Kooperationsschule Schule Friedheim Bubikon

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Schule Friedheim Bubikon

Kooperationsschule Friedheim Bubikon

Theorie und Praxis

Der Gegensatz von Theorie und Praxis ist ein Dauerbrenner auch in der Ausbildung von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Studierende klagen über Praxisferne der vermittelten Theorien, Dozierende über Theorieabstinenz der Lernenden.

Das Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung Link Institutsseite Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung der HfH Zürich und die Schule Friedheim Bubikon Link Schule Friedheim Bubikon lösen den Gegensatz in ein Drei-Faktoren-Modell auf: Ausgehend von Praxisproblemen recherchieren und generieren Mitarbeitende des Instituts wissenschaftlich gesicherte Aussagen über die Wirklichkeit (Theorien). Auf der Basis von wissenschaftlichen Theorien und mit Blick auf Bedürfnisse der Praxis entwickeln sie zudem brauchbare Werkzeuge (Unterrichtsprogramme, Interventionsmethoden etc.). Mit Hilfe vorhandener Theorien und Werkzeuge lösen Praktikerinnen und Praktiker klug und effizient konkrete Probleme ihres beruflichen Alltags (Professionelles Handeln). Dieses Vermittlungs-Modell kennt keine Hierarchie; alle sind auf alle angewiesen.

Kooperationsprojekt

In einem Kooperationsprojekt soll das Modell erprobt werden. Geplant sind drei Gefässe:

  • In Kooperation mit der Schule Friedheim Bubikon führt das Institut der HfH Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch. Denkbare Themen sind beispielsweise bewegungstherapeutische Methoden, Interventionsformen bei Mobbing oder alternative Wege der Elternarbeit.
  • Weiter treffen sich Mitarbeitende der beiden Institutionen vierteljährlich zu einem Forum. Sie diskutieren dort Fragen aus ihrem beruflichen Alltag, planen und koordinieren laufende Kooperationsprojekte.
  • In neu konzipierten Resonanz-Gefässen schliesslich können Mitarbeitende und Studierende der HfH Weiterbildungsangebote der Schule Friedheim besuchen, auf diesem Weg ihre Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Verhaltens- und Lernschwierigkeiten erweitern. Im Gegenzug sollen Mitarbeitende der Kooperationsschule in ausgewählten Lehrveranstaltungen der HfH Theorien und Werkzeuge mit konkreten Erfahrungen aus ihrer Praxis anreichern.

Das Kooperationsprojekt wird 2021 evaluiert und dann, vielleicht, für weitere Schulen geöffnet.