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Wahrgenommener Nutzen und Qualität individueller Förderpläne im integrativen Schulsetting

Dr. Xenia Müller und Christian Keiser nach ihrem Forschungskolloquium. Am Forschungskolloquium vom 13. Juni 2019 stellten Dr. Xenia Müller und Christian Keiser ihre aktuellen Ergebnisse vor (Foto: HfH).

Den individuellen Förderplänen wird in der Fachliteratur für die Zusammenarbeit zwischen Klassenlehrpersonen und Schulischen Heilpädagogen eine hohe Bedeutung zugeschrieben. Um mehr über den Einsatz, die Qualität sowie den tatsächlichen Nutzen von Förderplänen zu erfahren, wurde an der HfH ein quantitatives Forschungsprojekt durchgeführt.

Das Forschungsprojekt Nutzen und Effektivität individueller Förderpläne in inklusiven Schulsettings startete 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Venetz (†), Christian Keiser Link zur Mitarbeiterübersicht Christian Keiser und Dr. Xenia Müller Link zur Mitarbeiterübersicht Dr. Xenia Müller. Im Forschungskolloquium vom 13. Juni 2019 wurden erste Ergebnisse vorgestellt.

Eine arbeitsintensive Stichprobensuche führte zur Teilnahme von 64 Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen aus dem Kanton Zürich, welche rund 99 Förderpläne von Kindern und Jugendlichen aus dem Kindergarten bis zur siebten Klasse zur Untersuchung einreichten.

In der Studie wurden alle Personen befragt, die an der Förderplanung oder der Förderung dieser Schülerinnen und Schüler beteiligt waren. Dies sind hauptsächlich Klassenlehrpersonen und Schulische Heilpädagoginnen bzw. Heilpädagogen. Es wurden jedoch auch Eltern und Personen aus therapeutischen Berufen oder die Schülerinnen und Schüler selbst in die Befragungen einbezogen. Die daraus entstandenen Datensätze werden derzeit ausgewertet.

Erste Ergebnisse zeigen, dass Förderpläne von den beteiligten Fachpersonen als eher bedeutsam erachtet werden. Dabei beurteilen Klassenlehrpersonen den Nutzen von Förderplänen für die Kooperation und Transparenz im Team sowie für die Zusammenarbeit mit den Eltern höher als die Schulischen Heilpädagog*innen. Bei der Analyse der eingereichten Förderpläne fällt auf, dass die Lernvoraussetzungen grösstenteils nicht beschrieben sind. Möglicherweise werden diese an einem anderen Ort dokumentiert. Die Einstellungen der schulischen Heilpädagog*innen zu Förderplänen sowie der von ihnen eingeschätzte Nutzen stehen laut erster Analysen in keinem Zusammenhang mit der Qualität der eingereichten Förderpläne. Die vollständige Auswertung der Daten ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt erhalten Sie auf der Projektseite Link zur Forschungsprojektseite.

 

Autorin: Nora Kasper, BSc Link zur Mitarbeiterübersicht Nora Kasper

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