Integrative Schule gemeinsam entwickeln

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Fachpersonen im Gespräch. Foto: HfH

Bericht zum HfH-Round-Table «Integrative Schule gemeinsam entwickeln» vom 16. Juni 2018

Mit dem ersten HfH-Round-Table wurde die Diskussion rund um integrative Schule eröffnet. Vor einer interessierten Zuhörerschaft diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungsforschung, Praxis, Verbänden und Bildungspolitik angeregt über die Weiterentwicklung der integrativen Schule. Die Diskussion wird am nächsten HfH-Round-Table zum Jahresende weitergeführt.

In einer durchschnittlichen Schulklasse in der Schweiz finden Sie heute: Kinder, die noch kein grundlegendes Zahlenverständnis haben – und solche, die dem Lehrplan um zwei Jahre voraus sind. Kinder, die nicht auf deutsch schimpfen können – und solche, die zuhause gleich drei Bücher gleichzeitig verschlingen. Kinder, die sich über Stunden hinweg auf den Schulstoff konzentrieren können – und solche, die nicht fünf Minuten still sitzen können. Kinder, deren Eltern ihnen jeden Tag einen gesunden Znüni einpacken – und solche, deren Eltern nicht zu Elternabenden erscheinen.

Die Liste liesse sich fortsetzen, aber die Diagnose steht bereits fest: Die Heterogenität in der Schule ist gross, die damit verbundenen besonderen Bedürfnisse der Kinder treten klarer hervor denn je. Und trotzdem: All diese Kinder sollen gemeinsam unterrichtet werden. Doch wie genau soll eine solche integrative Schule aussehen?

Mit dem Thema «Integrative Schule gemeinsam entwickeln» beschäftigte sich der erste HfH-Round-Table vom 16. Juni 2018. Die Grundidee dieses neuen Formats ist es, Fachpersonen miteinander ins Gespräch zu bringen, damit sie gemeinsam Antworten auf solche Fragen finden. In der 90-minütigen Diskussion wurde deutlich:

  1. Heterogenität ist die grösste Herausforderung für die integrative Schule.
  2. Die Antwort darauf heisst Bündelung. Das bedeutet: Keine Zersplitterung der Aufgaben, keine Delegierungsmentalität, sondern eine Bündelung der Ressourcen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen, Schulischen Heilpädagogen und Heilpädagoginnen, «Fokus starke LEHR-Beziehungen», wie es ein Teilnehmer der Diskussion formulierte.
  3. Entscheidend dabei: Wie kommt die Fachlichkeit zum Kind? Vorgeschaltet ist die Frage, wie die Institutionen die Vermittlung der Fachinhalte koordinieren: Was genau macht die PH, was die HfH?

Diese und andere Fragen werden wir gemeinsam an die Hand nehmen. Schon bald werden wir Sie zum zweiten HfH-Round-Table einladen. Damit Integration gelingt!

Einen Bericht zum ersten HfH-Round-Table finden Sie auch in der Neuen Zürcher Zeitung: «Wie weiter mit der integrativen Schule?» NZZ Artikel öffnen

Am HfH-Round-Table diskutierten 21 Gäste aus unterschiedlichen Richtungen:

21 Gäste diskutierten am HfH-Round-Table

Was bedeuten die Evaluationsergebnisse zum Schulversuch «Fokus Starke Lernbeziehungen» (FSL) aus Sicht der HfH? Sehen Sie die HfH-Rektorin Barbara Fäh im Interview:

Text und Videos:
Dr. Dominik Gyseler & Dr. Steff Aellig, HfH Wissenschaftskommunikation

Fakten HfH

Gründung 1924 als Heilpädagogisches Seminar, 2001 als Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
Rektorin Prof. Dr. Barbara Fäh
Stellvertreterin Prof. Claudia Ziehbrunner
Personalbestand Rund 170 Mitarbeitende
Träger 13 CH-Kantone und Fürstentum Liechtenstein
Präsident des Hochschulrates Dr. Sebastian Brändli, Chef Hochschulamt des Kantons Zürich
Leistungsauftrag Bachelor- und Masterstudiengänge, CAS und MAS, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen
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