Psychomotoriktherapie
Psychomotoriktherapeutinnen und Psychomotoriktherapeuten arbeiten mit Kindern, Jugendlichen mit speziellem Förderbedarf und vereinzelt auch mit Erwachsenen, im speziellen im Arbeitsfeld Alter. Im Rahmen der Umgestaltung der Volksschulegesetze arbeiten Psychomotoriktherapeutinnen und Psychomotoriktherapeuten vermehrt in integrativen und präventiven Settings. Die Psychomotoriktherapie ist ein pädagogisch-therapeutisches Konzept der kindlichen Entwicklungsförderung, bei dem Spiel und Bewegung als zentrale Erfahrungs- und Interaktionsmedien eingesetzt werden. Ziel ist eine ganzheitliche Förderung der Persönlichkeitsentwicklung in den Dimensionen der Ich-, Sach- und Sozialkompetenz. Die Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs führen Therapien und Fördermassnahmen durch, machen Abklärungen, beraten und begleiten Betroffene und ihr soziales Umfeld. Dabei arbeiten sie eng mit den Erziehungsberechtigten, Behörden und anderen Fachkräften zusammen. Ausserdem sind sie am integrativen Schulunterricht beteiligt.
Arbeitsfelder
Arbeitsfelder sind öffentliche Schulen, Privatschulen, Sonderschulheime, Ambulatorien und Kinderkliniken.
Eignung
Folgende Eigenschaften sind ideale Voraussetzungen für Psychomotoriktherapeutinnen und Psychomotoriktherapeuten
- soziale und kommunikative Kompetenz
- Interesse an der Entwicklungspsychologie
- gutes Körperbewusstsein
- Spontaneität
- Freude an der Bewegung
Leitung Departement Pädagogisch-therapeutische Berufe
Prof. Susanne Amft
Leitung Studiengang Psychomotoriktherapie
Dr. phil. Beatrice Uehli Stauffer
Link zum Berufsverband
Verband Schweizerischer Psychomotorik-Therapeutinnen und Therapeuten
Association Suisse des Thérapeutes de la Psychomotricité astp
www.astp.ch
Artikel
Der folgende Artikel ist im dem Schweizer Magazin "Fritz + Fränzi" erschienen. Der Artikel bietet einen anschaulichen Einblick in das Thema "grafomotorische Schwierigkeiten". Die Grafomotorik stellt, neben vielen weiteren Bereichen, einen wichtigen Förderbereich der Psychomotorik dar.


