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HfH als erste Pädagogische Hochschule der Schweiz erfolgreich akkreditiert

Wie der Schweizerische Akkreditierungsrat Ende März bekannt gab, erhält die HfH als erste Pädagogische Hochschule in der Schweiz die institutionelle Akkreditierung. Das im Januar 2015 in Kraft getretene Hochschulförderungs- und koordinationsgesetz (HFKG) verlangt, dass jede Hochschule nach einem vorgegebenen Akkreditierungsverfahren ihr Qualitätsmanagement transparent macht und von externer Seite einschätzen lassen muss. Die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik mit Sitz in Zürich-Oerlikon hat das Verfahren der anerkannten «Swiss agency of accreditation and quality assurance» nun als erste PH erfolgreich durchlaufen.

Prof. Dr. Barbara Fäh: «Die Akkreditierung als Pädagogische Hochschule ist für die HfH ein wichtiger strategischer, aber auch emotionaler Meilenstein. Dieser Schritt ist nicht nur eine Würdigung unseres Engagements und unserer Leistungen, es ist auch die formelle Bestätigung der HfH in der Hochschullandschaft Schweiz.»

Der Akkreditierungsprozess der HfH erstreckte sich über mehr als ein Jahr. Nach einem umfassenden Selbstbeurteilungsprozess wurde die Hochschule im Oktober 2016 während drei Tagen von einer international zusammengesetzten Expertengruppe besucht. Im Mittelpunkt der Begutachtung standen die Qualitätsstrategien und das Qualitäts-Management-System der HfH. Die Fachpersonen von Schweizer und internationalen Hochschulen sowie von der aaq führten 16 Gruppeninterviews mit insgesamt über 70 Mitarbeitenden und Studierenden durch. Die institutionelle Akkreditierung wurde am 24. März vom Schweizerischen Akkreditierungsrat, der vom Schweizerischen Hochschulrat mit diesen Aufgaben betraut ist, bekannt gegeben. Bereits 2015 hatte die HfH das EFQM-Zertifikat "Recognised for Excellence 4star“ erhalten.

In ihrem Bericht stellt die Gutachtergruppe der aaq ein gutes Zeugnis aus: Sie zeichnet sich als profilierte Pädagogische Hochschule durch viel Erfahrung und Wissen im Bereich der Sonder- und Heilpädagogik aus und ist eine nationale Referenz für Fragen rund um die Bildung, Erziehung und Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigungen. Das Qualitätssicherungssystem der HfH ist gut ausgebaut und wird professionell und ernsthaft betrieben.

Zum Bericht der aaq

Zum Selbstbeurteilungsbericht der HfH

Vision und Mission 2025

Die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik ist der Ort in der Schweiz, wo Fragen zur Bildung, Entwicklung und Inklusion von Menschen mit besonderem Bildungsbedarf im Zentrum stehen. Fachpersonen, die in diesen Bereichen tätig werden oder sind, bildet die HfH aus und weiter, zudem forscht, berät und begutachtet sie – innovativ mit einem Blick für die Realitäten. Ihre Erkenntnisse und Angebote trägt sie dorthin, wo heilpädagogische Kompetenz im Alltag gefragt ist, in Schulen, Heime und Verwaltungen.

Als Hochschule beobachtet die HfH die gesellschaftliche Entwicklung in Bezug auf heilpädagogische Themen und bringt ihre Expertise in die wissenschaftliche und öffentliche Diskussion ein. Im Zentrum ihres Interesses stehen dabei immer Menschen: Menschen mit Behinderungen, Menschen, die von einer Behinderung bedroht sind und Menschen, deren soziale Bedingungen Bildungs-, Entwicklungs- und Inklusionsprozesse erschweren; und natürlich die Studierenden in den Master- und Bachelorstudiengängen sowie alle, die in vielfältigen Einrichtungen heilpädagogisch und therapeutisch tätig sind. Das Ziel ist es, einen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft zu leisten.

Das Verständnis und das Profil der Hochschule konkretisiert sich in fünf Themenclustern, welche auch die Organisation der HfH begründen:

  • Lernen unter erschwerten Bedingungen, 
  • Umgang mit herausforderndem Verhalten,
  • Entwicklung und Partizipation von Menschen mit Behinderung oder die von einer Behinderung bedroht sind,
  • Kommunikation und Sprache unter erschwerten Voraussetzungen,
  • Institutionelle und systemische Fragen der Heilpädagogik und Professionalisierung.

Die systematische Koppelung von Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen erlaubt das Ineinandergreifen von Lehre und Forschung sowie die Integration von thematischen Schwerpunkten und der Praxis.

Die HfH führt ein einzigartiges Angebot an wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Studiengängen Studium Teaserauf Stufe Bachelor und Master. Beiden Studienstufen ist gemeinsam, dass sie eine generalistische Berufsbefähigung in unterschiedlichen Aufgaben und Funktionen der heilpädagogischen Praxis vermitteln.

Die HfH bietet die Bachelor-Studiengänge BA LogopädieBA PsychomotoriktherapieBA Gebärdensprachdolmetschen und den Masterstudiengang Sonderpädagogik mit den beiden Vertiefungsrichtungen Heilpädagogische Früherziehung MA Heilpädagogische Früherziehung und Schulische Heilpädagogik MA Schulische Heilpädagogik an. Als einzige Hochschule in der Schweiz bietet die HfH die Möglichkeit die Schulische Heilpädagogik in fünf Schwerpunkten zu studieren:

  • Pädagogik bei Schulschwierigkeiten
  • Pädagogik für Menschen mit einer geistigen Behinderung
  • Pädagogik für Schwerhörige und Gehörlose
  • Pädagogik für Sehbehinderte und Blinde
  • Pädagogik für Körper- und Mehrfachbehinderte

Die Weiterbildungsangebote Teaser Weiterbildungan der HfH zeichnen sich aus durch Aktualität, Attraktivität, wissenschaftliche Exzellenz und hohe Praxisorientierung und knüpfen an den Erkenntnissen und Erfahrungen der Teilnehmenden an. Damit leistet die Weiterbildung einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Professionalisierung der Praxis. Das Angebot ist nachfrage- und bedarfsorientiert und wird in verschiedenen Formaten unter Berücksichtigung der digitalen Entwicklungen angeboten.

Durch anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten Teaser Forschung analysiert die HfH aktuelle und zukünftige Fragen der Praxis, der Profession und der Politik. Sie bearbeitet, initiiert und begleitet Innovationsprozesse in Kooperation und im Austausch mit Betroffenen und der Praxis. Die Resultate aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten finden Eingang in die Aus- und Weiterbildung sowie in die Dienstleistungen. Forschung und Entwicklung der HfH zeichnen sich aus durch ihre Anerkennung sowohl im Berufsfeld wie auch in der Scientific Community.

Massgeschneiderte Dienstleistungen Teaser Dienstleistungenunterstützen das heilpädagogische Berufsfeld sowie die Bildungsverantwortlichen beim Erarbeiten von nachhaltigen Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Dabei bringen die Mitarbeitenden der HfH ihre Expertise aktiv ein und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der Umsetzungsqualität in der Praxis. Die Dienstleistenden machen den aktuellen Wissensstand der Hochschule für das Praxisfeld nutzbar und sorgen dafür, dass relevante Themen und Erkenntnisse aus Aufträgen an die HfH zurückfliessen.

Von dreizehn Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein getragen, nutzt sie diese breite Verankerung für gezielte Kooperationen – mit wissenschaftlichen Institutionen im In- und Ausland, mit relevanten Anspruchsgruppen und mit Partnern in der Praxis. So kann sie ihre doppelte Kompetenz, wissenschaftsbasiert und praxisorientiert tätig zu sein, erhalten, weiterentwickeln und zugunsten von Studierenden und Klienten nutzen.

Die Mitarbeitenden Who is whoder HfH werden öffentlich wahrgenommen als Expertinnen und Experten in allen Fragen der Behinderung und deren Rahmenbedingungen sowie für die Generierung, Verwertung und Vermittlung von Wissen zu Bildungs-, Entwicklungs- und Inklusionsfragen von Menschen mit besonderem Bildungsbedarf. Sie tun dies engagiert, denn sie fühlen sich getragen von den Bedürfnissen unzähliger Menschen, die auch heute noch im Alltag mit Nachteilen zu rechnen haben, und von internationalen und nationalen Übereinkünften, die diese auszugleichen suchen.

Qualitätsmanagement

Die HfH ist bestrebt, ihre Angebote und Leistungen ständig zu verbessern. Die Hochschule hat das europaweit angewandte Qualitätsmanagementsystem EFQM (European Foundation for Quality Management) im Jahr 2009 eingeführt. Im November 2014 hat die HfH als Resultat eines dreitägigen Assessments durch die Stiftung ESPRIX die Qualitätsstufe „Recognised for Excellence 4 star“ erreicht und das Zertifikat erhalten. Zur MedienmitteilungDie Qualitätsstrategie der HfH ist öffentlich zugänglich: Qualitätsstrategie zum Dokument Qualitätsstrategie

Gleichstellung

Die HfH unterstützt Rahmenbedingungen für einen gleichberechtigten Zugang zu Lebens-, Bildungs- und Arbeitsangeboten von Menschen mit einer Behinderung oder die von einer Behinderung bedroht sind.

Engagement für die Umwelt

Die HfH hat das Ökostrom-Zertifikat erhalten. Dies bedeutet, dass die Hochschule insgesamt nur ökologisch produzierten Strom vom Energiedienstleister ewz bezieht. Mit der Entscheidung für Ökostrom unterstützt die HfH die Erneuerung und den Bau von Energie-Erzeugungsanlagen nach höchsten ökologischen Kriterien.

Fakten

Gründung
1924 als Heilpädagogisches Seminar, 2001 als Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
Rektorin
Prof. Dr. Barbara Fäh 
Prorektorin
Prof. Dr. Karin Bernath
Personalbestand
rund 160 Mitarbeitende
Träger
13 CH-Kantone und Fürstentum Liechtenstein
Präsident des Hochschulrates
Dr. Sebastian Brändli, Chef Hochschulamt des Kantons Zürich
Leistungsauftrag
Bachelor- und Masterstudiengänge, CAS und MAS, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen
Lageplan Kontakt Teaser

Leitung der Hochschule

Prof. Dr. Barbara Fäh

Rektorin

Kontakt

Empfang
Tel: +41 44 317 11 11
info[at]hfh.ch info

Informationen

Siegel „institutionell akkreditiert“
Logo_EFQM_R4E4
Logo oekostrom zertifikat