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Einführung der Attestausbildung und indiv. Begleitung in den Kantonen BS+BL

Ausgangslage und Ziele

Durch das im Jahr 2004 in Kraft getretene neue Berufsbildungsgesetz (nBBG) wird die Anlehre – eine zweijährige Berufsausbildung für leistungsschwächere, eher praktisch begabte Jugendliche, die einer Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis (EFZ) nicht genügen – abgelöst durch eine zweijährige berufliche Grundbildung mit Eidgenössischem Berufsattest (EBA). Da die Anforderungen in der beruflichen Grundbildung komplexer geworden sind, wurde vom Gesetzgeber eine fachkundige individuelle Begleitung (fiB) zur Unterstützung von Lernenden mit Lernschwierigkeiten in der Verordnung über die Berufsbildung (BBV) festgeschrieben.
Die Evaluation hat den Auftrag, die im Sommer 2005 in den Berufen Gastronomie und Detailhandel (ab 2006 zudem Schreinerei und Hauswirtschaft) begonnene zweijährige berufliche Grundbildung mit EBA - im Rahmen der Qualitätssicherung - in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft zu untersuchen. Der Fokus liegt auf der fachkundigen individuellen Begleitung.

Fragestellung

Die Evaluation hat den Auftrag, die im Sommer 2005 in den Berufen Gastronomie und Detailhandel (ab 2006 zudem Schreinerei und Hauswirtschaft) begonnene zweijährige berufliche Grundbildung mit EBA - im Rahmen der Qualitätssicherung - in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft zu untersuchen. Der Fokus liegt auf der fachkundigen individuellen Begleitung.

Methodisches Vorgehen

In das Projekt sollen alle von fiB betroffenen Personengruppen einbezogen werden. Aufgrund des Untersuchungsdesign lässt sich die Evaluation in zwei Teile unterteilen. Im ersten „quantitativen" Teil soll zu verschiedenen Messzeitpunkten eine globale Sicht der zweijährigen beruflichen Grundbildung bei allen an fiB beteiligten Personen erhoben werden (ca. 200 Lernende, 25 Lehrpersonen, 40 betriebliche Berufsbildende, 5 Personen der Lehraufsicht). Im zweiten „qualitativen" Teil sollen mittels acht Fallstudien individuelle Ausbildungsverläufe von Jugendlichen wiederum aus der Sicht von beteiligten Personengruppen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten untersucht werden.

Publikationen

  • Sempert, W. (2009). Die fachkundige individuelle Begleitung. Ein Unterstützungsinstrument für die Bedürfnisse von Jugendlichen im Übergang zwischen Schule und Beruf. In: R. Wolfensberger (Hrsg.) FiB-Handbuch. Individuelle Begleitung der zweijährigen Grundbildung (S. 95 -105). Bern: h.e.p. PDF

Fakten

Laufzeit
08/2006–07/2008
Nr.
1_8

Projektleitung

Kooperationen

Ämter für Berufsbildung und Berufsberatung Basel-Stadt & Basel-Landschaft

Kontakt

Zentrum Forschung und Entwicklung
Tel: +41 44 317 11 46

zfe[at]hfh.ch zfe