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Begabungs- und Begabtenförderung in heterogenen Lerngruppen und Schulen der Inklusion

Ziele

Kennenlernen aktueller Förderansätze der Begabungs-/(Hoch-)Begabtenforschung zur Transformation von Begabungspotenzialen in Leistung.
Kompetenz erweitern, Begabungspotenziale (auch verdeckte) zu identifizieren, personalisierte Entwicklungsprozesse förderdiagnostisch zu begleiten sowie Lehrpersonen und Eltern in ihren Anstrengungen zu beraten.
Wissen um Bedingungen zur Entwicklung von (Hoch-)Begabung, zu möglichen Ausdrucksformen aber auch zu Fehlentwicklungen und deren Genese.
Fähigkeit, adaptive Lernarchitekturen differenzierender Begabungsförderung in Klassen anzuleiten sowie den Regelunterricht ergänzende Förderformate (PullOut, Mentoring) innerhalb des Inklusionskonzepts zu gestalten und durchführen.
Sie verstehen (Hoch-)Begabung als Ausdruck realisierter Potenziale bei gelingenden Lernprozessen in förderlichen sozialen Kontexten.

Inhalt

Begabungs- und Begabtenförderung hat sich vom einseitig auf kognitive Fähigkeiten verengten Hochleistungstraining zu einem ganzheitlichen, personbezogenen Förderansatz entwickelt. In Schulen der Inklusion sollen Lernende ihre Begabungspotenziale entdecken und lernen, diese selbstwirksam in entsprechende Leistungen zu transformieren. Dies beinhaltet neben überdurchschnittlichen Leistungen die Entwicklung co-kognitiver Kompetenzen, die oft entscheidender sind als ein IQ. Im Seminar diskutieren wir Möglichkeiten zur Identifikation individueller Begabungspotenziale, zur gezielten Förderung mittels adaptiver Lernarchitekturen sowie in unterrichtsergänzenden Formaten, aber auch zur förderdiagnostischen Lernprozessbegleitung. Das «Schoolwide Enrichment», «Entwicklungs- und Talentportfolios», personalisierte Lernberatung sowie «Mentoring» (auch über die Schule hinaus) sind Elemente einer Choreographie inklusiver Begabungs-/Begabtenförderung. Besonders Begabte («anders als die anderen») haben Anspruch auf zusätzlichen Förderbedarf (in Anforderungsbereichen) und oft auch Förderbedarf im Umgang mit dem sozialen Umfeld und der Entwicklung von Strategien und Fähigkeiten der Selbststeuerung.

Weitere Angaben

Arbeitsformen: Inputs, Fallbeispiele, Präsentation und Diskussion von Konzepten und gelingender Beispiele aus der Praxis. Lernplattform mit Zusatzmaterialien für eine optionale individuelle Vertiefung.

Leitung

  • Müller-Oppliger Victor

Fakten

Kursnummer
1 W033.2.SJ 1819
Datum
12.04.2019–10.05.2019
Dauer
2 Tage
Maximale Teilnehmer
27
Anmeldeschluss
15. März 2019
Kosten
CHF 560

Kontakt

Hochschuladministration
Tel. +41 44 317 11 11
weiterbildung[at]hfh.ch weiterbildung