Projekte
Forschung und Entwicklung für Theorie und PraxisDie HfH gehört zu den wenigen Hochschulen in der Schweiz, die Fragen der Heilpädagogik ins Zentrum der Forschung und Entwicklung (F&E) stellen. Das vertiefte Verständnis behinderter Menschen hilft, ihre Lebensqualität in den Bereichen Lernen, Arbeiten, Wohnen und Freizeit zu verbessern. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen zudem in die Aus- und Weiterbildung des heilpädagogischen Personals ein.
Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der HfH umfasst fünf Schwerpunkte mit
aktuell 22 laufenden Projekten (Stand 2/2012):
- A. Kleinkinder, Kinder und Jugendliche mit besonderen Bildungsbedürfnissen
- B. Jugendliche und junge Erwachsene mit erschwertem Übergang Schule – Erwerbsleben
- C. Erwachsene und alte Menschen mit Behinderung
- D. Systemische und institutionelle Fragen der Heilpädagogik
- E. Professionalisierung heil- und sonderpädagogischer Berufe
A. Kleinkinder, Kinder und Jugendliche mit besonderen Bildungsbedürfnissen
Schwerpunktleitender: Prof. Dr. Andrea Lanfranchi
Im Zentrum stehen Fragen der Prävention (u.a. mittels heilpädagogischer und interdisziplinärer früher Förderung) und heilpädagogische Massnahmen. Wichtig ist auch die Evaluation der verschiedenen integrativen und separativen Massnahmen der schulischen Heilpädagogik in Bezug auf ihre Wirksamkeit.
B. Jugendliche und junge Erwachsene mit erschwertem Übergang Schule – Erwerbsleben
Schwerpunktleitender: Prof. Dr. Kurt Häfeli
Für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen oder schulischen Problemen ist oft der Einstieg ins Berufsleben erschwert. Die HfH untersucht Laufbahnen von Betroffenen, entwickelt und evaluiert Unterstützungsmöglichkeiten in Schulen, Werkstätten und Betrieben und erforscht die Wirkungsweise des Berufsbildungs- und Beschäftigungssystems.
C. Erwachsene und alte Menschen mit Behinderung
Schwerpunktleitende: Judith Adler, lic. phil.
In diesem Schwerpunkt werden Lebenswirklichkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten von erwachsenen und alten Menschen mit Behinderung untersucht. Gerontologisches und behinderungsspezifisches Wissen wird für die heilpädagogische Praxis anwendungsorientiert aufbereitet. Dies dient als Grundlage für innovative Praxismodelle und für eine Weiterentwicklung der Heilpädagogik in diesem Bereich.
D. Systemische und institutionelle Fragen der Heilpädagogik
Schwerpunktleitender: Prof. Dr. Christian Liesen
Heilpädagogisches Handeln ist vielschichtig. Es steht in einem komplexen Spannungsfeld aus normativen, instrumentellen und strukturellen Anforderungen. Um es lenken und gestalten zu können, ist eine gute Kenntnis der fachlichen Handlungsgrundlagen notwendig. Daher befasst sich die HfH mit den Zielperspektiven, Handlungsabsichten und Planungsgrundlagen heilpädagogischer Institutionen und Organisationen. Sie trägt dazu bei, diese Kenntnisse fortwirkend zu erweitern und zu verbessern.
E. Professionalisierung heil- und sonderpädagogischer Berufe
Schwerpunktleitender: Dr. des. Martin Venetz
Gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen erfordern von Fachpersonen in heil- und sonderpädagogischen Berufsfeldern zunehmend professionelles Wissen und Handeln. Im Zentrum dieses Schwerpunktes liegen die Entwicklung von Professionalität in Aus- und Weiterbildung sowie Wirksamkeit und Wirkungen professionellen Handelns.
| Status | Titel des Forschungsprojektes |
|---|---|
| abgeschlossen | E.1 Vom HPS zur HfH - Analyse eines schulkulturellenTransformationsprozesses (2001-2004) |
| abgeschlossen | E.2 Forschungslandkarte der Pädagogischen Hochschulen (PH) Schweiz (2005) |
| abgeschlossen | E.3 Beschäftigungslage und berufliche Tätigkeit von PM-Therapeuten/innen in der Schweiz (2005-2007) |
| abgeschlossen | E.4 Evaluation Nachdiplomkurs „Fördern in Schriftsprache und Mathematik" (2005-2008) |
| abgeschlossen | E.5 Schulische Integration und der Beitrag der Logopädie (2009-2010) |
| abgeschlossen | E.6 Forschung und Lehre an Pädagogischen Hochschulen (2010) |
| laufend | E.8 Directionality Effect - Das ungeklärte Phänomen (2012) |




