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Gesundheitsversorgung erwachsener Menschen mit einer Behinderung

Ausgangslage und Ziele

Eine Sekundäranalyse der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2002

Problemstellung
In den meisten westlichen Dienstleistungs- und Industriegesellschaften ist heute eine Zunahme von progredienten chronischen Erkrankungen, Behinderungen und Multimorbidität zu beobachten. Als Folge dieser Entwicklung besteht auch ein wachsender Bedarf an Wissen über die spezifischen gesundheitlichen Bedürfnisse von erwachsenen Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen.
Über die Gesundheitsversorgung und die Gesundheitsbedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung in der Schweiz ist jedoch bislang wenig bekannt. Zugleich besteht aber in der Praxis der Bedarf nach Koordination und Verbesserung der medizinischen Behandlung und Betreuung behinderter Menschen.

Fragestellung

Das vorliegende Projekt sieht eine sekundäre quantitative Analyse der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen durch Menschen mit Behinderungen vor. Grundlage sind die Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) 2002. Im einzelnen sollen folgende zentrale Fragestellungen untersucht werden:
(1) Wie häufig nehmen Menschen mit Behinderung medizinische Leistungen innerhalb eines Jahres in Anspruch? Welcher Art sind diese Leistungen (ambulante Behandlung, stationäre Behandlung, Spitex-Dienste)?
(2) Welches ist der unmittelbare Anlass (Krankheit/Unfall, Kontrolle, Beratung) für die Inanspruchnahme?
(3) Welche Faktoren beeinflussen die Inanspruchnahme (Alter, Geschlecht, Behinderungsart, gesundheitliches Wohlbefinden, Gesundheitsverhalten, soziales Netzwerk)?
(4) Inweit unterscheiden sich Menschen mit einer Behinderung von Personen ohne Behinderung bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen?
(5) Lassen sich Hinweise für eine medizinische Unterversorgung von Menschen mit Behinderungen finden?
(6) Inwiefern unterscheiden sich Menschen mit (vorwiegend) körperlichen Behinderungen von Menschen mit (vorwiegend) psychischen Behinderungen bei den Fragen (1) bis (5)?
Zielgruppe sind erwachsene Personen mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung. Auf der Grundlage SGB ist dabei zu differenzieren zwischen Menschen mit einer primär psychischen, einer primär körperlichen oder einer Komorbidität von körperlicher und psychischer Behinderung.

Fakten

Laufzeit
08/2004-07/2005
Nr.
3_2

Projektleitung

Kontakt

Zentrum Forschung und Entwicklung
Tel: +41 44 317 11 46

zfe[at]hfh.ch zfe