Drei neue Professorinnen haben ihre Arbeit aufgenommen

Kategorie News

Mit Tanja Held, Julia Mori und Christa Schmid-Meier stärken drei neue Professorinnen seit diesem Sommer zentrale Zukunftsfelder der HfH: inklusive Bildung und chancengerechtes Lernen, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung sowie Künstliche Intelligenz und Assistive Technologien.

Kontakt

Nina Hug Titel Dr. rer. soc.

Funktion

Leiterin Hochschulkommunikation / Senior Consultant

Die HfH baut ihre wissenschaftliche Expertise in drei strategisch wichtigen Bereichen aus. Neu gestartet sind Prof. Dr. Tanja Held als Professorin für inklusive Bildung und chancengerechtes Lernen, Prof. Dr. Julia Mori als Professorin für Implementation und Qualitätssicherung sozio-emotionaler und psychomotorischer Entwicklungsförderung in der Praxis sowie Prof. Dr. Christa Schmid-Meier als Professorin für Künstliche Intelligenz und Assistive Technologien.

Mit den Berufungen setzt die HfH gezielt Akzente in Forschungsfeldern, die für Schule, Therapie, Beratung und Teilhabe zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die drei Professor:innenstellen verbinden empirische Forschung mit Praxisentwicklung und tragen dazu bei, wirksame Unterstützungssysteme für Menschen mit besonderem Bildungs- und Unterstützungsbedarf weiterzuentwickeln.

Die drei Professorinnen bringen Forschungserfahrung, Praxiskompetenz und ausgewiesene Expertise in die HfH ein. Gemeinsam erweitern sie das Profil der Hochschule in zentralen Zukunftsthemen der Heil- und Sonderpädagogik: evidenzbasierte Förderung, inklusive Bildung, digitale Transformation und Teilhabe.

Inklusive Bildung und chancengerechtes Lernen

Prof. Dr. Tanja Held verstärkt das Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen. In Forschung und Lehre befasst sie sich mit Emotionen und Motivation in Schule und Unterricht, individuellen Lernverläufen, adaptiven Lernumgebungen, individueller Förderung sowie der Evaluation von Fördermassnahmen. Damit stärkt die HfH die empirische Fundierung inklusiver Unterrichts- und Förderkonzepte – mit besonderem Blick auf heterogene Lerngruppen und chancengerechte Bildungswege.

Sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung

Prof. Dr. Julia Mori übernimmt die Professur für Implementation und Qualitätssicherung sozio-emotionaler und psychomotorischer Entwicklungsförderung in der Praxis. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem bei Wohlbefinden, Resilienz und Gesundheitsförderung in der Schule und Lehrer:innenbildung, Schulentfremdung, Motivation und Lernen sowie sozialen Beziehungen in der Schule. An der HfH verbindet sie diese Expertise mit Fragen der Umsetzung und Qualitätssicherung in heilpädagogischen Praxisfeldern. Ihre Professur ist im Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung verankert.

Künstliche Intelligenz und Assistive Technologien

Prof. Dr. Christa Schmid-Meier stärkt das Institut für Behinderung und Partizipation im Bereich Künstliche Intelligenz und Assistive Technologien. Sie beschäftigt sich mit KI-gestützten Assistenzsystemen, digitaler Teilhabe und dem reflektierten Einsatz digitaler Technologien in heil- und sonderpädagogischen Kontexten. Mit dieser Professorinnenstelle stärkt die HfH ein Themenfeld, das für die Zukunft der Heil- und Sonderpädagogik von zentraler Bedeutung ist: Der reflektierte Umgang mit KI und Assistiven Technologien wird die Fachpraxis, die Aus- und Weiterbildung sowie die Forschung in den kommenden Jahren grundlegend prägen.