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Eine App verspricht Hilfe für stotternde Menschen und ist ab sofort erhältlich

Was haben Charles Darwin, Marilyn Monroe, Mr. Bean, Bruce Willis und Ed Sheeran gemeinsam? Alle haben gestottert. Von dieser Redeflussstörung sind rund eine Million Personen im deutschsprachigen Raum betroffen. Ab sofort gibt es eine App, die stotternde Menschen im Alltag unterstützt.

22. Januar 2020

Mit STAN (Stottertherapie appintegrierte Nachsorge) hat die HfH eine App entwickelt, die stotternden Jugendlichen und Erwachsenen den Übergang von einer Therapie in den Alltag erleichtert. Die App richtet sich als zeitgemässes, motivierendes und theoriegeleitetes Hilfsmittel an Betroffene und auch an Fachpersonen im Bereich Stottertherapie. Die STAN-Übungen können während einer Therapie oder von Betroffenen zur Aufrechterhaltung der Therapie-Erfolge selbstständig angewandt werden. Für den langfristigen Erfolg ist es ganz wichtig, dass Betroffene die Therapie-Inhalte in ihren Alltag integrieren und ‘am Ball bleiben’. Die App der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik ist im deutschsprachigen Raum einmalig, das Tool bietet über 250 methodenübergreifende Übungen an und ist ab sofort im Google Playstore Link zur App STAN im Google Playstore und im Appstore Link zur App STAN im Appstoreerhältlich.

Weitere beispielhafte Inhalte:
• Kompakte theoretische Informationen über Stottern und Stottertherapie
• Unterhaltsame Übungsformen
• Lo-Lo-locker im Gespräch: Exemplarischer Übungsaufbau
• Audiobeispiele, Social-Media-Verknüpfungen und viele Links

Entwickelt mit zahlreichen Partnern
In einem dreijährigen Entwicklungsprojekt hat eine interdisziplinär besetzte Projektgruppe aus zwei Zürcher Hochschulen die App erarbeitet: Mitglieder der Kerngruppe waren Prof. Wolfgang G. Braun, Dozent im Studiengang Logopädie und Leiter des jährlich stattfindenden Stottercamps Stottercamp, Kathrin Köhler, Digital Learning Center, sowie Michèle Frey und Larissa Jopiti, zwei ehemalige Studierende der HfH. Als weitere Partner waren die Firma smoca aus Winterthur und Mitarbeitende der ZHAW während der Vorstudie und als technische Begleitung involviert.

Eltern bei der Früherkennung von Stottern unterstützen
Eine möglichst frühe Erkennung der Redeflussstörung ist wichtig für eine erfolgreiche Therapie von kindlichem Stottern. Neben der App STAN bietet die HfH weitere Online-Tools an: Der RedeflussKompass online für Eltern sowie der StotterKompass online für Fachpersonen (Kohler & Braun 2019) stellen zwei ökonomische und empirisch abgestützte Instrumente für die Früherkennung sowie für die Ersterfassung und -beratung dar. Weitere Informationen unter www.hfh.ch/stotternerkennen Link zur Expertenwissen online Seite "Stottern erkennen"

Fakten STAN (Stottertherapie appintegrierte Nachsorge)
• Geeignet für alle stotternden Menschen
• Alltagsnahes und flexibles Tool
• Freigegeben ab vier Jahren
• Erhältlich für Android und iOS-Geräte
• Grösse: 9.3 MB
• Preis: 4.90 bzw. 5.00 CHF je nach Plattform
• Keine In-App-Käufe

Weitere Informationen unter www.hfh.ch/stotterberatungsstelle Link zur Stotterberatungsstelle

STAN ist ein Projekt des HfH-Institutes für Sprache und Kommunikation unter Leitung von Prof. Dr. Anke Sodogé.

Mehr Informationen über die Hochschule unter www.hfh.ch Link zur HfH-Startseite.

Fakten

Gründung 1924 als Heilpädagogisches Seminar, 2001 als Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
Rektorin Prof. Dr. Barbara Fäh
Personalbestand rund 170 Mitarbeitende
Träger 13 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein
Präsidentin des Hochschulrates Prof. Dr. Dorothea Christ, Chefin Hochschulamt des Kantons Zürich
Kernbereiche Fünf Master- und Bachelorstudiengänge, Weiterbildung, Forschung und Dienstleistungen 

Kontakt

Hochschulkommunikation
Sabine Hüttche
Tel: +41 44 317 12 02
Mobil: +41 79 2365 396
sabine.huettche[at]hfh.ch E-Mail schreiben an Sabine Hüttche
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