Finanzielle Unterstützung

Projekte finanziell unterstützen

Sie wollen heilpädagogische Forschung fördern? Gemeinsam finden wir ein Projekt zu dem Thema, das Ihnen wichtig ist. 

Kontaktstelle
Peter
Klaver
Titel
Prof. Dr.
Funktion
Leiter Zentrum Forschung & Entwicklung / Professor
Tel. direkt
E-Mail
peter.klaver [at] hfh.ch
David
Von Allmen
Titel
Dr.
Funktion
Advanced Researcher
Tel. direkt
E-Mail
david.vonallmen [at] hfh.ch

Privatpersonen und Unternehmen können einzelne heilpädagogische Projekte gezielt durch Spenden und öffentlichkeitswirksames Sponsoring fördern. Sprechen Sie mit uns. Wir finden mit Ihnen gemeinsam ein Projekt zu dem Thema, das Ihnen am Herzen liegt. Sie können zum Beispiel folgende Projekte finanziell unterstützen:

Die Motivation und Selbstregulation von Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten stärken (MOSEL)

Ziel des Projekts MOSEL ist, ein Interventionskonzept des selbstregulierten Lernens in Form einer Lektionsreihe mit reichhaltigen Mathematikaufgaben für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten zu entwickeln, in angemessener Form zu vermitteln und anschliessend die Effekte der Intervention empirisch zu überprüfen. Das Projekt setzt im Arbeitsfeld der resp. des SHP an, um empirisch basierte Informationen zur Verbesserung der Förderpraxis bei Lernschwierigkeiten zu gewinnen. Die Intervention wird in integrativen Settings durch die resp. den zuständigen SHP mit einer Gruppe von vier Lernenden durchgeführt (zwei Lektionen pro Woche).

Teilhabe in der Kindertagesstätte: Gelingensbedingungen und institutionelle Voraussetzungen (TIKI)

Die vermehrten Anstrengungen in der Schweiz, Kinder mit Behinderung in Betreuungseinrichtungen der Frühen Bildung zu integrieren, bilden den Ausgangspunkt des Forschungsprojekts. Das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft und damit der gleichberechtigte Zugang zu Bildungs- und Betreuungsangeboten beginnt mit der Geburt und ist eine bedeutende Voraussetzung, damit die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung erfolgreich gestaltet werden kann. Folgerichtig haben Kinder mit einer Behinderung das Recht auf Zugang zu vorschulischen Betreuungseinrichtungen. Dies stellt öffentliche oder private Spielgruppen, Kitas und weitere Angebote der Frühen Bildung vor grosse Herausforderungen.

Internationale Studien zeigen, dass alle Kinder von integrativen Betreuungssettings profitieren können. Studien zeigen positive Auswirkungen auf Wissen und Einstellungen gegenüber Behinderung oder auf das Verhalten und die Spielentwicklung von Kindern mit Behinderung (Odom & Bailey, 2001; Diamond & Huang, 2005). Wesentliche Voraussetzungen für gelingende Integration sind gezielt an die Bedürfnisse der Kinder mit Behinderung gerichtete Unterstützungsmassnahmen sowie die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Erwachsenen. Gemäss Heimlich (2016) sind für eine gelingende Integration folgende Kompetenzen der Fachpersonen der frühkindlichen Betreuung grundlegend: der Umgang mit Heterogenität, die Gestaltung der inklusiven Gruppenarbeit, die Entwicklung der Teamarbeit und inklusiver Konzeptionen, das Bilden regionaler Netzwerke sowie der Einbezug der Eltern.

Zwei Hauptziele sollen im Projekt verfolgt werden: (1) Wie gestalten sich Interaktion und Peerkontakte und damit die soziale Teilhabe in integrativen Kindertagesstätten und (2) welche Bedingungen unterstützen eine gelingende Integration?

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