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CAS Beziehung zuerst! Bindungsgeleitete Interventionen bei Verhaltensauffälligkeiten

Überblick

Entwicklung und Lernen vollziehen sich in sozialen Beziehungen. Schülerinnen und Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten haben in ihren Herkunftsfamilien oft wenig Sicherheit erfahren – z.B. durch Zurückweisung, Überbehütung, Vernachlässigung oder Misshandlung. Die von klein auf erlernten Strategien, mit bedrohlichen Situationen umzugehen, können sich in der Schule als herausforderndes Verhalten manifestieren. Hier setzt der CAS an: In Beziehungen entstandenes Problemverhalten soll im Rahmen von Beziehungen verändert werden. Die Teilnehmenden erwerben basierend auf der Bindungstheorie elaboriertes Verstehens- und Handlungswissen für den Umgang mit herausforderndem Verhalten. Sie werden angeleitet, diese Kenntnisse in ihrer Praxis umzusetzen, zu reflektieren und evaluieren. Die so aufgebauten Beziehungskompetenzen tragen dazu bei, neue Zugänge zu Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten zu finden und angemessene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Ziele

  • Die Teilnehmenden verstehen die Funktion und Dynamik von herausfordernden Verhaltensmustern gestützt auf bindungstheoretischen Grundlagen.
  • Sie wenden im CAS vermittelte Interventionskonzepte in ihrer eigenen Praxis an.
  • Sie evaluieren und berichten die Wirksamkeit der umgesetzten Interventionskonzepte.

Arbeitsweise/Besonderes

Der dozentengeleitete Präsenzteil beinhaltet die Einführung in Verstehens- und Handlungskonzepte, unter anderem mittels Fallbeispielen und Videoanalysen. Im selbstorganisierten Lernen werden die im Kurs vermittelten Konzepte in der Praxis erprobt, reflektiert und evaluiert. Fallbeispiele der Kursteilnehmenden werden kollegial und dozentengeleitet besprochen.
Dieser Lehrgang wird in Kooperation mit Univ.-Prof. Dr. Henri Julius, Professor für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung an der Universität Rostock sowie Direktor des Instituts für Bindungsgeleitete, pädagogische Interventionen - AIBIPI uG - durchgeführt.

Zielgruppen / Voraussetzungen

Praktikerinnen und Praktiker aus heilpädagogischen und pädagogischen Arbeitsbereichen (z.B. Kindergarten, (Sonder-)Schulen, Wohneinrichtungen). Die erworbenen Kompetenzen sind auch für Psychologinnen und Psychologen in beraterischen und therapeutischen Kontexten anwendbar.

Daten/Zeit

Start: Freitag, 4. September 2020. Der Lehrgang dauert bis Oktober 2021.

Kursort

Zürich

Infoveranstaltung

Mittwoch, 26. Februar 2020, 14-15 Uhr
Mittwoch, 18. März 2020, 16.30-17.30 Uhr
Mittwoch, 29. April 2020, 15-16 Uhr
an der HfH Zürich
Eine Anmeldung ist erwünscht an: weiterbildung@hfh.ch

Kosten

CHF 6900 plus CHF 300 Zertifikatsgebühr.
Für Schulhausteams gewähren wir einen Nachlass von CHF 500 pro Person.

Detailprogramm

Detailprogramm und Anmeldung finden Sie hier:

Detailprogramm/ Anmeldeformular

Leitung

  • Neuhauser Alex, Dr. phil., Dozent, Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung HfH

Fakten

Kursnummer
2020-04
Datum
04.09.2020–02.10.2021
Maximale Teilnehmer
24
Anmeldeschluss
1. Juni 2020
Kosten
CHF 6900 plus CHF 300 Zertifikatsgebühr.
Für Schulhausteams gewähren wir einen Nachlass von CHF 500 pro Person.

Kontakt

Hochschuladministration
Tel. +41 44 317 11 11
weiterbildung[at]hfh.ch weiterbildung