Institutsthema

Mehrsprachigkeit

Mehrsprachigkeit ist ein omnipräsentes Thema in den Schul- und Therapiezimmern.

Gruppe von Kindergartenkindern
Kontaktstelle
Wolfgang G.
Braun
Titel
Prof.
Funktion
Senior Lecturer
E-Mail
wolfgang.braun [at] hfh.ch

In der Sprachbildung, Sprachförderung und Sprachtherapie von Kindern mit Migrationserfahrung ist es wichtig, die jeweiligen Unterschiede zwischen der Erst- und der Zweitsprache (in diesem Fall der deutschen Sprache) zu kennen. «Fehler» sollen nicht sofort als Merkmale einer spezifischen Sprachentwicklungsstörung bewertet werden. Bei der Abklärung und Diagnoseentwicklung von mehrsprachigen Kindern spielt die Kenntnis der Erstsprache des Kindes eine entscheidende Rolle in der Erkennung von Sprachmischungen, sogenannten Interlanguage-Effekten.

Interferenzen - Eine Website mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen dem Hochdeutschen und den meist gesprochenen Sprachen in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie und Schulische Heilpädagogik sowie DaZ-Lehrkräfte und Sprachförderpersonen erhalten in einem virtuell-interkulturellen Sprachvergleich im morpho-syntaktischen Bereich in über 10 Sprachen ein in dieser Form einmaliges Hilfsmittel zur sprachlichen Einschätzung von mehrsprachigen Kindern. In kompakter Weise werden die markantesten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen gesprochenen Erstsprachen sowie Varietäten im deutschsprachigen Raum und dem Hochdeutschen in den Kategorien Nomen, Verb und Satzbau dargestellt.

Dokumente

Bachelorarbeit «Interferenzen»

 Remensberger & Svaco, 2018.

Bachelorarbeit «Interferenzen»: Diagnostik
Begriff «Interferenzen»
Interlanguageeffekte
Mehrsprachigkeit
Sukzessiver Bilingualismus