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Junge springt auf Trampolin

Trauma und Resilienz

Kinder und Jugendliche mit traumatischen Erfahrungen zeigen oft besonders heftiges und schwer nachvollziehbares herausforderndes Verhalten. In der Schule sind Lehrpersonen und Fachpersonen für schulische Heilpädagogik deshalb gefordert, sensibel und doch gezielt einzugreifen und angepasstes Verhalten zu fördern. Dies erfordert ein Wissen um Merkmale und Folgen traumatischer Erfahrungen.

Flashbacks bzw. Schlüsselreize («Trigger» zum Beispiel Geräusche, Gerüche, Berührungen, Ohnmachtserleben), die (bewusst oder unbewusst) an das Trauma erinnern, können ein Wiedererleben der Trauma-Situation in Gang bringen. Das fühlt sich für betroffene Kinder und Jugendliche so an, als würde die traumatische Situation soeben real noch einmal stattfinden. Die Folge ist dann eine entsprechend heftige und/oder unverständliche Reaktion.

Kinder und Jugendliche, die Trauma-Opfer sind oder waren, brauchen in erster Linie einen sicheren Rahmen und Schutz vor weiterer Traumatisierung. Sie müssen Nähe und Distanz selber bestimmen können (oft wird Nähe für den Missbrauch ausgenutzt). Sie benötigen auch eine Stärkung der kompetenten, resilienten, Selbst-Anteile und Hilfe beim Erwerb von Möglichkeiten zur Selbstregulation.

«Expertenwissen online» bietet Informationen und weiterführenden Links zu Fragen, wie Lehrpersonen, Fachpersonen für schulische Heilpädagogik und Erziehungsberechtigte adäquat präventiv und interventiv handeln können…

Download Fachartikel:

«Trauma und Missbrauch – verletzte Kinder und Jugendliche mit herausforderndem Verhalten» von Margaretha Florin (PDF, 347 KB) PDF Trauma und Missbrauch

Verantwortlich

Prof.  Thomas Lustig

Dozent

Ansprechpartnerin

Dr. phil. Margaretha Florin

Leiterin Studienschwerpunkt Pädagogik bei Schulschwierigkeiten