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Autismus-Spektrum-Störungen im internationalen Vergleich: Gelingensfaktoren schulischer Förderung

Ausgangslage und Ziele

Die schulische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrum-Störung ist in der praktischen Umsetzung mit zahlreichen Herausforderungen für die beteiligten Akteure verbunden. Im wissenschaftlichen Fachdiskurs der letzten zehn Jahre wurden diesbezüglich sowohl Besonderheiten auf der Ebene der persönlichen Charakteristika und Förderbedarfe als auch förderliche Rahmenbedingungen auf der institutionellen Ebene untersucht. Entstanden sind in diesem Kontext theoriegeleitete Rahmenmodelle sowie praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die schulische Förderung von Kindern und Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrum-Störung.

Der Transfer der Erkenntnisse in die schulische Praxis ist demgegenüber insbesondere im deutschsprachigen Raum wenig erforscht. Ebenso fehlen Ergebnisse zu erfolgreichen Möglichkeiten der Implementation des Fachwissens im schulischen Kontext. An diesen Wissenslücken setzt dieses neue Forschungsprojekt an:

Die Ziele sind das Erkennen und Verstehen

  • konkreter Herausforderungen  
  • bestehender Handlungsbedarfe
  • und der Wirkfaktoren in der Weiterentwicklung der schulischen Förderung  

Ein weiteres Ziel stellt dar, ein theoretisch und empirisch begründetes Konzept zur Implementation autismusspezifischen Fachwissens zu entwickeln, erproben und evaluieren, sowie hilfreiche Faktoren und Elemente der Implementation autismusspezifischen Fachwissens zu benennen.

Fragestellung

Folgende Fragestellungen zur schulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrum-Störung in der Praxis sind forschungsleitend:

  • An welchen Herausforderungen und Handlungsbedarfen sollte ein erfolgreiches Konzept zur Implementation von Gelingensbedingungen ansetzen?     
  • Welche Inhalte, Elemente und Strukturen sollte ein erfolgreiches Konzept zur Implementation von Gelingensbedingungen umfassen?
  • Welche Wirkfaktoren sind in der Implementation solch eines Konzeptes zu berücksichtigen?

Methodisches Vorgehen

Das Forschungsprojekt umfasst fünf Phasen, in denen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte sowie methodische Vorgehensweisen im Vordergrund stehen.  

  1. Analyse des aktuellen wissenschaftlichen Fachdiskurses
  2. Empirische Situationsanalyse zur schulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrum-Störung
  3. Entwicklung eines Interventionskonzeptes mit den Schwerpunkten Information, Weiterbildung, Coaching und Beratung
  4. Durchführung einer Pilotstudie zur Implementation des Interventionskonzeptes
  5. Auswertung der Pilotstudie

Publikationen

  • Eckert, A. & Canonica, C. (2016). Wege zu einer „autismusfreundlichen“ Schule.  In S. Hüttche & M.T. Wicki (Hrsg.), Forschung für die Praxis. 15 Jahre Forschung und Entwicklung 2001-2016 (S. 12-13). Zürich: Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik.
  • Eckert, A. & Gruber, K. (2016). Kinder und Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung: Herausforderungen und Gelingensbedingungen im Kontext schulischer Inklusion. In Sturm, T., Köpfer, A. & Wagener, B. (Hrsg.). Bildungs- und Erziehungsorganisationen im Spannungsfeld von Inklusion und Ökonomisierung (S. 221-244). Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt Verlag.

Kontakt

Forschung und Entwicklung
Tel: +41 44 317 11 81

wfd[at]hfh.ch wfd