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Stottercamp

Eine aussergewöhnliche Therapiewoche für stotternde Jugendliche vermittelt Jugendlichen kommunikative Sicherheit. Das Camp findet seit dem Jahr 2001 jährlich im Sommer statt. Zusammen mit in gleicher Art Betroffenen und unter Betreuung von fachkundigen Therapeuten wird das Leben grösstenteils im Freien gestaltet. Die Jugendlichen schlafen in Zirkuswagen und ein Zirkuszelt bietet Gelegenheit für Gruppenaktivitäten. Der Austausch mit anderen stotternden Jugendlichen, das Meistern von ungewohnten Situationen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sprechen stärkt das Selbstbewusstsein der jungen Menschen und ermöglicht ihnen einen neuen Umgang mit ihrer Kommunikationsstörung. Das Motto des Camps lautet entsprechend: Stotterchamp – Gestärkt quer in der Landschaft stehen!

Die Erfahrung zeigt, dass das Stotterchamp den 11 bis 18 Jährigen hilft, Ängste und Schamgefühle beim Kommunizieren abzubauen. Die Gruppentherapie erzielt auch bei Jugendlichen mit Therapieerfahrung, positive Wirkungen. Tagsüber finden neben den sprachtherapeutischen Angeboten auch erlebnispädagogische Aktivitäten wie Segeln, Klettern, Tauchen und Baumhausbau statt. Jeder teilnehmende Jugendliche wird durch einen Studierenden als Pate individuell begleitet. Das Thema Sprache und Bewegung erhält durch teilnehmende Psychomotoriktherapeutinnen ein besonderes Gewicht. Die Erfahrungen und die Erkenntnisse des Ansatzes mündeten in eine Publikation und finden breite Resonanz in der Fachwelt.

Weitere Informationen zum Stottercamp

Kontakt

Prof. Wolfgang G. Braun

Dozent