Event

ICT in der Heilpädagogik, Tagung

Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien für die Inklusion.

Kontakt
Tagungsleitung
Daniela
Nussbaumer
Titel
Prof. Dr.
Funktion
Professorin für MINT-Lernen und -Lernentwicklung unter erschwerten Bedingungen
Dennis Christian
Hövel
Titel
Prof. Dr.
Funktion
Leiter Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung / Professor

Überblick

Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) werden für Bildung immer bedeutsamer. ICT ist der Schlüssel, der synchrones wie asynchrones Lehren und Lernen auch auf Distanz ermöglicht. Auch für die Inklusion ist ICT bedeutsam.
Durch ICT können Förderdiagnostik optimiert, das Lernen individuell den Voraussetzungen angepasst sowie die Partizipation ermöglicht werden. ICT kann darüber hinaus die soziale Teilhabe in der Peergruppe ermöglichen. Assistive Technologien bieten die Möglichkeit zur Verbesserung der Lebensqualität. Zudem ist ICT eine zentrale Bedingung für die multiprofessionelle Zusammenarbeit. An der Konferenz werden theoretische Grundlagen und Best Practice Beispiele zu den genannten Themen präsentiert und diskutiert. Aspekte der Zusammenarbeit sowie Implikationen für die Aus- und Weiterbildung von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen werden thematisiert.

Diese Tagung findet im Rahmen des Jubiläums 2021: Bildung für Alle – 20 Jahre HfH statt. Mehr Informationen zum Jubiläum finden Sie auf unserer Jubiläumsseite.

Zielgruppe

Schulische Heilpädagog*innen, Medien- und Informatik-Verantwortliche von Pädagogischen Hochschulen, Schulverantwortliche aus den Kantonen, Forschende.

Fakten

  • Maximale Anzahl Teilnehmende: 200
  • Anmeldeschluss
  • Kosten: CHF 280 (vor Ort Teilnahme, inkl. Pausenverpflegung); CHF 230 (digitale Teilnahme)
Detailprogramm zur Tagung ICT in der Heilpädagogik
Programmübersicht
Samstag, 27. November 2021

Vormittag:

  • 08.30–09.00 Uhr: Empfang mit Kaffee und Gipfeli
  • 09.00–09.10 Uhr: Begrüssung: Barbara Fäh, Prof. Dr., Rektorin HfH
  • 09.10–09.20 Uhr: Begrüssung und thematische Einführung: Daniela Nussbaumer, Prof. Dr., HfH & Dennis Christian Hövel, Prof. Dr., HfH
  • 09.20–10.20 Uhr: Referat 1: «Digitales Lernen in der Sonderpädagogik – Einflussfaktoren und Gelingensbedingungen», Moritz Börnert-Ringleb, Prof. Dr., Universität Hannover
  • 10.20–10.45 Uhr: Erfrischungspause
  • 10.45–12.15 Uhr: Workshop 1 bis 7 (1. Durchführung)
  • 12.15–13.15 Uhr: Stehlunch

Nachmittag:

  • 13.15–14.15 Uhr: Referat 2: «Das Potenzial von Informations- und Kommunikationstechnologien für die Heil- und Sonderpädagogik im Kontext von Inklusion», Ingo Bosse, Prof. Dr., HfH
  • 14.15–14.20 Uhr: Raumwechsel
  • 14.20–15.50 Uhr: Workshop 1 bis 7 (2. Durchführung)
  • 15.50–16.15 Uhr: Erfrischungspause
  • 16.15–17.00 Uhr: Podiumsdiskussion «ICT in der heilpädagogischen Praxis» mit Referent*innen der Tagung
  • 17.00 Uhr: Abschluss der Tagung
Abstracts
Referate

Referat 1: Digitales Lernen in der Sonderpädagogik – Einflussfaktoren und Gelingensbedingungen

Die Implementation von digitalen Lernangeboten stellt eine zentrale Entwicklungsaufgabe für Schulen dar. Auch im Kontext der Sonderpädagogik wird digitales Lernen als eine Möglichkeit der Adressierung von Kindern mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten diskutiert. Gleichzeitig wurde insbesondere auch während der Covid-19-bedingten Schulschliessungen deutlich, dass digitale Lernformen in der Sonderpädagogik noch nicht flächendeckend umgesetzt werden (können). Im Rahmen des Vortrags sollen daher mögliche Erklärungen für den gelingenden Einsatz digitalen Lernens in der Sonderpädagogik diskutiert werden. Ausgehend von eigenen empirischen Ergebnissen, sollen Einflussfaktoren und Gelingensbedingungen auf Schul-, Lehrkraft- und Lernendenebene herausgearbeitet werden.

Moritz Börnert-Ringleb, Prof. Dr.

 

Referat 2: Das Potenzial von Informations- und Kommunikationstechnologien für die Heil- und Sonderpädagogik im Kontext von Inklusion

Medien und mediale Infrastrukturen wirken in beinahe alle Alltags- und Lebensbereiche hinein, gestalten deren Strukturen mit und beeinflussen das Denken und Handeln der Menschen. Dies lässt sich als Mediatisierung der Gesellschaft beschreiben. Digitalisierung wird in diesem Kontext als aktueller Mediatisierungsschub verstanden (Krotz & Hepp 2012), der sich durch die Covid-19-Pandemie nochmals deutlich beschleunigt hat. In der Mediennutzung zeigen sich Unterschiede auch in Abhängigkeit von Beeinträchtigung, Migrationshintergrund sowie materiellen und immateriellen Ressourcen. Diese können zu Benachteiligungen in Bezug auf die Teilhabe in, an und durch Medien führen. Formen des digitalen Ausschlusses, mit denen in mediatisierten Welten auch häufig soziale Ausschlüsse einhergehen, können Lebensqualität, -verlauf und -chancen beeinträchtigen. Das Distanzlernen in der Corona-Krise hat dies besonders deutlich gemacht. Bildungsinstitutionen kommt die Aufgabe zu, diesen Benachteiligungen entgegenzuwirken. Um (möglichen) Ausschlüssen entgegenzutreten und damit das Ziel von Bildungsgerechtigkeit zu verfolgen, sind Zugänglichkeit und Barrierefreiheit mit ihren vier Dimensionen Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und technische Bedienbarkeit unabdingbar. Weitere zentrale Konzepte inklusiver Medienbildung sind das «Universal Design for Learning» und das Zusammenspiel von assistiven Technologien und Mainstream-Technologien. Die Keynote beschäftigt sich weiterhin mit den Potentialen der Medienbildung für gelingende Teilhabe- und Inklusionsprozesse; nach ihren Rahmenbedingungen und nach der Gestaltung der Medienbildung in den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten anhand konkreter Beispiele.

Ingo Bosse, Prof. Dr

Workshops 1–3

Workshop 1: Onlinegestützte datenbasierte Förderentscheidungen

Das Anknüpfen an vorhandenen individuellen Kompetenzen von Schüler*innen gilt als zentrale Aufgabe von Lehrkräften und als Voraussetzung für adaptiven Unterricht. Dies bedarf der Fähigkeit zur präzisen Einschätzung der Fähigkeiten von Kindern. In diesem Kontext haben datenbasierte Förderentscheidungen (Data-Based Decision-Making) Bedeutung in der (Sonder-)Pädagogik gewonnen (Jung et al., 2018). Im Kontext der Evaluation der eingesetzten Unterrichts- und/oder Fördermassnahmen wird darunter der Prozess verstanden, systematisch Leistungsdaten von Schüler*innen zu erheben, diese auszuwerten und in Hinblick auf die Fähigkeitsentwicklung zu interpretieren (Mandinach, 2012). Auf dieser Grundlage sollen laufende pädagogische Massnahmen evaluiert und ggf. eine Modifikation derer eingeleitet werden. In dem Workshop werden wir Ihnen eine Internetplattform vorstellen, die – als Ausgangspunkt für datenbasierte pädagogische Förderentscheidungen – wissenschaftlich geprüfte und normierte diagnostische Verfahren der Verlaufsdiagnostik für unterschiedliche Lern- und Entwicklungsbereiche (Mathematik, Lesen, Rechtschreibung, sprachliche sowie emotional-soziale Entwicklung) bietet. Im Workshop wird auf die wissenschaftlichen Grundlagen eingegangen und die Arbeit mit der Internetplattform an realen Beispielen illustriert. Die auf der Internetplattform verfügbaren Diagnose- und Fördermaterialien sind unter einer Creative-Commons-Lizenz frei für Ihre pädagogische Arbeit nutzbar.

Yvonne Blumenthal, Dr.

Stefan Blumenthal, Dr.

 

Durchführung:

10.45–12.15 Uhr (1. Durchführung) digital und

14.20–15.50 Uhr (2. Durchführung) digital

 

Workshop 2: Medienkompetenz in der Behindertenhilfe (MeKoBe) – Bedarfserfassung und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Fortbildungen zur Medienkompetenz

In der Nutzung (digitaler) Medien zeigen sich bei Menschen mit Lernschwierigkeiten im Vergleich zu Durchschnittsbevölkerung aber auch im Vergleich zu Menschen mit anderen Formen von Beeinträchtigungen deutlich Benachteiligungen im Zugang zu digitalen Medien in der Qualität ihrer Nutzung. Dabei auch die Wohnform einen besonders negativen Einfluss. Wer in Einrichtungen der Behindertenhilfe lebt, ist besonders deutlich von der digitalen Kluft betroffen. Vor diesem Hintergrund wurde im Forschungsprojekt «Medienkompetenz in der Behindertenhilfe in Bremen» (MeKoBe), eine Bestandsaufnahme der Fortbildungsbedarfe zur Vermittlung von Medienkompetenz an Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen in Einrichtungen der Behindertenhilfe im Land Bremen vorgenommen. Auf dieser Grundlage wurden konkrete Handlungsempfehlungen für ein Fortbildungskonzept zur Medienkompetenzförderung entwickelt. Die Empfehlungen richten sich an Mitarbeiter*innen von Wohneinrichtungen und Werkstätten für behinderte Menschen. Sie wurden so angelegt, dass sie individuell an die Voraussetzungen in den einzelnen Einrichtungen anpassbar sind. Die flexibel einsetzbaren Module wenden sich sowohl an Mitarbeiter*innen als auch an Klient*innen in der Behindertenhilfe. In dem Workshop werden die Ergebnisse der Befragungen und Gruppendiskussionen der Mekobe-Studie vorgestellt und gemeinsam erarbeitet, wie die vier Fortbildungsmodule konkret umgesetzt werden könnten.

Ingo Bosse, Prof. Dr.

 

Durchführung:

10.45–12.15 Uhr (1. Durchführung) vor Ort (HfH)  und

14.20–15.50 Uhr (2. Durchführung) digital

 

Workshop 3: Digitale Transformation in der Stottererkennung

Die Früherkennung stellt in der erfolgreichen Therapie von kindlichem Stottern eine wichtige Voraussetzung dar. Mit dem beiden Onlinetools «Rede flussKompass online» sowie «StotterKompass online» für Fach-personen werden zwei ökonomische und empirisch abgestützte digitalen Instrumente für die Früherkennung und Ersterfassung / Erstberatung vorgestellt. Im Workshop werden zuerst die Onlinetools vorgestellt und die Vorteile der digitalen Version aufgezeigt. Nach einem kompakten theoretischen Input und einer Vorstellung der Instrumente erproben die Workshopteilnehmenden direkt von zuhause aus auf ihrem Handy, Tablet oder Laptop die Instrumente. Die Teilnehmer*innen erweitern so praxisnah ihr Handlungskompetenz in Sachen Früherkennung und Ersterfassung. So können neu Eltern und Fachpersonen ihre Einschätzung der Symptomatik intuitiv in ein Onlineformular eintragen und mittels Filmclips validieren. Auch die Auswertung der Tools erfolgt nun per Mausklick. Schulischen Heilpädagog*innen bietet sich die Möglichkeit, Einblick in ein digitales Tool zu gewinnen. Sie erweitern damit ihr Repertoire an Früherkennungsinstrumenten bei Risikokindern, gewinnen Einblick in eine wissenschaftlich fundierte Entwicklung von Screeninginstrumenten und erhalten Grundinformationen über beginnendes Stottern.

Wolfgang G. Braun, Prof.

Jürgen Kohler, Prof. Dr.

 

Durchführung:

14.20–15.50 Uhr (2. Durchführung) vor Ort (HfH)

Workshops 4–7

Workshop 4: Das iPad im schulpraktischen Einsatz

Wer kennt den kompakten Apple-Computer nicht? Rechteckig, kaum Knöpfe, manchmal ein Stift und ein gerätfüllender Bildschirm. Am Beispiel des iPads zeigen wir, wie vielfältig digitale Technologien in Unterrichtsettings zum Einsatz kommen können. Wir präsentieren Möglichkeiten über die Bandbreite der Fächer und Zyklen hinweg, zur Vertiefung des Übens und als Werkzeug zum Ausgleich von Zugangsbarrieren. Grundlegende Überlegungen zu Themen wie, Tempo der Entwicklung von Software und Geräten, Bezahlschranken, Schulhaus- vs. Individuallösungen oder dem Lock-in- Effekt greifen wir auf. Der Workshop verfolgt das Ziel, zentrale Aspekte des Einsatzes von iPads Heilpädagoginnen und Heilpädagogen näher zu bringen, damit sie darauf aufbauend, informierte Entscheidungen treffen können.

Marius Haffner, lic. phil.

 

Durchführung:

10.45–12.15 Uhr (1. Durchführung) digital und

14.20–15.50 Uhr (2. Durchführung) vor Ort (HfH)

 

Workshop 5: Flipped Classroom in der Heilpädagogik

Das Konzept des «Flipped Classroom» erfreut sich grosser Beliebtheit und ist mittlerweile in nahezu allen Schularten in unterschiedlichen Ausprä-gungsformen zu finden. Auch in der Heilpädagogik gibt es viele gute Argumente für den Einsatz dieses Didaktisierungsansatzes. Die individuellen Voraussetzungen der Schüler*innen müssen hier in besonderem Masse beachtet werden, um ihnen die Möglichkeit zu bieten in einen aktiven und nach Möglichkeit auch zunehmend selbstgesteuerten Lernprozess zu gelangen. In diesem Impulsvortrag möchte ich das Konzept des «Flipped Classrooms» beleuchten, Sie aber vor allem mithilfe praktischer Unterrichtsbeispiele in die Entstehung, Planung, Durchführung und Reflexion des Ansatzes im Kontext der Heilpädagogik mitnehmen. Ausserdem erhalten Sie einen Einblick in Möglichkeiten den flipped classroom mit kooperativen Lernformen oder spielerischen Ansätzen (Stichwort Gamification) zu verbinden.

Philipp Staubitz

 

Durchführung:

10.45–12.15 Uhr (1. Durchführung) digital

14.20–15.50 Uhr (2. Durchführung) digital

 

Workshop 7: Assistive Technologien für Lernende mit körperlich-motorischen Beeinträchtigungen

Lernende können aufgrund einer körperlich-motorischen Beeinträchtigung vielfältige Barrieren erleben, die die schulische (und somit auch soziale) Teilhabe erschweren. Technische Hilfsmittel können helfen, diese Ein-schränkungen auszugleichen bzw. zu minimieren. Die Palette an techni-schen Hilfsmitteln zur Unterstützung der Teilhabe ist vielfältig. Assistive Technologien können eingesetzt werden, um eine Teilhabe in den Bereichen Kommunikation, Umfeldsteuerung und Lernen zu ermöglichen bzw. zu erleichtern. Vielfach können sogenannte «mainstream-Technologien» genutzt werden, die auch andere Lernende nutzen. Doch der Einsatz dieser Hilfsmittel bedarf unter Umständen noch besonderen Anpassungen an die körperlich-motorischen Möglichkeiten der Lernenden. Wie kann beispielsweise ein iPad® angesteuert werden, wenn das Tippen mit einem Finger schwerfällt? Im Workshop werden unterschiedliche technische Hilfsmittel vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten im Kontext Schule diskutiert.

Melanie Willke, Prof. Dr.

 

Durchführung:

10.45–12.15 Uhr (1. Durchführung) digital und

14.20–15.50 Uhr (2. Durchführung) digital

Tagungsleitung, Referierende und Workshopleitung
Tagungsleitung und Moderation
  • Daniela Nussbaumer, Prof. Dr., Professorin für MINT-Lernen und -Lernentwicklung unter erschwerten Bedingungen, HfH
  • Dennis Christian Hövel, Prof. Dr., Leiter des Instituts für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung, HfH
Referierende und Workshopleitung
  • Yvonne Blumenthal, Dr., Sonderpädagogin, Dozentin Universität Greifswald
  • Stefan Blumenthal, Dr., Sonderpädagoge, Dozent Universität Rostock
  • Ingo Bosse, Prof. Dr., Professor für ICT for Inclusion, Sonderpädagoge, HfH
  • Moritz Börnert-Ringleb, Prof. Dr., Lehrstuhl für Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Lernens, Sonderpädagoge, Universität Hannover
  • Wolfgang G. Braun, Prof., Logopäde, Dozent HfH
  • Marius Haffner, lic. phil., Schulischer Heilpädagoge, Dozent HfH
  • Jürgen Kohler, Prof. Dr., Logopäde und Psychologe, Dozent HfH
  • Philipp Staubitz ,Sonderpädagoge, Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freiburg
  • Oliver Steiner, MSc, Psychologe, Hogrefe AG
  • Melanie Willke, Prof. Dr., Professorin für Bildung im Bereich körperlich-motorischer Entwicklung und chronische Erkrankungen, Sonderpädagogin, HfH

Durchführung der Veranstaltung

  • Es bestehen zwei Möglichkeiten zur Tagungsteilnahme: Die Tagung kann entweder «vor Ort» an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik, Schaffhauserstrasse 239 in Zürich besucht werden oder es ist eine ausschliesslich digitale Teilnahme möglich.
  • Die Referate und die Podiumsdiskussion finden vor Ort statt. Sie werden live übertragen, so dass sie digital und vor Ort (HfH) besucht werden können. Zu beachten ist, dass die digitale Teilnahme an den Referaten und der Podiumsdiskussion nur rezeptiv möglich ist, und eine aktive Teilnahme mit Fragen ausgeschlossen ist.
  • Die Workshops 1 & 7 finden nur digital statt. Die Workshops 2 bis 6 finden vor Ort an der HfH oder digital statt. Die detaillierten Angaben finden Sie unter den jeweiligen Workshops. An den Workshops (digital oder vor Ort) kann aktiv partizipiert werden. Personen, die die Tagung vor Ort an der HfH besuchen, können gerne an einem Online-Workshop teilnehmen. Es werden an der HfH Räume sowie das WLAN für die Teilnahme zur Verfügung gestellt. Zu beachten ist, dass dafür ein eigenes Gerät mitgebracht werden muss (z. B. Laptop und Headset).

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Anmeldung

Für Anmeldungen nach dem 10. November 2021 kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter tagungen [at] hfh.ch.