Institut für Sprache und Kommunikation unter erschwerten Bedingungen (ISK)

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Institut für Sprache und Kommunikation unter erschwerten Bedingungen (ISK)

Inhalt

Sprach- und Kommunikationsstörungen wahrnehmen und verstehen – gesellschaftliche Partizipation ermöglichen

Das Institut Sprache und Kommunikation unter erschwerten Bedingungen fokussiert Fragen der Inklusion von Menschen, die aufgrund von Einschränkungen der Sprach- und Kommunikationskompetenz von mangelnden gesellschaftlichen Partizipationsmöglichkeiten betroffen oder bedroht sind. Einschränkungen der Sprach- und Kommunikationskompetenz können aufgrund von Schädigungen und Störungen im Bereich der Körperstrukturen und -funktionen, von einschränkenden Umwelt- oder personenbezogenen Faktoren entstehen. Sie haben Auswirkungen auf die Sprachmodalitäten Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben, aber auch auf die Wissens- und Erfahrungsverarbeitung sowie die personale und soziale Integration und können Partizipationseinschränkungen nach sich ziehen. Sie zeigen sich einerseits in Form von klassifizierbaren Sprach- und Kommunikationsstörungen und andererseits weniger spezifisch als Lernschwierigkeiten in der Sprache, die insbesondere in der Schule relevant sind.

Themenfelder

Im Institut werden die Themenfelder Sprachförderung, Sprachtherapie, Kommunikationsförderung und Gebärdensprache und Hörbehinderung bearbeitet. Es geht insbesondere um

  • den Beitrag der Sprachförderung als Bindeglied zwischen allgemeiner sprachlicher Bildung und Sprachtherapie zur Bildungsgerechtigkeit,
  • die Qualität der sprachtherapeutischen Interventionen zur Wiederherstellung und Verbesserung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit und um den Beitrag der Sprachtherapie zur sozialen Integration und Partizipation,
  • Kommunikationsförderung unter erschwerter Lern- und Entwicklungsbedingungen und
  • theoretische Grundlagen der Gebärdensprache, Gebärdensprachdolmetschen und Fragen der Bildung und Bildungsgerechtigkeit von schwerhörigen und gehörlosen Lernende.

Strategische Schwerpunkte 2018 bis 2021

In der Strategieperiode 2018 bis 2021 werden im Institut sieben strategische Schwerpunkte bearbeitet:

  • Bewegungsorientierte Sprachförderung
  • Inklusive Sprachdidaktik in heterogenen Lerngruppen
  • Interventionen bei Sprach- und Sprechstörungen
  • Kommunikation und Partizipation bei Autismus-Spektrum-Störungen
  • Unterstützte Kommunikation (UK) und Leichte Sprache in Teilhabe- und Bildungsprozessen (in Kooperation mit Institut für Behinderung und Partizipation (IBP))
  • Spracherwerb und Sprachmittlung
  • Kommunikation und sozial-emotionale Entwicklung bei Hörbehinderung

Fakten HfH

Gründung 1924 als Heilpädagogisches Seminar, 2001 als Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
Rektorin Barbara Fäh, Prof. Dr.
Stellvertreter Markus Rubin
Personalbestand Rund 160 Mitarbeitende
Trägerkantone 13 CH-Kantone und Fürstentum Liechtenstein
Präsident des Hochschulrats Dr. Sebastian Brändli, Chef Hochschulamt des Kantons Zürich
Leistungsauftrag Bachelor- und Masterstudiengänge, CAS und MAS, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen

Leitung

Prof. Dr. Anke Sodogé

Leiterin Institut Sprache und Kommunikation unter erschwerten Bedingungen

Kontakt

Institut für Sprache und Kommunikation unter erschwerten Bedingungen (ISK)
Leitung: Anke Sodogé, Prof. Dr.
Tel: +41 44 317 11 67
anke.sodoge[at]hfh.ch anke.sodoge

Team

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