Projekte
Forschung und Entwicklung für Theorie und PraxisWir gehören zu den wenigen Hochschulen in der Schweiz, die Fragen der Heilpädagogik ins Zentrum der Forschung stellen. Dies bedeutet, dass wir Forschungsaufträge zu allen heilpädagogischen Fragestellungen bearbeiten und Lücken mit eigenen Studien zu schliessen versuchen. Das bessere Verstehen der verschiedenen Lebensbereiche – wie beispielsweise Lernen, Arbeiten, Wohnen, Freizeit – zielt auf eine Sicherung bzw. Verbesserung der Lebensqualität behinderter Menschen. Mit spezifischen Forschungsarbeiten stellen wir die Professionalisierung sicher und entwickeln sie weiter.
Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der HfH umfasst fünf Schwerpunkte mit aktuell 23 laufenden Projekten (Stand 1/2009):
Laufende und abgeschlossene Projekte
- A. Kleinkinder, Kinder und Jugendliche mit besonderen Bildungsbedürfnissen
- B. Erschwerter Übergang Schule – Erwerbsleben
- C. Lebenswelt erwachsener Menschen mit besonderen Bedürfnissen
- D. Systemische und institutionelle Fragen zur Heilpädagogik
- E. Heilpädagogische Berufsfelder und deren Ausbildung
A. Kleinkinder, Kinder und Jugendliche mit besonderen Bildungsbedürfnissen
Die Schule und ihre Akteure haben ein breites Repertoire geschaffen, um mit den wachsenden Anforderungen umzugehen: separatives versus inklusives Unterrichten; spezifische Unterrichtsmassnahmen für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen; pädagogisch-therapeutische Massnahmen usw. Diese Interventionen und ihre Auswirkungen werden untersucht und weiterentwickelt.
B. Erschwerter Übergang Schule – Erwerbsleben
Hier stehen die Laufbahnen von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen mit spezifischen Beeinträchtigungen und besonderen Bedürfnissen, die Unterstützungsmöglichkeiten von Ausbildenden und Lehrpersonen sowie die Wirkungsweise des Beruf- und Beschäftigungssystems im Zentrum.
C. Lebenswelt erwachsener Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Die Studien untersuchen die Lebenswirklichkeiten von Menschen mit besonderen Bedürfnissen innerhalb und ausserhalb institutioneller Kontexte. Sie liefern Grundlagen für die Entwicklung innovativer Praxismodelle. Spezielle Beachtung finden ältere Menschen.
D. Systemische und institutionelle Fragen zur Heilpädagogik
Fragen zu Funktion, Entwicklung, Kosten, Qualität etc. von heilpädagogischen Institutionen und Systemen auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene werden abgeklärt, ebenso wie Fragen der Klassifikation und Ressourcenzuteilung.
E. Heilpädagogische Berufsfelder und deren Ausbildung
Hier werden die heil- und sonderpädagogischen Berufsfelder und ihre Veränderungen z.B. durch bildungspolitische Reformen untersucht. Ebenso werden die Auswirkungen auf die Ausbildung im tertiären Bereich und Fragen der Professionalisierung bearbeitet.


