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«Es braucht eine spezifische Spezialisierung»

Schulische Integration hat ihre Grenzen. Wo diese bei Menschen mit Hörsehbehinderung liegen, war Thema der Ringvorlesung mit Mirko Baur.

In der Schweiz gibt es derzeit rund 170 Kinder und Jugendliche mit einer Hörsehbehinderung. Das Spektrum reicht von der Regelschülerin mit Hörsehbehinderung und Lautsprache, die dank Beratung und Unterstützung voll in der Unterstufe integriert ist, bis zum Sonderschüler mit starker Hörsehbehinderung und Cerebralparese. «Die Förderung dieser Menschen stellt eine enorme Herausforderung dar», sagte Mirko Baur, Gesamtleiter der Schweizerischen Stiftung für Taubblinde «Tanne» Link Website Tanne in Langnau am Albis. Wie setzt man einen Screenreader ein, wenn das Kind kaum hört und sieht? Was ist mit Gebärden, wenn der gehörlose Jugendliche nur eine schemenhafte Wahrnehmung hat? «Es braucht eine spezifische Spezialisierung», fasste Mirko Baur die erforderlichen Kompetenzen der Fachpersonen zusammen. Wo die Grenzen der schulischen Integration liegen, hängt aber nicht nur vom Schweregrad der Beeinträchtigung und von der Expertise der Fachpersonen ab, sondern muss ganz individuell beurteilt werden: «Schulische Integration muss im Einzelfall sinnvoll sein – für dieses Kind, in dieser Schule, mit diesen Lehrpersonen, in diesem Ort.» Erfahren Sie mehr dazu im Video-Interview oben.

Wie Kinder und Jugendliche mit Hörsehbehinderung im Kompetenzzentrum «Tanne» gefördert werden, sieht man in diesem Video Link Video Tanne auf Vimeo.

 

Autoren: Dominik Gyseler, Dr. Link zur Mitarbeiterübersicht Dominik Gyseler und Steff Aellig, Dr. Link Mitarbeiterübersicht Steff Aellig, Wissenschaftskommunikation HfH

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