Es freut uns, Sie ein zweites Mal in diesem Jahr über die aktuellen
Angebote aus der Weiterbildung der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik
zu informieren. Wir hoffen, dass wir Sie auch dieses Mal wieder anregen können,
die eine oder andere Weiterbildungsveranstaltung an der HfH in Zürich zu
besuchen.
Das Weiterbildungsprogramm 2010 ist online abrufbar!
Auch 2010 bietet die HfH in über 70 Kursen vielfältige Möglichkeiten sich weiterzubilden. Neben kürzeren Weiterbildungsveranstaltungen finden Sie auch die Informationen zu unterschiedliche Zusatzausbildungen (CAS / MAS) sowie zu den Tagungen der HfH.
Auch dieses Jahr liegt das Weiterbildungsprogramm 2010 ab Mitte Oktober in der handlichen, gedruckten Form vor. Falls wir Ihnen ein Exemplar zusenden sollen, bestellen Sie hierwfd@hfh.ch
MAS Klinische Musiktherapie
Der vierjährige berufsbegleitende Studiengang in Klinischer Musiktherapie wird von der Zürcher Hochschule der Künste in Kooperation mit der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik angeboten.
Er richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit Berufserfahrung im therapeutischen, heilpädagogischen, psychologischen, medizinischen, sozialtherapeutischen oder musikalischen Feld.
Studienbeginn: September 2010
Anmeldeschluss: 14. November 2009
Auskunft und ausführliche Broschüre:
Sekretariat Weiterbildung Musik (ZHdK)
Telefon 043 446 51 86 (Mo bis Do 9.00-12.00Uhr) oder Email an: irene.hauser@zhdk.ch
CAS Heilpädagogik in der Eingangsstufe von 4-8:
Prävention, Integration und Begleitung aus heilpädagogischer Sicht
Das UNO-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und seine heilpädagogische, rechtliche und institutionelle Bedeutung in der Schweiz.
Eine Tagung unter Mitwirkung von Pro Infirmis und der Fachstelle Egalité Handicap
HfH Zürich, Freitag, 4.12.09, 9.00-17.30 Uhr
Vor drei Jahren wurde das „UNO-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" von der UNO-Generalversammlung verabschiedet. Auch wenn die Schweiz dieses Übereinkommen bisher (noch) nicht ratifiziert und unterzeichnet hat, wurden damit neue internationale Standards gesetzt, die schon zum jetzigen Zeitpunkt für den Behinderungsbereich bedeutungsvoll sein können.
An dieser Tagung wird das Übereinkommen unter rechtlichen, heilpädagogischen und institutionellen Aspekten beleuchtet und diskutiert. Es werden Wege und Folgen einer stärkeren Menschenrechtsorientierung in der Heilpädagogik und in der Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung aufgezeigt.
Mit der aktuellen ko-konstruktivistischen Sicht des Lernprozesses geht das Lerncoaching durch die Fachperson einher. Im CAS Heilpädagogisches Lerncoaching wird auf die grundsätzlichen wie differentiellen heilpädagogischen Aspekte des Lerncoachings fokussiert. Es interessieren die Besonderheiten und Schwierigkeiten des Lernprozesses. Themen wie Widerstand, spezielle Attribution, Lernverweigerung, Motivation, Lernen und Trauma oder Resilienz stehen im Zentrum der Auseinandersetzung. In der Zusammenarbeit mit Spezialisten werden verschiedene Aspekte des Lernprozesses unter erschwerten Bedingungen beleuchtet.
Die Themen im Überblick:
Lehr-Lern-Dialoge: Lerncoaching im lösungsorientierten Ansatz, Coaching im kooperativen Lernen bei Tandems und Kleingruppen
Zürcher Ressourcenmodell für Jugendliche
Lerncoaching bei Lernverweigerung, überdauernden Motivationsproblemen, Widerstand und Verhaltensschwierigkeiten
Lerncoaching neurowissenschaftlich gesehen, bei ADHS, besonderer Begabung, u.a.
Lerncoaching bei Trauma; Resilienz und Lernen
Umfeld- und Kulturaspekt des Lernens: Migration, Transkulturalität, Kulturelle Mediation
Der Zertifikatslehrgang hat zum Ziel, ein Lerncoaching-Repertoire aufzubauen, zu trainieren und zu vertiefen und damit für die Begleitung individueller Lernprozesse von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen, schulischen Leistungsproblemen im Lernen und Verhalten oder in psychisch und sozial belasteten Lebenssituationen zu qualifizieren.
Geplant sind 8 Seminare à 2 Tage (Freitag/Samstag). Es wird mit vorbereitender Lektüre, Referaten, Fallarbeit und Trainings gearbeitet. An 7 weiteren Einzeltagen finden Transfer- und Kleingruppenarbeit (Freitagmorgen) sowie kollegiale Intervision/Fallarbeit (Freitagnachmittag) statt. Eine schriftlich dokumentierte Fallarbeit aus der eigenen Praxis (Fallstudie) gilt als Zertifikatsarbeit.
Start: 9./10. September 2010
Für Auskünfte steht zur Verfügung: Prof. Claude Bollier, claude.bollier@hfh.ch, Tel. 044 317 11 97
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