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Schulentwicklung Richtung Inklusion: Anforderungen an Schulleitende (Vorprojekt)

Ausgangslage und Ziele

Die Schweiz verpflichtete sich 2009 durch die Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung zur Schaffung eines integrativen Bildungssystems. Diese Verpflichtung zog schulpolitische und schulrechtliche Veränderungen nach sich. Die Schulen sind als professionelle Gemeinschaften innerhalb dieses Veränderungsprozesses stark gefordert. Schulleitende sind dabei das zentrale Bindeglied zwischen Reformmassnahmen und schuleigenen Veränderungsbemühungen. Eine bedeutende Erkenntnis der Forschung von Studer, Wolters und Brenzikofer (2014) zur Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und heilpädagogischen Fachpersonen konnte zeigen, dass Schulleitende eine massgebliche Rolle im Prozess hin zur inklusiven Schule einnehmen. Auch weitere Studien heben hervor, dass Qualität, Wirksamkeit und Erfolg von schulpolitischen Reformen stark von den erbrachten Leistungen der Schulleitenden abhängen (Huber, 2009). Jedoch sind international wie auch national kaum Studien vorhanden, die sich diesem Thema widmen. Die Studie „Schulentwicklung Richtung Inklusion: Anforderungen an Schulleitende“ leistet mit einem Vorprojekt einen Beitrag dazu, die Anforderungen an und Tätigkeiten von Schulleitungen genauer zu betrachten.

Fragestellung

Zum Bildungssystem Schweiz liegen bisher kaum empirische Untersuchungen vor, welche die Anforderungen an Schulleitende im inklusiven Schulentwicklungsprozess thematisieren. Die dargelegte Problemstellung führt zu folgender Fragestellung: Welche Anforderungen werden an Schulleitungen im Entwicklungsprozess hin zur inklusiven Schule gestellt?

Methodisches Vorgehen

Die Fragestellung wird durch zwei methodische Zugänge erschlossen. Mittels induktiver Dokumentenanalyse lokaler und kantonaler Sonderpädagogik-Konzepte werden Aufgaben und Anforderungen der Schulleitenden generiert. Dasselbe Ziel wird nachfolgend in Fokusgruppeninterviews mit Schulleitenden verfolgt.

Ergebnisse

Das Vorprojekt liefert einen differenzierten Einblick in die spezifischen Aufgabenbereiche Schulleitender einer inklusiven Schule. Sie soll einen Beitrag dazu leisten, die Kompetenzen von Schulleitenden zu erfassen und Rollenklärungen zu unterstützen.

Literatur

Studer, M. & Wolters, M., Brenzikofer, E. (2014). KoKa Kooperations-Karten: Für die Zusammenarbeit von Lehrpersonen im integrativen Setting. Schlussbericht. Zürich: Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik.

Huber, S.G. (2009). Schulleitung - Anforderungen und Professionalisierung aus internationaler Perspektive. Lehren & Lernen, 8/9, 12-21.

Fakten

Laufzeit
08/2017-07/2018
Nr.
E.36

Projektteam

Kontakt

Forschung und Entwicklung
Tel: +41 44 317 11 81

wfd[at]hfh.ch wfd