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Forschungskolloquium: Von Implizit zu explizit beim MINT-Lernen

22. August 2017, 12.15 - 13.15 Uhr

Referentin: Daniela Nussbaumer, Prof. Dr., HfH. Ort: HfH Zürich, Raum 206

Wie gelingt es Schülerinnen und Schülern mit Schulschwierigkeiten, implizite durch Experimente erfahrene Inhalte, explizit wiederzugeben und anzuwenden? Schüler und Schülerinnen aus sechsten Klassen haben im Rahmen der MINT-Studie (Längsschnittuntersuchung der ETH Zürich) physikalische Experimente kooperativ handelnd durchgeführt und sind dabei implizit an die Themen „Experimentieren“ und „Variablenkontrolle“ herangeführt worden. Das implizit durch Experimentieren erworbene Wissen wurde über das Thema „Variablenkontrolle“ explizit erläutert. Gelang dies nicht, wurde eine Fördereinheit zur expliziten Wissensvermittlung und zum expliziten Konzeptaufbau angeboten.

Die Schwerpunkte der Studie liegen erstens bei der Erkenntnisgewinnung über die Art der Wissensüberprüfung und zweitens bei dem Transfer von impliziten Informationen zu explizitem Wissen. Es wurde untersucht bei unter welchen Bedingungen und bei welchen Schülerinnen und Schülern dies gelingt.

In der Präsentation werden Hintergrund und Versuchsdesign vorgestellt, sowie erste Resultate präsentiert. Lehrpersonen, Heilpädagogen und Heilpädagoginnen sollen dafür sensibilisiert werden, wie individualisiert Vorstellungen aufgebaut und Konzepte überprüft werden können.

Fakten

Gründung 1924 als Heilpädagogisches Seminar, 2001 als Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
Rektorin Prof. Dr. Barbara Fäh
Personalbestand rund 160 Mitarbeitende
Träger 13 CH-Kantone und Fürstentum Liechtenstein
Präsident des Hochschulrates Dr. Sebastian Brändli, Chef Hochschulamt des Kantons Zürich
Leistungsauftrag Bachelor- und Masterstudiengänge, CAS und MAS, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen
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Empfang
Tel: +41 44 317 11 11
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