Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen (ILEB)

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Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen (ILEB)

Inhalt

Das Wichtigste in Kürze

Die Schule ist egalitärer Bildungsgerechtigkeit verpflichtet. Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, unabhängig von sozioökonomischen Entwicklungsbedingungen und kognitiven Voraussetzungen auf dem Weg zu den Bildungszielen ihren bzw. seinen Lernbedürfnissen entsprechend geschult zu werden. Das Institut widmet sich den zentralen Fragen zur Einlösung dieses Anspruchs, wenn schulisches Lernen unter erschwerten Bedingungen erfolgt. Dazu werden verschiedene Schwerpunkte fokussiert, welche zum einen Lernprozesse und deren Mechanismen und Bedingungen enthalten sowie mögliche Beeinträchtigungen und methodisch-didaktische, pädagogische oder therapeutische Antworten darauf. Zum anderen wird die Lernumgebung ausgehend von Bildungsstandards und Lehrplänen über Lehr-Lernmaterialien hin zu Unterrichtsarrangements unter inklusiver Perspektive in den Blick genommen. Das Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen (ILEB) wird geleitet von Prof. Claudia Ziehbrunner.

Schwerpunkte

  • Kognitive Lernprozesse, Informationsverarbeitung und Wissenskonstruktion, Aufmerksamkeit, Metakognition und Handlungssteuerung, emotional-motivationale Dimensionen des Lernens
  • Lernschwierigkeiten und Lernbehinderung
  • Lernstand- und Testdiagnostik, Sach- und didaktische Analyse, insbesondere zum Aufbau mathematischer Kompetenzen, individuelle Lernförderung und -therapie
  • Sozioökonomische Risikofaktoren und deren Einfluss auf die Lernentwicklung, Prävention von Lernbeeinträchtigungen
  • Bildungsstandards und Lehrpläne für inklusive Schulen, Lehrmittel und Unterrichtsmaterialien für inklusiven Unterricht, inklusive Lehr-Lernarrangements und Didaktik
  • Übergänge, Lernbiografien und Bildungsverläufe im Kontext von Lernen unter erschwerten Bedingungen

Weiterentwicklung und Visionen

In der Verbindung von Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie Dienstleistung wird der thematische Fokus Lernen unter erschwerten Bedingungen von den Mitarbeitenden des Instituts kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu verstehen sich die Mitarbeitenden als Teil einer lernenden Gemeinschaft. Sie arbeiten kooperativ, bringen ihre Expertise ein und entwickeln diese individuell und im Dialog inner- und ausserhalb der Institution weiter. In der Zusammenarbeit im Institut werden Schwerpunktsetzungen und Fragestellungen auf ihre heilpädagogische Relevanz hin geprüft und bearbeitet, Herausforderungen zum Umgang mit heterogenen Lernbedürfnissen gemeinsam antizipiert, Ergebnisse nach haltig in den Produkten verankert und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Über nationale und internationale Vernetzung beteiligt sich das Institut am wissenschaftlichen Diskurs und leistet einen essentiellen Beitrag zur Entwicklung der Disziplin und zur Professionalisierung einer inkludierenden heilpädagogischen Praxis.

Fakten HfH

Gründung 1924 als Heilpädagogisches Seminar, 2001 als Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
Rektorin Barbara Fäh, Prof. Dr.
Stellvertreter Markus Rubin
Personalbestand Rund 160 Mitarbeitende
Trägerkantone 13 CH-Kantone und Fürstentum Liechtenstein
Präsident des Hochschulrats Dr. Sebastian Brändli, Chef Hochschulamt des Kantons Zürich
Leistungsauftrag Bachelor- und Masterstudiengänge, CAS und MAS, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen

Leitung

Prof. Claudia Ziehbrunner

Leiterin Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen

Kontakt

Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen (ILEB)
Leitung: Claudia Ziehbrunner, Prof.
Tel: +41 44 317 11 40
claudia.ziehbrunner[at]hfh.ch
claudia.ziehbrunner

Team

Sehen Sie hier die Mitarbeitenden auf einen Blick.