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CAS Integration von Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensstörungen

Überblick

Der schulische Alltag wird mitgeprägt von Kindern und Jugendlichen, die unruhig sind, sich nicht konzentrieren können, keine Lust auf Lernen haben und allgemein den Ablauf des Unterrichts stören. Häufig genannt werden Phänomene wie ADHS, oppositionelles Verhalten, Aggression, aber auch Rückzug, Verstimmtheit, hohe Sensibilität. Ziel des Lehrgangs ist es, den Teilnehmenden konkrete, wirksame Handlungsansätze und Methoden zu vermitteln, mit denen die Integration aller Schülerinnen und Schüler besser gelingt. Folgende Inhalte werden vertieft behandelt:
Klasse führen – „klasse führen“; Stärke statt Macht, Pädagogische Präsenz und Gewaltfreie Kommunikation; Aggressivität, ADHS und Co: Neurowissenschaftlicher Blick auf das Verhalten; Lösungs- und ressourcenorientiertes Verhaltenscoaching; krisenfest im Team, Konflikt- und Krisenbewältigung; psychodynamische Aspekte des Verhaltens; Time out, Time in: Zusammenarbeit im System

Ziele

  • Die Teilnehmenden können in ihrer Arbeit mit Einzelnen, Gruppen oder Klassen soziales und emotionales Verhalten besser verstehen, gezielter beeinflussen und schwierige Situationen „lesen“, deeskalieren und lösungsorientiert angehen.
  • Sie können das Schulteam und die Eltern im Umgang mit Verhaltensstörungen effektiv unterstützen und beraten sowie in belastenden Situationen selbstdistanzierter, wirksamer und entspannter sein, ihren Optimismus aufrechterhalten und damit zur Entlastung aller etwas beitragen.

Arbeitsweise

Mit dem Sandwichprinzip von dozentengeleiteten und selbstorganisierten Lehr- und Lerngefässen reflektieren die Teilnehmenden ihre Berufspraxis und -biografie und integrieren und transferieren neues Wissen. Der CAS besteht aus acht zweitägigen Seminaren und je sieben Halbtagen für Fallsupervision bzw. Lerngruppenarbeit.

Zielgruppen / Voraussetzungen

Der Zertifikatslehrgang richtet sich an Fachpersonen der Heilpädagogik, Logopädie, Psychomotoriktherapie, Sozialpädagogik und Schulsozialarbeit, welche in Regel- und Sonderschulen oder in Fachdiensten tätig sind und immer wieder mit Kindern und Jugendlichen mit emotionalen und sozialen Verhaltensstörungen arbeiten.
Personen, die über vergleichbare Berufsabschlüsse verfügen oder die Voraussetzungen für den Lehrgang auf andere Art erfüllen, können auch "sur dossier" zugelassen werden. Der CAS eignet sich besonders für die Teilnahme von interdisziplinären Schulhaus-Teams.

Daten/Zeit

Start: Donnerstag/Freitag, 22./23. September 2016
Der Lehrgang dauert bis Oktober 2017.

Kursort

Zürich

Informationsveranstaltung

Mittwoch, 20. Januar 2016, 17.00-18.15 Uhr
Mittwoch, 24. Februar 2016, 17.00-18.15 Uhr
Mittwoch, 20. April 2016, 17.00-18.15 Uhr
Anmeldung erwünscht an: wfd@hfh.ch

Kosten

Fr. 7200.- plus Prüfungsgebühr Fr. 300.-
Für interdisziplinäre Schulhaus-Teams auf Anfrage

Kanton Aargau: Lehrpersonen und heilpädagogisch tätige Fachpersonen, die im Bereich der Volksschule tätig sind: Fr. 4900.- (inkl. Zertifikatsgebühr). Bei Unklarheit bitte nachfragen.

Detailprogramm

Das Detailprogramm ist auch über wfd@hfh.ch erhältlich.

Detailprogramm und Anmeldung

Leitung

  • Bollier Claude, Prof., lic. phil., dipl. Organisationsberater, Supervisor, Coach, Dozent HfH
  • Sigrist Markus, Prof., lic. phil., Dozent HfH, Fachpsychologe für Kinder- und Jugendpsychologie FSP

Fakten

Kursnummer
2016-07
Datum
22.09.2016–20.10.2017
Maximale Teilnehmer
24
Anmeldeschluss
1. Juni 2016
Kosten
Fr. 7200.- plus Prüfungsgebühr Fr. 300.-
Für interdisziplinäre Schulhaus-Teams auf Anfrage

Kanton Aargau: Lehrpersonen und heilpädagogisch tätige Fachpersonen, die im Bereich der Volksschule tätig sind: Fr. 4900.- (inkl. Zertifikatsgebühr). Bei Unklarheit bitte nachfragen.

Kontakt

Sekretariat Weiterbildung
Tel. +41 44 317 11 81
wfd[at]hfh.ch wfd