Fachstelle Berufliche Inklusion

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Jugendliche mit fragendem Ausdruck und Fragezeichen über ihrem Kopf

Fragen rund um berufliche Inklusion?

Die Fachstelle Berufliche Inklusion wird von Expertinnen und Experten geführt, welche an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik im Entwicklungsbereich Übergang Schule-Beruf tätig sind. Sie versteht sich als niederschwellige Anlaufstelle für Themen rund um die berufliche Inklusion von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf. Weiteres Ziel der Fachstelle ist, aktuelle Informationen (z.B. zu unterstützenden Angeboten) und Dokumentationen über Forschungs- und Praxisprojekte zur Verfügung zu stellen.  

Fachstelle Berufliche Inklusion (FABI)

Das Angebot der Fachstelle richtet sich an Personen aus (heil-) pädagogischen und therapeutischen Arbeitskontexten, sowie Eltern. Unsere Fachstelle berät Sie bei Schwierigkeiten in der Berufswahl von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf, bei der Entwicklung von Schulkonzepten im Fachbereich berufliche Orientierung und anderen anstehenden Fragen, wie z.B. Nachteilsausgleich. Wichtig ist uns, dass Sie Klarheit über die nächsten Schritte gewinnen und wissen, welche weiteren Möglichkeiten Sie haben. Das Angebot der Fachstelle FABI umfasst kostenfreie Kurzberatungen in Form eines telefonischen, persönlichen oder schriftlichen Austausches. Bei weiterem Beratungs- oder Informationsbedarf wird gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht. Wenn Sie ein Anliegen haben, das Sie gerne mit uns besprechen würden, melden Sie sich bitte unter fabi[at]hfh.ch E-Mail schreiben an Fachstelle.

Durch unsere Praxispartnerin haben wir einen engen Kontakt zur Praxis und Bezug zu konkreten Projekten, die Jugendliche in ihrer Berufsfindung unterstützen.

Unterstützungsangebote und Links

Nebst niederschwelligen Ausbildungsangeboten (eidgenössischem Berufsattest EBA oder Praktische Ausbildung PrA nach Insos) spielen für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf Begleitangebote eine wichtige Rolle. Damit sind Angebote gemeint, welche die Jugendlichen während ihrer Schulzeit, Ausbildung oder beim Schritt in die Erwerbstätigkeit nach einer Ausbildung unterstützen. Auf der Website www.schuleberuf.hfh.ch Link Plattform ILIAS Schule-Berufsind rund 70 erfolgsversprechende Unterstützungsangebote aus verschiedenen Deutschschweizer Kantonen zu finden. Darunter sind Mentoringprogramme, Brückenangebote, begleitete Ausbildungsplätze, Lehrbetriebsverbunde und viele weitere Informationen. Die Zusammenstellung richtet sich an Lehr- und Fachpersonen sowie an Eltern von Jugendlichen mit speziellem Förderbedarf. Die Angebote können nach Phasen (Berufsfindung, Berufseinstieg und Arbeitsleben), Zielgruppen (verschiedene Arten von Beeinträchtigungen) und nach Kantonen sortiert abgefragt werden.

Expertenwissen

An der HfH befassen wir uns seit mehr als zehn Jahren auch in der Forschung und Entwicklung mit dem Thema Übergang Schule–Beruf. Wir erforschen oder evaluieren dabei aus eigener Initiative oder im Auftrag von Bund oder Kantonen Entwicklungen sowohl auf Sekundarstufe I wie auch auf Sekundarstufe II. Dabei steht immer die Frage im Fokus, wie Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Bildungsbedürfnissen am besten auf ihrem Weg von der Schule in die Arbeitswelt unterstützt werden können. Beispielhaft im Folgenden einige Projekte, die wir in den letzten Jahren bearbeitet haben:

  • Die HfH und der Schulverlag haben zusammen ein Berufswahl-Arbeitsmittel herausgegeben, welches sich an den Bedürfnissen von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf ausrichtet (Meine Berufswahl und ich)
  • In einer Längsschnittstudie «Lernende in Übergängen im niederschwelligen Ausbildungsbereich» (LUNA Link Forschungsprojekt LUNA) befragten wir Lernende in zweijährigen beruflichen Grundbildungen mit Berufsattest (EBA) und in der praktischen Ausbildung nach INSOS (PrA) zu ihrer beruflichen Situation.
  • In der Studie «Enhanced inclusive Learning» (EIL Link Forschungsprojekt EIL) wird die Situation bezüglich integrativer Massnahmen in den Berufsfachschulen und Gymnasien untersucht, mit Fokus auf den Nachteilsausgleich.
  • Die Frage, wie Jugendliche bei der Berufswahl am besten begleitet werden können, untersuchten wir in einem früheren Forschungsprojekt (Berufswahlvorbereitung an der Schule Link Forschungsprojekt Berufswahlvorbereitung). Aktuell sind Interventionsprojekte in Planung, die sich mit den Möglichkeiten von «peer support» und dem Einbezug der Eltern in dieser Phase befassen.
  • Wie sich die berufliche Situation über einen sehr viel längeren Zeitraum entwickelt, wurde in der «Zürcher Längsschnittstudie» (ZLSE Link Forschungsprojekt ZLSE) unter dem Titel «Kontinuität und Wandel: Zusammenspiel von Persönlichkeit und Berufstätigkeit bis zum 52. Lebensjahr» untersucht.

Agenda

Tagung: Jugendliche zwischen Traumberuf und Realität: Erfolgreiche neue Ansätze in der Berufswahlvorbereitung (7. November 2020)

Ansprechpersonen

MSc Annette Krauss

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Portätbild Claudia Rusert

Claudia Rusert, Praxispartnerin
Berufsintegrationscoach
Schulische Heilpädagogin
pädagogische Beraterin LIFT