und eigenverantwortlich zu gestalten. Dabei behalten Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen die schulische, persönliche, soziale und berufliche Entwicklung im Auge und beziehen das gesamte Umfeld mit ein. Neben dem Klassenunterricht betreuen sie die Schülerinnen und Schüler teilweise auch in Gruppen oder einzeln. Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen arbeiten eng mit anderen Fachkräften zusammen, sind Spezialisten in der Unterstützung von Schulen und Institutionen im Umgang mit heterogenen Lerngruppen und in der Integration von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Dabei beraten sie auch Kolleginnen und Kollegen im Schulhaus, Eltern und Behörden.

 

Ab 2011: Weiterentwicklung des Studiengangs

Die Hochschule für Heilpädagogik führt auch im Jahr 2011 und folgende ein ausgebautes Studienangebot in Sonderpädagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik durch. Dieser befähigt für den Unterricht an Sonderschulen, Kleinklassen und integrativen Schulungsformen. Der Abschluss ist durch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren schweizweit anerkannt. Ausserdem wird ein Master-Titel erteilt.

 

Der Studiengang wird gegenwärtig weiter entwickelt und optimiert. Er wird in der Vollzeitform (4 Semester) wie auch berufsbegleitend Angeboten werden. Er wird aktuellen  Bedürfnissen aus Theorie und Praxis angepasst. Anmeldungen sind bis 15. Januar 2011 einzureichen. Genauere Informationen zum Studienaufbau, Organisation und Module sind ab Oktober 2010 erhältlich. Im November werden spezielle Informationsanlässe durchgeführt.

Informationen erhalten Sie auch über www.hfh.ch.

Arbeitsfeld

Mögliche Arbeitsorte sind Kindergärten und Regelklassen mit integrativer Förderung, Grund-/Basisstufe, Kleinklassen, Sonder- und Heimschulen, ambulante Einrichtungen.

 

Eignung

Folgende Eigenschaften sind ideale Voraussetzungen für Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen

  • gute Beobachtungsgabe
  • didaktisches Geschick
  • Flexibilität
  • Einfühlungsvermögen
  • Bereitschaft zur Kooperation
  • Geduld
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Belastbarkeit

Ausbildungsziele

  • Vertieftes Verstehen der spezifischen Probleme und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit heilpädagogischem Förderbedarf
    (z. B. das flexible Interview: Eine vielfältige Methode für Forschung und für modernes, niveauorientiertes Unterrichten)
  • Diagnostizieren des sonderpädagogischen Förderbedarfs
  • Beraten von Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen, Erziehungsverantwortlichen, Behörden
  • Fördern als pädagogisch-therapeutische Intervention
  • Kooperieren im Team, mit Kolleginnen und Kollegen, mit weiteren Fachleuten, Erziehungsverantwortlichen und Behörden
  • Evaluieren und Beurteilen der Praxis

Masterabschluss

Das Studium wird mit einem Master of Arts Hochschule für Heilpädagogik in Special Needs Education abgeschlossen. Der Abschluss ist von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) anerkannt.

 

Leitung

Prof. Dr. Josef Steppacher