Medienmitteilungen
Medienmitteilung vom 1. Februar 2010
Gewalt in Familie, Schule und Gesellschaft – Fakten, Prävention und Handlungsmöglichkeiten, Podiumsdiskussion am 8.3.2010
Gewalt in Familien, Schule und Gesellschaft bewegt die Öffentlichkeit. Seit Jahren steigt die Gesamtzahl der in der Schweiz registrierten Straftaten mit gewalttätigem Charakter von Kindern und Jugendlichen. Auch die Anzahl an Gewaltdelikten von Kindern gegen Kinder nimmt zu. Viele Taten werden von Knaben begangen, in den letzten Jahren nimmt der Anteil gewalttätiger Mädchen jedoch stetig zu.
Der Trend zu mehr Brutalität in den Schulen aber auch in der Freizeit schreckt auf und macht nachdenklich. Warum werden Kinder und Jugendliche zu Tätern? Sind zu viele Freiheiten in der Erziehung, instabile Familienverhältnisse oder andere soziale Probleme die Gründe? Ist es die schlechte Integration, die „Bildungsferne" der Eltern oder aber die Gewaltverherrlichung in den Medien, in Videospielen oder im Internet? Oder gibt es eine vorprogrammierte Bereitschaft zur Gewalt? Die Meinungen bezüglich der Ursachen sind unterschiedlich. So auch über die geeigneten Gegenmassnahmen. Wann und wo muss die Prävention beginnen? Gibt es wirksame Präventionsmittel, um die Kinder vor Gewalterfahrungen zu schützen? Welche Rolle können Schule, Heilpädagogik und Therapie dabei spielen?
Medienmitteilung vom 25. Mai 2009
Zum Schreibenlernen muss man nicht immer Schreiben üben!
Kindern fällt das Schreibenlernen leichter, wenn sie gleichzeitig mit ganzkörperlichen Bewegungsübungen gefördert werden. Eine Zürcher Studie zur Überprüfung von Effekten auf die Schreibmotorik bei über 150 Kindergartenkindern lieferte interessante Ergebnisse. In der so genannten G-FIPPS-Studie der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich HfH konnte nachgewiesen werden, dass Kinder ihre grafomotorischen Leistungen längerfristig dann verbessern, wenn sie sich intensiv mit Raumwahrnehmung, Geschicklichkeit und Koordination über psychomotorische Bewegungsangebote beschäftigen. Eine andere Gruppe von Kindern, welche vorwiegend mit Stift und Papier gefördert wurde, schnitt schlechter ab.
Medienmitteilung vom 24.April 2009
Stotterchamp 2009: „Stottern ist ok!"
Jugendliche aus der Schweiz, Österreich und Deutschland treffen sich im Juli in einem Zirkusareal am Bodensee zu einer aussergewöhnlichen Therapiewoche: dem Stotterchamp. Der Titel weist auf den Standort CH hin und steht symbolisch dafür, dass man auch mit Stottern zum „Champ" werden kann. Der Austausch mit anderen stotternden Jugendlichen, das Meistern von ungewohnten Situationen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sprechen stärkt das Selbstbewusstsein der jungen Menschen und ermöglicht ihnen einen neuen Umgang mit ihrer Kommunikationsstörung. Studierende der Logopädie und Psychomotoriktherapie betreuen die 11 bis 18-jährigen Jugendlichen individuell in einer Patenfunktion. Das Lager findet zum neunten Mal statt und wird von der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) Zürich und der Medizinischen Akademie Freiburg (D) durchgeführt.
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Eveline Koopmann FurrerKommunikation
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