Archiv Medienmitteilungen
Lesen Sie Medienmitteilungen und weitere Informationen, die älter als ein Jahr alt sind.Medienmitteilung vom 1. April 2011 [PDF, 137kB]
Tagung am 27. /28. Mai 2011:
Gebärdensprache in der Schweiz: Forschung, Dolmetschen, Lehren und Lernen – Nationalrätin Pascale Bruderer Wyss hält die Eröffnungsrede
Zürich, den 1. April 2011 – Im Jahr 1985 starteten die ersten Kurse in Deutschschweizer Gebärdensprache. Ein Vierteljahrhundert später will eine Tagung der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH) Bilanz ziehen und die Entwicklung der Gebärdensprache in der Schweiz thematisieren. Nationalrätin Pascale Bruderer Wyss
ist eine der ersten Rednerinnen und Redner am 27. Mai in Zürich.
Die Fachtagung „Gebärdensprache in der Schweiz: Forschung, Dolmetschen, Lehren und Lernen“ wird mit einem Referat von Pascale Bruderer Wyss eröffnet. Die Nationalrätin, die selbst die Gebärdensprache beherrscht, sagt: „Gebärdensprache ist für viele gehörlose und hörbehinderte Menschen der Schlüssel, um erfolgreich am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Ich setze mich gerne und aus Überzeugung für die bessere Anerkennung der Gebärdensprache in der Schweiz ein."
Aktuelle Themen der Tagung sind u. a. der Einsatz neuer Medien, Umgang mit Mehrsprachigkeit beim Dolmetschen, Fachgebärdenlexika, Lernstrategien und aktuelle Forschungsergebnisse. Die Organisatoren legen grossen Wert auf Interaktivität und regen Austausch unter den internationalen Tagungsteilnehmern. Konferenzdolmetscher übersetzen simultan in Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS), Französische (LSF) und Italienische (LIS) Gebärdensprache sowie in Lautsprache. Es werden Vorträge im Plenum wie auch Workshops und Referate im kleineren Rahmen angeboten. Die Fachtagung richtet sich an gehörlose, hörbehinderte und hörende Menschen, die sich für die Gebärdensprache interessieren. Das detaillierte Programm sowie die Anmeldemöglichkeiten sind zu finden unter http://www.hfh.ch/kurse_detail-n116-i1406-sD.htmlPDF
Medienmitteilung vom 29. März 2011 [PDF, 85kB]
The Champ's Speech – Jugendliche lernen selbstbewussten Umgang mit Stottern
Die aussergewöhnliche Therapiewoche für stotternde Jugendliche findet diesen Sommer bereits zum elften Mal statt. Auch in diesem Jahr ermöglicht das Stotterchamp den Teilnehmenden aus der Schweiz, Österreich und Deutschland eine Woche der Auseinandersetzung mit sich, der Natur und mit ihrem Sprechen. Zusammen mit in gleicher Art Betroffenen und unter Betreuung von fachkundigen Therapeuten wird das Leben grösstenteils im Freien gestaltet. Die Jugendlichen schlafen in Zirkuswagen und ein Zirkuszelt bietet Gelegenheit für Gruppenaktivitäten. Der Austausch mit anderen stotternden Jugendlichen, das Meistern von ungewohnten Situationen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sprechen stärkt das Selbstbewusstsein der jungen Menschen und ermöglicht ihnen einen neuen Umgang mit ihrer Kommunikationsstörung. Das Lager wird von der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH) und der Medizinischen Akademie Freiburg (D) durchgeführt. PDF
Medienmitteilung vom 10. März 2011 [PDF, 281kB]
Rund 100 Laientänzerinnen und -tänzer werden eine unglaubliche Aufführung auf die Bühne der Maag-Halle in Zürich bringen. Unter der Leitung des britischen Choreographen Royston Maldoom (Kinofilm „Rhythm is it!") stellen sie am 15. und 16. April 2011 ihre tänzerische Umsetzung von frühlingshaften klassischen Musikstücken vor.
Die Teilnehmer des Community-Tanzprojektes rollen, kriechen, rennen und tanzen. Vielleicht sind die Schritte nicht immer ganz synchron, eine Bewegung nicht exakt. Was aber zählt sind der Mut und die Selbstüberwindung, sich in emotionalen Posen auf der Bühne darzustellen. Die professionelle Inszenierung von Royston Maldoom, das Lichtdesign von Pete Ayres und die mitreissende Leistung des Orchesters Camerata Schweiz unter dem Dirigenten Kevin Griffiths lassen die Auftritte zu einem einmaligen Erlebnis werden. Die Aufführungen des Projektes „spring!- tanz bewegt visionen“ finden in der Maag MusicHall in Zürich am 15. und 16. April 2011 jeweils um 20:00 Uhr statt. Tänzer und Tänzerinnen sind Jugendliche und junge Erwachsene, die während vier Wochen jeden Tag intensiv geprobt haben. Junge Menschen, die vielleicht zum ersten Mal erleben, wie sie mit Engagement und Ausdauer zu Erfolg kommen und die ihre nächsten Lebensschritte mit gestärktem Selbstvertrauen anpacken können. Im Rahmen der Probearbeit, ganz nach der Philosophie der Community-Dance-Projekte, haben sie miteinander und an sich gearbeitet, um eigene Schwächen und Grenzen zu überwinden und ein sehenswertes Produkt zu erreichen: überraschend, unvergesslich und berührend. Tickets sind ab sofort für CHF 30.00, 45.00 und 55.00 beim Musikhaus Jecklin & Co. AG erhältlich: Per Telefon: 044 253 76 76 oder per E-mail: tickets@jecklin.ch.
Medieneinladung für den 28.2.2011 [PDF, 164kB]
“DU“-Monatsschrift Nr. 4 / 1944
Foto-Ausstellung zum Thema Behinderung
Im zehnten Jubiläumsjahr will die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH) in die Zukunft, aber auch in die Vergangenheit blicken. Am 28. Februar eröffnet Rektor Prof. Dr. Urs Strasser eine Ausstellung, die interessante Rückblicke auf die Entwicklung der Heilpädagogik erlaubt. Im Zentrum steht die Ausgabe 4/1944 des Kulturmagazins „DU“ zum Thema Behinderung mit Bildern des bekannten Schweizer Fotografen Werner Bischof - sowie zahlreichen journalistischen Texten. Bischof gilt als Klassiker der Schwarzweissfotografie in der Nachkriegszeit. Seine Werke wurden unter anderem im Kunstmagazin "Du" publiziert. Mit Talent und seinem Interesse an existenziellen Fragen setzte Werner Bischof neue Qualitätsmassstäbe. 1949 trat er der weltbekannten Fotografengruppe "Magnum Photos" bei. Nach Reisen in Asien und Amerika verunfallte er im jungen Alter von 38 Jahren tödlich in Peru.
Im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums laden wir Sie herzlich am Montag, den · Begrüssung durch Prof. Dr. Urs Strasser, Rektor der HfH · Einführung zum Thema Behinderung durch Urs Dettling, Stv. Direktor Pro Infirmis · Begehung der Ausstellung mit anschliessendem Apéro und Musik
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem PDF.
28. Februar 2011 um 16:45 Uhr zur Ausstellungseröffnung ein:
Medienmitteilung vom 17. Februar 2011: "spring - tanz bewegt visionen" lanciert [PDF, 214kB]
Tanzprojekt „spring! - tanz bewegt visionen“ lanciert – Aufruf an Jugendliche
Im April 2011 wird, erstmalig in der Schweiz, ein grosses Community-Tanz-Projekt mit rund 100 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Aufführung kommen. Die Choreographie entwickelt der international bekannte Royston Maldoom (Kinofilm „Rhythm is it!"). Das Integrations- und Jugendförderungsprojekt „spring! - tanz bewegt visionen“ wendet sich an Jugendliche und junge Erwachsene. Ziel ist, dass die Teilnehmenden einen Entwicklungsschub in Motivation, Engagement, Ausdauer sowie Erfolg erleben und ihre nächsten Lebensschritte mit stärkerem Selbstvertrauen anpacken. Die Aufführungen finden in der Maag MusicHall in Zürich am 15. und 16. April 2011 statt. Gezeigt wird eine Choreographie von Royston Maldoom, begleitet vom Orchester Camerata Schweiz.
Die beiden Projektinitianten Jürg Bigler und Franziska Zuppiger suchen für die offene Gruppe noch interessierte Jugendliche (ca. 16-20 Jahre). Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Die Proben finden zwischen dem 19. März und 14. April 2011 jeweils am Wochenende statt. Anmeldungen bitte über www.tanzbewegtvisionen-hfh.ch.
PDFMedienmitteilung vom 25. Januar 2011 [PDF, 193kB]
Ringvorlesungen für Kinder an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich: Programm 2011
Von Februar bis Dezember 2011 finden an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich wieder Ringvorlesungen für Kinder statt. Die Referentinnen und Referenten sind mit einer Behinderung aufgewachsen. In vier Veranstaltungen geben sie Einblicke in ihren Alltag, wie sie ihn als Kind erlebt haben.
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 14.30 Uhr und dauern ca. 90 Minuten. Anschliessend offeriert die HfH ein „z'Vieri“. Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte über jeannine.villiger@hfh.ch, Betreff: Ringvorlesungen für Kinder. Treffpunkt ist die Aula 100 (1. OG) der HfH, Schaffhauserstr. 239, 8057 Zürich. Mehr Informationen unter www.hfh.ch.
Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem PDF. PDF
Medienmitteilung vom 11. Januar: Ringvorlesungen 2011 [PDF, 256kB]
Ringvorlesungen an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich: Programm 2011
Von Januar bis November 2011 finden an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich wieder Ringvorlesungen statt. Die Themen stammen aus verschiedenen heilpädagogischen Richtungen und ermöglichen gerade fachfremden Personen interessante Einblicke in das Fachgebiet.
Amoklauf an der Schule, neue Forschungsergebnisse zu Fragen rund um die Integration von Schülerinnen und Schüler mit Schulschwierigkeiten, Sprachbehinderung im Alter, frühe Förderung bei Kindern, die in schwierigen familiären Verhältnissen leben, theologische Aspekte oder Kinder mit ADHS im Unterricht sind einige der Highlights. Zu einem Teil der Themen – Sprachbehinderung und Alter – werden Filme gezeigt.
Die Vorlesungen beginnen jeweils um 18.30 Uhr und finden in der Aula 100 (1. OG) an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich, Schaffhauserstr. 239 in 8057 Zürich statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach der Veranstaltung offeriert die HfH einen Aperitif.
Die genauen Termine und Detailinformationen entnehmen Sie bitte dem PDF. PDFMedienmitteilung vom 9. November 2010 [PDF, 62kB]
Kostenloses Kursangebot für Familien, die erwachsene Söhne und
Töchter mit einer geistigen Behinderung zu Hause betreuen
Viele Eltern von behinderten Kindern machen sich Sorgen, wer sich später um die Anliegen ihrer Söhne und Töchter kümmern wird. Die Hochschule für Heilpädagogik will sich diesem Thema widmen und bietet Kurse zur Zukunftsplanung an. Interessierte Familien nehmen am Pilotkurs kostenlos teil.
Familien, die ihre erwachsenen geistig behinderten Söhne und Töchter zu Hause betreuen, stehen mit Blick auf die Zukunft vor einer Vielzahl schwieriger Entscheidungen. Ohne vorangehende Planung kann es bei Krankheit oder Todesfall der Eltern zu Notfallüberweisungen kommen. Ziel des Projektes der HfH ist es, ein Kursangebot zu entwickeln, das Eltern, Geschwister und die geistig behinderten Söhne und Töchter in ihrer Zukunftsplanung unterstützt. Der an schweizerische Verhältnisse angepasste Kurs wird in einer Pilotstudie mit zehn Familien durchgeführt und evaluiert.
Familien, die am Pilotprojekt teilnehmen, werden an fünf Abenden zu je 2.5 Stunden beim Erarbeiten einer Absichtserklärung unterstützt. Sie erhalten Informationen über Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Region und zu finanziellen und rechtlichen Fragen. Diskutiert werden auch Fragen zu Planungsschwierigkeiten und zu Freundschaften und Beziehungen. Der Kurs wird in zwei Gruppen durchgeführt: eine Gruppe für die behinderten Söhne und Töchter und eine Gruppe für Eltern und Geschwister.
Die Kursabende finden am 29. November und am 13. Dezember 2010, am 10. und am 24. Januar 2011 sowie am 7. Februar 2011 jeweils von 18.30 bis 21 Uhr in Zürich/Berninaplatz an der HfH statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen zum Projekt sind zu finden unter http://www.hfh.ch/agenda_detail-n60-i1568-sD.html. Anmeldungen zum Kurs können telefonisch bei Frau Monika Wicki erfolgen: 044 317 12 34.
Information für Medienvertreter
Projektleiterin Judith Adler steht Ihnen gerne für Auskünfte zur Verfügung. Anmeldung bitte über sabine.huettche@hfh.ch. PDFMedienmitteilung vom 21. September 2010 [PDF, 129kB]
„Heilpädagogik und Theologie im Dialog - Behinderung und die Frage nach dem Sinn“: Tagung am 27. November an der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich
Behinderung konfrontiert uns immer wieder mit Fragen nach Sinn und Bedeutung des Lebens. Für die Beschäftigung mit diesem Thema fehlt im betreuungsintensiven Alltag aber oft die Zeit. Eine Tagung am 27. November 2010 an der Hochschule für Heilpädagogik (HfH) bietet allen Interessierten ein Forum für Fragen im Spannungsfeld von Heilpädagogik und Theologie.
Die Tagung „Heilpädagogik und Theologie im Dialog – Behinderung und die Frage nach dem Sinn" bringt wissenschaftliche Ansätze mit den Alltagsthemen aus der Arbeit und dem Zusammenleben mit behinderten Kindern und Erwachsenen zusammen. Eine breit gefächerte Reflexion nimmt Grundsatzfragen heilpädagogischer Praxis auf und erlaubt eine eigene Auseinandersetzung.
Nach einer Eröffnungspräsentation des Liedermachers und Theologen Linard Bardill, bekannt u. a. durch die Geschichten von seinem „Kleinen Buddha“ (seinem Sohn mit Down-Syndrom), stehen Workshops zur Vertiefung einzelner Themen im Zentrum der Veranstaltung. Abgerundet wird die Tagung durch einen Schlussvortrag, der die Heilpädagogik aus theologischer Sicht betrachtet. Zu den Referentinnen und Referenten zählen namhafte Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis. Die Organisation des Anlasses erfolgte in Absprache mit dem Pfarramt für Menschen mit cerebraler und geistiger Behinderung der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.
Die Tagung richtet sich an Personen, die heilpädagogisch oder praktisch-theologisch tätig oder interessiert sind (etwa Lehr- und Betreuungspersonen, Fachpersonen aus Aus- und Weiterbildung, Pfarrerinnen und Pfarrer oder Katechetinnen und Katecheten), ebenso an Familienangehörige von Menschen mit Behinderung.
Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 27. November um 9:00 Uhr. Die Tagungsgebühr beträgt 200 CHF. Das detaillierte Programm sowie die Anmeldemöglichkeiten sind zu finden unter http://www.hfh.ch/agenda_detail-n60-i1300-sD.html. Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2010.
Information für Medienvertreter
Interessierte Journalisten können kostenfrei an der Tagung teilnehmen und sind zu Einzelgesprächen mit den Referenten eingeladen. Anmeldung bitte über sabine.huettche@hfh.ch.PDFMedienmitteilung vom 14. September 2010 [PDF, 207kB]
Was bestimmt positives Erleben im Unterricht?
Tagung zum Thema „Motivation und Befinden“ mit Experten aus Wissenschaft und Praxis am 18. September
Positive Emotionen im Unterricht liefern wertvolle Energie für eine gute Lernentwicklung. Lernmotivation und positives Befinden von Schülerinnen und Schülern zu optimieren gehört deshalb zur Kernkompetenz von Lehrpersonen. Eine Tagung an der Hochschule für Heilpädagogik am 18. September 2010 informiert über aktuelle Motivationskonzepte und über die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Qualität des Erlebens von Lernenden in integrativen Klassen.
Wohl jede Lehrperson wünscht sich Schülerinnen und Schüler, die sich für die Lerninhalte interessieren und sich aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligen. In Wirklichkeit stehen Lehrpersonen jedoch oft Kindern und Jugendlichen gegenüber, die sich wenig lern- und leistungsmotiviert zeigen.
Eine Tagung an der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich stellt motivationale und emotionale Prozesse im konkreten Schulalltag in den Mittelpunkt. Prof. Dr. Regina Vollmeyer (Universität Frankfurt) und Dr. Stefan Engeser (Universität Trier) sprechen über Motivationsphänomene und die Erhaltung und Förderung der Lernmotivation von Kindern. Die HfH-Dozenten Dr. des. Martin Venetz und Rupert Tarnutzer präsentieren aktuelle Ergebnisse einer Studie, die das Befinden von über 700 Schülerinnen und Schülern an Schweizer Schulen mit integrativen Schulformen untersucht hat. Lernberater zeigen in Workshops praktische Lösungsansätze auf, um positive Emotionen, Einstellungen sowie Lerninteresse im Schulalltag zu stärken.
Mit der Tagung „Motivation und Befinden“ möchte die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik einen Beitrag zur konkreten Alltagsbewältigung von Lehrpersonen und Schulischen Heilpädagogen leisten. Sie richtet sich an Fachpersonen der Schulischen Heilpädagogik, an Lehrpersonen und Erziehungsberechtigte. Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 18. September um 9:15 Uhr. Die Tagungsgebühr beträgt 200 CHF. Das detaillierte Programm sowie die Anmeldemöglichkeiten sind zu finden unter http://www.hfh.ch/kurse_detail-n116-i1260-sD.html.
Information für Medienvertreter
Interessierte Journalisten können kostenfrei an der Tagung teilnehmen und sind zu Einzelgesprächen mit den Referenten eingeladen. Anmeldung bitte über sabine.huettche@hfh.ch.
Kontakt
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich
Kommunikation
Sabine Hüttche
Tel.: 044 317 1202
Mobil: 078 872 24 29
Mail: sabine.huettche@hfh.ch
Medienmitteilung vom 15. Juli 2010 [PDF, 68kB]
Zum zehnten Mal heisst es „Stottern ist ok!“ - Stotterchamp startet am 18. Juli am Bodensee
Eine aussergewöhnliche Therapiewoche für stotternde Jugendliche feiert zehnjähriges Jubiläum. Das Stotterchamp am Bodensee ermöglicht zwölf Jugendlichen eine Woche der Auseinandersetzung mit sich, ihrem Sprechen und der Natur. Betreut von fachkundigen Therapeuten und gemeinsam mit anderen Betroffenen wird das Leben grösstenteils im Freien gestaltet. Die Jugendlichen schlafen in Zirkuswagen, in einem Zirkuszelt finden Gruppenaktivitäten statt. Das Meistern von ungewohnten Situationen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sprechen stärkt das Selbstbewusstsein der jungen Menschen und ermöglicht einen neuen Umgang mit der Kommunikationsstörung.
PDFMedienmitteilung vom 1. Juli 2010 [PDF, 27kB]
Mehr ausgebildete Heilpädagogen für den Kanton Graubünden:
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik verleiht 20 Master-Diplome
Gute Nachrichten für Schulen im Kanton Graubünden: Ihre Diplome erhielten am 30. Juni 20 Lehrpersonen aus Graubünden, die ein zweijähriges Masterstudium in Schulischer Heilpädagogik absolviert haben. Eine Kooperation der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) mit der Pädagogischen Hochschule Graubünden machte es möglich, dass die Lehrpersonen ihre Zusatzausbildung in Chur absolvieren konnten. Der Bündner Regierungspräsident und Vorsteher des Erziehungsdepartements Claudio Lardi hielt die Diplomrede an der HfH in Zürich.
PDFMedienmitteilung vom 29. April 2010
Stotterchamp 2010: „Reden ist Silber, Stottern ist …. ok!"
Die aussergewöhnliche Therapiewoche für stotternde Jugendliche feiert ihr zehnjähriges Jubi-läum. Auch in diesem Jahr ermöglicht das Stotterchamp den Teilnehmenden aus der Schweiz, Österreich und Deutschland eine Woche der Auseinandersetzung mit sich, mit der Natur und mit ihrem Sprechen. Zusammen mit in gleicher Art Betroffenen und unter Betreuung von fach-kundigen Therapeuten wird das Leben grösstenteils im Freien gestaltet. Die Jugendlichen schlafen in Zirkuswagen und ein Zirkuszelt bietet Gelegenheit für Gruppenaktivitäten. Der Aus-tausch mit anderen stotternden Jugendlichen, das Meistern von ungewohnten Situationen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sprechen stärkt das Selbstbewusstsein der jungen Menschen und ermöglicht ihnen einen neuen Umgang mit ihrer Kommunikationsstörung. Das Lager wird von der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik HfH Zürich und der Medizi-nischen Akademie Freiburg (D) durchgeführt.
Medienmitteilung vom 20.4.2010
Berufsbildung für Schwächere – eine bildungspolitische Herausforderung
Tagung am 28. April 2010, 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr, Hochschule für Heilpädagogik
Berufsbildung und berufliche Integration sind für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung oder Schwächen im heutigen Berufsbildungssystem immer wieder mit Schwierigkeiten verbunden. Diese Situation wird durch die aktuelle Wirtschaftslage zusätzlich verschärft.
Die zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) stellt relativ hohe Ansprüche. Die von INSOS (Soziale Institutionen für Menschen mit Behinde-rung Schweiz) neu entwickelte „Praktische Ausbildung" (PrA) kann hier neue Perspektiven der Berufsbildung eröffnen. Sind diese Ausbildungsmöglichkeiten adäquat für Menschen mit Behinderung? Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen?
An der Tagung werden praktische Erfahrungen, wissenschaftliche Evaluationsergebnisse und bildungspolitische Thesen zu EBA- und PrA-Ausbildungen präsentiert und diskutiert.
Die Tagung wird durch die HfH und INSOS Schweiz, dem Branchenverband der Behinderteninstitutionen gestaltet. Das Interesse an der Thematik ist ausgesprochen gross. Mit über 200 Anmeldungen war die Tagung innert Kürze ausgebucht.
Medienmitteilung vom 1. Februar 2010
Gewalt in Familie, Schule und Gesellschaft – Fakten, Prävention und Handlungsmöglichkeiten, Podiumsdiskussion am 8.3.2010
Gewalt in Familien, Schule und Gesellschaft bewegt die Öffentlichkeit. Seit Jahren steigt die Gesamtzahl der in der Schweiz registrierten Straftaten mit gewalttätigem Charakter von Kindern und Jugendlichen. Auch die Anzahl an Gewaltdelikten von Kindern gegen Kinder nimmt zu. Viele Taten werden von Knaben begangen, in den letzten Jahren nimmt der Anteil gewalttätiger Mädchen jedoch stetig zu.
Der Trend zu mehr Brutalität in den Schulen aber auch in der Freizeit schreckt auf und macht nachdenklich. Warum werden Kinder und Jugendliche zu Tätern? Sind zu viele Freiheiten in der Erziehung, instabile Familienverhältnisse oder andere soziale Probleme die Gründe? Ist es die schlechte Integration, die „Bildungsferne" der Eltern oder aber die Gewaltverherrlichung in den Medien, in Videospielen oder im Internet? Oder gibt es eine vorprogrammierte Bereitschaft zur Gewalt? Die Meinungen bezüglich der Ursachen sind unterschiedlich. So auch über die geeigneten Gegenmassnahmen. Wann und wo muss die Prävention beginnen? Gibt es wirksame Präventionsmittel, um die Kinder vor Gewalterfahrungen zu schützen? Welche Rolle können Schule, Heilpädagogik und Therapie dabei spielen?
Medienmitteilung vom 25. Mai 2009
Zum Schreibenlernen muss man nicht immer Schreiben üben!
Kindern fällt das Schreibenlernen leichter, wenn sie gleichzeitig mit ganzkörperlichen Bewegungsübungen gefördert werden. Eine Zürcher Studie zur Überprüfung von Effekten auf die Schreibmotorik bei über 150 Kindergartenkindern lieferte interessante Ergebnisse. In der so genannten G-FIPPS-Studie der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich HfH konnte nachgewiesen werden, dass Kinder ihre grafomotorischen Leistungen längerfristig dann verbessern, wenn sie sich intensiv mit Raumwahrnehmung, Geschicklichkeit und Koordination über psychomotorische Bewegungsangebote beschäftigen. Eine andere Gruppe von Kindern, welche vorwiegend mit Stift und Papier gefördert wurde, schnitt schlechter ab.
Medienmitteilung vom 24. April 2009
Stotterchamp 2009: „Stottern ist ok!"
Jugendliche aus der Schweiz, Österreich und Deutschland treffen sich im Juli in einem Zirkusareal am Bodensee zu einer aussergewöhnlichen Therapiewoche: dem Stotterchamp. Der Titel weist auf den Standort CH hin und steht symbolisch dafür, dass man auch mit Stottern zum „Champ" werden kann. Der Austausch mit anderen stotternden Jugendlichen, das Meistern von ungewohnten Situationen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sprechen stärkt das Selbstbewusstsein der jungen Menschen und ermöglicht ihnen einen neuen Umgang mit ihrer Kommunikationsstörung. Studierende der Logopädie und Psychomotoriktherapie betreuen die 11 bis 18-jährigen Jugendlichen individuell in einer Patenfunktion. Das Lager findet zum neunten Mal statt und wird von der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) Zürich und der Medizinischen Akademie Freiburg (D) durchgeführt.
Medienmitteilung vom 2. Dezember 2008
Neuer Masterstudiengang in Heilpädagogischer FrüherziehungIm Herbst 2009 startet der berufsbegleitende Masterstudiengang in Sonderpädagogik mit Vertiefungsrichtung Heilpädagogische Früherziehung an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik HfH in Zürich. Der Studiengang löst die bisherige einjährige Weiterbildung an der HfH ab. Anmeldeschluss ist der 15. Januar.
Medienmitteilung vom 25. November 2008 / Comunicaziun da media dals 25 november 2008
VAZ Preis 2008 geht an den Verein „Betreute Ferien" in Sent
Jeden Herbst ehrt die Vereinigung der Absolventinnen und Absolventen der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik VAZ eine Institution oder Person, die sich mit Engagement für Menschen mit besonderen Bedürfnissen einsetzt. Der mit 4000 Franken dotierte Preis geht dieses Jahr an den Verein „Betreute Ferien" in Sent im Unterengadin
Premi dal VAZ 2008 pella uniun da "vacanzas chüradas" a Sent
Minch'utuon onurescha l'uniun da las absolventas e'ls absolvents da la scoul'ota da pädagogia curativa da Turich (VAZ) ün'instituziun o üna persuna, chi s'ingascha per umans cun bsögns specials. Il premi da quist on, chi'd es dotà cun 4000 francs, va a l'uniun da "vacanzas chüradas" a Sent in Engiadina Bassa.
Medienmitteilung vom 10. April 2008
Stotterchamp 2008: „Nicht vermeiden – Stottern zeigen!"
Jugendliche aus der Schweiz, Österreich und Deutschland treffen sich im Juli in einem Zirkusareal am Bodensee, um an einer aussergewöhnlichen Therapiewoche teilzunehmen: dem Stotterchamp. Der Austausch mit anderen stotternden Jugendlichen, das Meistern von ungewohnten Situationen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sprechen stärkt ihr Selbstbewusstsein
und ermöglicht einen neuen Umgang mir ihrer Kommunikationsstörung. Studierende der Logopädie und Psychomotoriktherapie betreuen die Jugendlichen individuell als Patin oder Pate, angeleitet von Dozierenden.
Das Lager findet zum achten Mal statt und wird von der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich und der Medizinischen Akademie Freiburg (D) durchgeführt.
Medienmitteilung vom 18. Februar 2008
Grundbildung mit Berufsattest: Hürde und Chance zugleich
Seit Ende 2005 ersetzt die zweijährige Grundbildung mit eidgenössischem Berufsat-test (EBA) sukzessive die bisherige Anlehre. Das Ziel beider Ausbildungen ist, leis-tungsschwächeren Jugendlichen einen Einstieg in die Berufsausbildung zu ermögli-chen. Die neue Ausbildungsform soll die Chancen der jungen Berufsleute auf dem Arbeitsmarkt zusätzlich erhöhen und ihnen den Zugang zu weiterführenden Ausbil-dungen erleichtern. Die ersten Absolventinnen und Absolventen einer Grundbildung mit EBA in den Berufsfeldern Verkauf und Gastgewerbe haben im Sommer 2007 ihre Ausbildung abgeschlossen. Neben positiven Effekten lassen erste Zwischenresultate einer Evaluation der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik HfH jedoch auf eine verstärkte Selektion vor oder während der Ausbildung schliessen.
Medienmitteilung vom 23. November 2007
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen: Eine Website gegen Barrieren
Die Integration von Studierenden mit einer Behinderung an Hochschulen ist immer noch keine Selbstverständlichkeit. Fehlende Aufzüge, zu schmale Türen, nicht vorhandene Höranlagen oder Gebärdensprachdolmetschende sind nur einige Beispiele, die Studierenden mit Behinderungen das Studium erschweren oder ganz verunmöglichen. Insbesondere an Fachhochschulen besteht ein Nachholbedarf. Die Website www.inclusion-hfh.ch, die am internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3.12.07 von der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik aufgeschaltet wird, setzt an dieser Stelle an. Sie wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderungen unterstützt.
Medienmitteilung vom 9. November 2007 [PDF, 27kB]
VAZ Preis 2007 geht ans Sunnemätteli
Jeden Herbst ehrt die Vereinigung der Absolventinnen und Absolventen der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik VAZ eine Institution oder Person, die sich mit Engagement für Menschen mit besonderen Bedürfnissen einsetzt. Der mit 4000 Franken dotierte Preis geht dieses Jahr ans Sunnemätteli in Bäretswil, ein Entlastungsheim der Heilsarmee für behinderte Kinder und Jugendliche.
Medienmitteilung vom 6. November 2007
Bewegung macht Kinder klug: VAZ*-Tagung am 10. November 2007
*Vereinigung der Absolventinnen und Absolventen der Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
Es ist hinlänglich bekannt, dass Sport das Wohlbefinden steigert und die Abwehrkräfte verbessert. Bewegung fördert jedoch auch die Konzentrationsfähigkeit und das Lernpotential bei Kindern. Die motorischen Fähigkeiten von Kindern in der westlichen Zivilisation nehmen kontinuierlich ab und grundlegende Fähigkeiten, wie einen Ball aufzufangen oder auf einen Baum zu klettern sind heute nicht mehr selbstverständlich. Die langfristigen Folgen dieser Entwicklungen sind noch nicht absehbar. Wie Bewegung das Lernen fördert und den Unterricht aller Fächer begleiten oder bereichern kann, ist Thema der VAZ-Tagung, die am 10. November an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich stattfindet.
Medienmitteilung vom 29. August 2007 [PDF, 29kB]
Diplomfeier 2007: Erster Masterstudiengang nach Bologna-Reglement
Am 5. September 2007 diplomiert die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik HfH über 200 Studierende, darunter die ersten Schulischen Heilpädagoginnen und -pädagogen, die ihre Ausbildung nach dem neuen, Bologna-konformen Reglement absolviert haben. Es handelt sich um den bisher zahlreichsten Jahrgang, der die Entwicklung der Hochschule widerspiegelt: Die Anzahl Studierender hat sich in den fünf Jahren seit dem Übergang des Heilpädagogischen Seminars in die Hochschule für Heilpädagogik verdoppelt.
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