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Ein «steiniger» und «steiler» Bildungs-Weg. Einsichten für die Heilpädagogik in das Höhlengleichnis von Platon

Ziele

Kennenlernen des Höhlengleichnisses aus bildungsphilosophischer Sicht
Eigene Interpretation des Höhlengleichnisses
Analyse der pädagogischen Situation auf der Basis der Kernfragen des Höhlengleichnisses gestalten
Methoden kennen, wie das Denken und Gestalten von pädagogischen Situationen ausgehend von Platons Höhlengleichnis weiterentwickelt werden kann

Inhalt

Die Schule kann ein „steiniger und steiler“ Weg (VII 515e) sein. Die Heilpädagogik versucht auf diesem Weg eine Begleiterin zu sein. Mit dieser Begleiterin besteht der Weg aber nicht nur in der Vermittlung blosser Kenntnisse oder Kompetenzen, sondern in der Umwendung (periagogê) des ganzen Menschen (VII 518d).
Nach einer Einführung in die Bildungsphilosophie wird durch die Lektüre der Fokus auf die heilpädagogische Interpretation des Höhlengleichnisses eingestellt.
Aus der eigenen Interpretation soll ein Analyseinstrument für heilpädagogische Situationen erarbeitet werden. Im Zentrum stehen die Kernfragen des Höhlengleichnisses. In der Diskussion werden Methoden der Philosophie (Hebammenkunst, Dialektik) reflektiert und eingeübt. Diese Methoden bieten Grundlagen für das eigene Philosophieren.

Weitere Angaben

Vorgehen, Methoden: Vortrag, Einzelarbeit, Gruppenarbeit, moderierte Gruppendiskussionen / Debatte.

Leitung

  • Cabalzar Daniel
  • Meyer Stefan, Lic. phil., Dozent, Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen HfH

Fakten

Kursnummer
1 W177.SJ 1920
Datum
25.10.2019–25.10.2019
Dauer
1 Tag
Maximale Teilnehmer
29
Anmeldeschluss
27. September 2019
Kosten
CHF 280

Kontakt

Hochschuladministration
Tel. +41 44 317 11 11
weiterbildung[at]hfh.ch weiterbildung