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Junge springt auf Trampolin

Mobbing

Mobbing ist im schulischen Kontext leider ein recht alltägliches Problem.

Mobbing entsteht nicht plötzlich, sondern häufig aus einem nicht gelösten Konflikt. Für die betroffenen Schülerinnen und Schüler ist es zentral, dass Mobbingprozesse rechtzeitig erkannt werden und Lehrpersonen wissen, wie sie adäquat reagieren können.

Aus heilpädagogischer Sicht sind verschiedene Aspekte relevant. Einerseits ist es zentral, Mobbing überhaupt zu erkennen und die Rollen im Mobbingprozess richtig zu deuten. Gerade aggressive Opfer werden häufig nicht als solche erkannt. Doch auch sie benötigen sowohl Schutz als auch eine adäquate individuelle Unterstützung, da sie häufig Defizite im sozial-emotionalen Bereich aufweisen.

Für die Beratung von Lehrpersonen ist es wichtig, passende Interventionsansätze zu kennen. Ein nachweislich erfolgreicher Interventionsansatz ist der «No blame approach». «No blame» – «keine Schuldzuweisung», ist die Grundidee bei diesem einfach umsetzbaren Verfahren. Es lässt sich auch von heilpädagogische Fachpersonen sehr gut durchführen. Da sie häufiger weniger ins Klassengeschehen involviert sind, können sie quasi «neutral» intervenieren.

Download Fachartikel:

Mobbing-Interventionen mit dem «No Blame Support Group Approach» von Christopher Szaday in Gewalt an Schulen, 2. vollst. überarb. u. erweit. Aufl. 2008, Verlag Pestalozzianum an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PDF, 60 KB) PDF Mobbing-Interventionen mit dem No Blame Support Group Approach

«Täter oder Opfer?», von Annette Lütolf, lic. phil., HfH in hp aktuell, Ausgabe Frühling 2018 (PDF, 345 KB) PDF Täter oder Opfer?

Verantwortlich

Prof.  Thomas Lustig

Dozent

Ansprechpartnerin

lic. phil. Annette Lütolf Bélet

Dozentin