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Projekte

D.9 Entwicklung eines psychomotorischen Screenings (2008-2009)

Team

Sammann Karoline
Vetter Martin

Ausgangslage, Zielsetzung und Studiendesign

Im Projekt „Entwicklung eines psychomotorischen Screenings" wurde ein Vorschlag zur Ausgestaltung einer psychomotorischen Vorabklärung für Schülerinnen und Schüler aus Privatschulen erarbeitet. Diese Vorabklärung setzt sich zusammen aus 1. einem Vorgespräch mit den Eltern, 2. einer Kontaktphase mit dem Kind mit einem aus bekannten Tests und Verfahren entwickelten, psychomotorischen Screening, 3. der Auswertung sowie 4. einem abschliessenden Elterngespräch.
Das Vorabklärungsverfahren dient in erster Linie dazu, einen detaillierten psychomotorischen Abklärungsbedarf zu überprüfen.
Das Vorabklärungsverfahren enthält im Screening-Teil einen Screening-Aufgaben-Baukasten (SAB) aus Subtests und Aufgaben bekannter Verfahren, bei deren Auswahl eine hohe Testgüte bzw. hohe Qualität der Auswertung gegeben sein sollte: Dieser untergliedert sich in einen fixen Bestandteil, dessen Durchführung immer empfohlen wird, sowie einen optionalen Baustein, dessen Aufgaben fakultativ, z.B. je nach Vorinformationen oder je nach Fall, zum Zuge kommen können.
Die Herausforderung des Auftrages war es vor allem, in einem sehr dynamischen Arbeitsfeld, welches sich durch neue Gesetzgebungen im Umbruch befindet, Passungen zwischen Entwicklungen im sonderpädagogischen Bereich und dem speziellen Auftrag, welcher einen speziellen Ausschnitt der psychomotorischen Arbeit erfasst, herzustellen. Massgebend war dabei der Wunsch, ein Vorgehen bei der Feststellung eines psychomotorischen Unterstützungsbedarfs für Schülerinnen und Schüler von Privatschulen zu entwickeln, welches eine annähernde Gleichbehandlung mit Schülerinnen und Schülern von öffentlichen Schulen sicherstellt, was die Entscheidungsprozesse für und wider eine Therapie angeht. Daher wurden Elemente des Schulischen Standortgesprächs, welches für die öffentlichen Schulen im Kanton Zürich bei der Überprüfung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs verpflichtend ist, aufgegriffen und integriert. Somit ergibt sich eine hohe Kompatibilität der Dokumente dieses Vorabklärungsverfahrens mit den Dokumenten des Schulischen Standortgesprächs.

 

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Vorabklärung werden in einem eigens entwickelten, zur ICF und zum Schulischen Standortgespräch kompatiblen Vorbereitungsbogen für das Elterngespräch dokumentiert (siehe pdf-Dokument).

 

Projektdauer

09/2008 – 10/2009.

 

Auftraggeberin und finanzielle Unterstützung

Stadt Zürich, Fachstelle Psychomotorik-Therapie

 

Projektteam

Prof. Dr. Martin Vetter, Dipl. Päd. Karoline Sammann

 

Kontakt

,

 

Publikationen

Vetter, M. & Sammann, K. (2009). Diagnostik: Core-Sets in der Psychomotorik. Schweiz. Zeitschrift für Heilpädagogik 7/8, 26-34.

 


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