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Glastüren HfH mit Strichen

Digitalisierung

Es gibt kaum einen Lebensbereich, der nicht von den Auswirkungen der Digitalisierung beeinflusst wird. Die Nutzung verschiedenster Software und Apps gehört längst zum beruflichen und privaten Alltag. Auch aus Perspektive der Heilpädagogik und für die Handlungsfelder der HfH ergeben sich dadurch neue Herausforderungen und Möglichkeiten. Beispielsweise nimmt der Einsatz assistiver Technologien an Schulen kontinuierlich zu. Technologische Neuerungen können vielfältige Möglichkeiten zu verbesserter Partizipation eröffnen.

Mangelnde Barrierefreiheit bzw. E-Accessibility kann aber auch dazu führen die Ausgrenzung von behinderten Menschen noch zu verstärken. Denn Barrierefreiheit sollte sich nicht nur auf geeignete, bauliche Gegebenheiten, sondern auch auf den digitalen Raum beziehen. Erst wenn Dokumente, Webseiten, audiovisuelle Medien und allem voran digitale Lehr- und Lernmaterialien barrierearm gestaltet werden, können Menschen mit einer Beeinträchtigung wirklich partizipieren. Die HfH achtet unter anderem auf dieser Webseite hfh.ch auf möglichst barrierearme Inhalte, egal ob es sich dabei um Tagungsbeiträge, PDF-Dokumente oder Bilder handelt. Zudem wird unser Webauftritt regelmässig automatisiert auf E-Accessibility geprüft und allenfalls manuelle Anpassungen vorgenommen.

Neben dem breiten Feld der E-Accessibility laufen an der HfH aber noch viele weitere Aktivitäten, die die Digitalisierung betreffen. Diese Überblicksseite soll einen Einblick gewähren in die wichtigsten Projekte und Aktivitäten der HfH, die im Kontext der Digitalisierung durchgeführt werden. Auf der linken Seite werden zudem digitalisierungsrelevante Veranstaltungen kommuniziert.

Digitale Angebote der HfH

STAN - Stottertherapie appintegrierte Nachsorge

Seit Ende November 2019 steht im iTunes Appstore Link iTunes Appstore App STAN und im Google Playstore Link Google Playstore App STAN eine von der HfH entwickelte Applikation zur Verfügung. Die App STAN – Stottertherapie appintegrierte Nachsorge – richtet sich an Fachpersonen und Betroffene im Bereich Redeflussstörungen. STAN  ist eine App, die den Übergang von Therapie in den Alltag individuell abgestimmt unterstützt.
SRF-Radiobeitrag zu Stottern, inkl. Info zu STAN Link SRF-Radiobeitrag
Medienmitteilung zu STAN, 22. Januar 2020

HfHkompakt

Auf der Plattform HfHkompakt Link Plattform HfHkompakt werden heilpädagogische Fachinhalte multimedial auf den Punkt gebracht – mit Video, Infografik, Bildserien und kurzen Texten. So können Sie sich schnell einen Überblick über ausgewählte Themen der HfH verschaffen.

Redefluss- und StotterKompass online

Die beiden digitalen Produkte RedeflussKompass online und StotterKompass online unterstützen bei der Beurteilung von Sprechunflüssigkeiten bei Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren. Der RedeflussKompass online richtet sich an Eltern und Bezugspersonen, also auch Tageseltern und Personen, die viel mit dem Kind zusammen sind. Dabei beantwortet der RedeflussKompass online die Frage, ob der Gang zum Kinderarzt oder eine Abklärung / Beratung bei einer Logopäd*in notwendig ist. Der StotterKompass online dient Fachpersonen (i. d. R. LogopädInnen, SprachtherapeutInnen etc.) zur Ersterfassung und Erstberatung bei kindlichen Redeunflüssigkeiten. Beide «Kompasse» können auch als PDF erworben werden. Bei den Online-Versionen besonders hilfreich sind jedoch die audio-visuellen Beispiele, die nur in diesem Format zur Verfügung gestellt werden können.  
Start des StotterKompass online  Link Start des StotterKompass online
Start des RedeflussKompass online Link Start des RedeflussKompass online

Onlinekurse 

Die HfH bietet Onlinekurse in verschiedenen Formaten Link HfH-Onlinekurse an: 

  • Onlinekurse ohne Präsenzunterricht: Die Kursinhalte werden anschaulich in Text, Bild und Film vermittelt. Präsenzveranstaltungen sind nicht obligatorischer Bestandteil des Kurses, werden Ihnen aber periodisch angeboten.
  • Onlinekurse Plus: Diese Kurse beinhalten eine Kombination von Online-Teilen und Präsenzunterricht (sogenanntes «Blended Learning»). Die Grundidee besteht darin, die theoretischen Grundlagen selbständig in einem begleitenden Onlinekurs zu erwerben und dann im Präsenzunterricht so zu diskutieren und zu vertiefen, dass diese Erkenntnisse in der eigenen Berufspraxis angewendet werden können.

Übersicht aller aktuell verfügbaren Onlinekurse Link HfHkompakt Onlinekurse

Webbasierter Förderplaner wpfplus

Bei der Förderplanung die Ressourcen von Kindern und Jugendlichen im Fokus haben? Den Förderprozess mit Leichtigkeit im Blick behalten? Die Zusammenarbeit im Griff haben, weil alle an der Förderplanung Beteiligten jederzeit auf dem gleichen Stand sind? Dies ermöglicht Ihnen der webbasierte Förderplaner wfpplus. Mit dem wfpplus erstellen heilpädagogische Fachpersonen einfach und schnell fachlich fundierte Förder- und Therapiepläne. In Kombination mit neuen Kursangeboten der HfH gelingt die Förderplanung in Zukunft noch besser und effektiver.
Weitere Informationen zum webbasierten Förderplaner und kostenfreie Lizenz  Link zum webbasierten Förderplaner und kostenfreie Lizenz

Zweisprachiges interaktives Weblexikon für Fachbegriffe der Gebärdensprache

Eines der frühen digitalen Werke, an deren Erstellung die HfH beteiligt war, ist das zweisprachige Weblexikon «Deutschschweizerische Gebärdensprache - Deutsch». Es umfasst Fachbegriffe aus Wirtschaft und Ernährungslehre inkl. Definitionen, Beispiele sowie Notation des Konventionalisierungsgrades jeder Fachgebärde.» Das Lexikon ist seit September 2008 auf der Website https://www.signlang.ch Link Website www.signlang.ch aufgeschaltet und enthält 756 Fachgebärden. Es soll insbesondere jungen gehörlosen Erwachsenen in der (Berufs-)Ausbildung das Verständnis von Fachbegriffen erleichtern, dient aber auch Gebärdensprachdolmetscher-/innen in Ausbildung und im Berufsfeld als Referenz.

Digitalisierungsrelevante Projekte der HfH

SMILE: Automatische Gebärdenspracherkennung für Gebärdensprachtests

Im Rahmen des SNF-Sinergia-Projektes SMILE (Scalable Multimodal Sign Language Technology for Sign Language Learning and Assessment) wurde ein Gebärdensprachtestsystem entwickelt, das automatische Gebärdenspracherkennung verwendet. Das SMILE-Projekt folgt dem Ansatz des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER): bei dem Testsystem wird die Produktion von DSGS-Vokabular auf der Stufe A1 gemessen, unter erstmaligem Einbezug von neuen Technologien für Gebärdensprache. Im Ergebnis soll eine Plattform für DSGS-spezifische Lehr- und Lernsysteme entstehen, die auch als Modell für andere Gebärdensprachen dienen kann. Dieses Projekt wurde von dem Idiap Research Institut, Martigny (Leading House), der University of Surrey (GB) und der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik durchgeführt. 
Weitere Informationen zum Projekt SMILE Link Projektseite SMILE

Filmrezeption bei Personen mit Autismus sowie Sinnesbehinderungen Totales Eintauchen durch Apps und autismusfreundliche Kinos (FASEA)

Menschen mit Sinnesbehinderungen oder mit Autismus-Spektrum-Störungen sollen im gleichen Masse Zugang zu Kinos haben wie Menschen ohne Behinderungen oder Beeinträchtigungen. Doch barrierefreie Filmfassungen beschränkten sich bislang auf das Heimerlebnis via DVD. Seit einiger Zeit gibt es die Smartphone-Applikation «Greta» (Audiodeskription), mit der viele Filme zugänglich gemacht werden können. Ebenso gibt es autismusfreundliche Kinovorstellungen, die für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen das Kinoerlebnis gefühls- und erlebnismässig erträglicher machen. Dadurch wird die soziale und kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung gestärkt. Dass beides funktioniert und den Menschen mit Behinderung viele Vorteile bringt, wurde in FASEA eindrücklich bestätigt.
Weitere Informationen zum Projekt FASEA Link Projektseite FASEA

Barrierefreie Gestaltung von Inhalten auf Lernplattformen 

Inhalte auf digitalen Lernplattformen erfüllen die Anforderungen der Barrierefreiheit i. d. R nicht oder nicht hinreichend, was u. a. auf fehlende Sensibilisierung und mangelnde Digital Skills der Nutzerinnen und Nutzer zurückzuführen ist. Das Projekt umfasst die Erstellung einer Kompetenzmatrix zu Digital Skills mit mehreren Levels, einen Leitfadens zur Implementierung von E-Accessibility auf Lernplattformen, ein modulares Schulungskonzept und dessen Implementierung, die Entwicklung von Schulungsmaterialien und die Durchführung der Schulungen.
Weitere Informationen zu P-8 Digital Skills (swissuniversities) Link Website Swissuniversities

From Minecraft to Read&Writecraft (MIREW): Sprachentwicklung durch Games fördern

Moderne Technologien können Kindern mit Lernproblemen beim Lernen helfen. So zeigen Studien, dass der gezielte Einsatz von Computerspielen die Sprachentwicklung fördern kann. Im Forschungsprojekt wird untersucht, ob Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen, die mit Computerspielen lernen, grössere Lernfortschritte erzielen als die Kinder, die keine Sprachentwicklungsstörungen haben. Im Zentrum stehen dabei kognitive und emotionale Effekte. 
Weitere Informationen zum Projekt MIREW Link Projektseite MIREW

Unterstützende Technologien im ersten Zyklus

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Sonderschulen und den Regelschulen in integrativen Settings können häufiger unterstützende Technologien in der Regelschule zum Einsatz kommen. Regellehrpersonen und heilpädagogische Fachpersonen sind zunehmend gefordert, Kinder und Jugendliche beim Einsatz unterstützender Technologien zu begleiten und zu fördern. Das Projekt fokussiert auf die Untersuchung der Nutzung unterstützender Technologien vom ersten Kindergartenjahr bis zum Übergang in die zweite Primarschulklasse. 
Weitere Informationen zu unterstützenden Technologien im ersten Zyklus Link Projektseite untertützenden Technologien im ersten Zyklus

Pilotstudie «Blue Assist»

Für manche Menschen ist es schwer, von einem Ort zum anderen zu kommen. Mobilität ist aber eine wichtige Voraussetzung zur Realisierung von Selbstbestimmung in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Freizeit. «BlueAssist» ist eine App zur Förderung der selbständigen Mobilität von Menschen mit einer kognitiven oder komplexen Beeinträchtigung. Ziel des Forschungsprojektes an der HfH ist es, die selbstständige Mobilität, Aktivität und das soziale Netzwerk von Personen mit einer kognitiven oder komplexen Beeinträchtigung zu stärken. 
Weitere Informationen zum Projekt «Blue Assist» Link Projektseite BlueAssist

Media Use of youth in special schools (MUSE)

Medien bestimmen den Alltag von Kindern und Jugendlichen rund um die Uhr. Obwohl das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen mittlerweile regelmässig erfasst wird, wurden bisher Kinder und Jugendliche aus Heim- und Sonderschulen nicht mit einbezogen. Dieses Informationsdefizit behob MUSE und erbrachte zum ersten Mal grundlegende Daten über die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen in Sonderschulen. In vielen Indikatoren unterscheiden sich Jugendliche in Sonderschulen nicht von denjenigen aus Regelschulen, aber wo die Gefahren im Internet liegen, sind Jugendliche aus Sonderschulen weit mehr betroffen und gefährdet. 
Weitere Informationen zum Projekt MUSE Link Projektseite MUSE

 

Weitere Projekte der HfH Link Projekte

Fakten HfH

Gründung 1924 als Heilpädagogisches Seminar, 2001 als Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
Rektorin Prof. Dr. Barbara Fäh
Stellvertreterin Prof. Claudia Ziehbrunner
Personalbestand Rund 170 Mitarbeitende
Träger 13 CH-Kantone und Fürstentum Liechtenstein
Präsident des Hochschulrates Dr. Sebastian Brändli, Chef Hochschulamt des Kantons Zürich
Leistungsauftrag Bachelor- und Masterstudiengänge, CAS und MAS, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen
Lageplan Kontakt Teaser

Kontakt

MA Kathrin Köhler

E-Learning- und Medienspezialistin

Kontakt

Digital Learning Center
Tel. + 41 44 317 12 43 
dlc[at]hfh.ch  E-Mail schreiben an Digital Learning Center

Vergangene Veranstaltungen mit Bezug zur Digitalisierung