Institut für Sprache und Kommunikation
Kategorie Institut
Sprach- und Kommunikationsstörungen wahrnehmen und verstehen: Gesellschaftliche Partizipation ermöglichen. Einschränkungen der Sprach- und Kommunikationskompetenz können aufgrund von Schädigungen und Störungen im Bereich der Körperstrukturen und -funktionen, von einschränkenden Umwelt- oder personenbezogenen Faktoren entstehen. Sie haben Auswirkungen auf die Sprachmodalitäten Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben, aber auch auf die Wissens- und Erfahrungsverarbeitung sowie die personale und soziale Integration und können Partizipationseinschränkungen nach sich ziehen. Sie zeigen sich einerseits in Form von klassifizierbaren Sprach- und Kommunikationsstörungen und andererseits weniger spezifisch als Lernschwierigkeiten in der Sprache, die insbesondere in der Schule relevant sind.
Das Institut verantwortet Module in der Ausbildung, besonders in den Studiengängen Schulische Heilpädagogik, Logopädie und Gebärdensprachdolmetschen. Die Mitarbeitenden sind die wichtigste Ressource zur Erfüllung des Leistungsauftrags der Hochschule. Zum Team
Institutsthemen
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Bewegungsorientierte Sprachförderung Kategorie Institutsthema
Kategorie Institutsthema
Bewegungsorientierte Sprachförderung -
Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) Kategorie Institutsthema
Kategorie Institutsthema
Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS)
Professor:innen
Andreas Eckert, Prof. Dr.
widmet sich seit mehr als zwanzig Jahren dem Thema der Begleitung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen und ihren Angehörigen. Nach eigener therapeutischer Tätigkeit bearbeitet er diesen Themenschwerpunkt seit 2009 an der HfH. Neben Lehrveranstaltungen in den Studiengängen bietet er Weiterbildungen, unter anderem einen CAS, zu dieser Thematik an, leitet die Fachstelle Autismus, hat mehrere Forschungsprojekte durchgeführt und zahlreiche Publikationen zum Thema Autismus veröffentlicht. Zum Personenprofil
Tobias Haug, Prof. Dr.
widmet sich seit vielen Jahren dem Thema Gebärdensprache und Partizipation bei Hörbehinderung. Nach seinem Studium in Hamburg (DE) und Boston (USA) arbeitete er zunächst als Gebärdensprachdolmetscher in einer Institution für berufliche Rehabilitation, bevor er 2004 die Leitung des Studiengangs Gebärdensprachdolmetschen an der HfH übernahm. Neben der Lehre in der Aus- und Weiterbildung hat Tobias Haug seit vielen Jahren erfolgreich Forschungsprojekte zum Thema Gebärdensprachdolmetschen, Gebärdensprachlernen und -testen durchgeführt und zahlreiche Publikationen veröffentlicht. Zum Personenprofil
Britta Massie, Prof., Dr. rer. biol. hum.
hat in Potsdam Patholinguistik studiert und widmet sich seit über 15 Jahren dem Sprach- und Schriftspracherwerb. An der HfH lehrt und forscht sie zu Themen wie Sprachentwicklungsstörungen, Schriftspracherwerbsstörungen, Mehrsprachigkeit sowie Sprachförderung in heterogenen Gruppen. Dabei greift sie auf einen reichen Erfahrungsschatz aus ihrer eigenen therapeutischen Tätigkeit zurück. Sie betreut zudem die praktische Ausbildung von Logopäd:innen und begleitet Master- sowie Bachelorarbeiten. Zum Personenprofil
Susanne Kempe Preti
arbeitet seit 2005 an der HfH, schwerpunktmässig im Bereich Logopädie. Nach ihrem Studium in Freiburg (CH) war sie mehrere Jahre in der Praxis tätig, bevor der Wechsel in die Lehre erfolgte. Ihre Expertise im Bereich Diagnostik und Therapie bei entwicklungsbedingten Sprach- und Schriftsprachstörungen, Mehrsprachigkeit sowie Inklusion und Kooperation in der logopädischen Arbeit bringt sie gewinnbringend in der Aus- und Weiterbildung, Dienstleistung und Forschung ein. Sie war zudem von 2018 bis 2023 Co-Studiengangsleiterin im Bachelor Logopädie. Zum Personenprofil
Maja Kern, Prof., Dr. phil
hat Sprachförderung und Sprachdidaktik in heterogenen Lerngruppen zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht. Nach dem Studium in Erziehungswissenschaften und Psychologie war sie am Departement Erziehungswissenschaften an der Universität Fribourg tätig. Als Mentorin für angehende Primarlehrpersonen und schulische Heilpädagog:innen und als Dozentin für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an der HfH und der PH Luzern engagierte sie sich viele Jahre für eine inklusive Sprach(en)bildung und initiierte Forschungs- bzw. Entwicklungsprojekte im Themenfeld. In ihrer Dissertation untersuchte sie vertieft die Bereiche «Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS)» sowie «Kooperation von Schule und Familie». Darüber hinaus ist sie ausgebildete Primarlehrerin (PH Bern) und hat in verschiedenen Kantonen als Klassenlehrerin sowie IF- und DaZ-Lehrerin unterrichtet. An der HfH verantwortet sie Lehrveranstaltungen in den Studiengängen, bietet Weiterbildungen, wie den CAS «Schriftspracherwerb und LRS» an, und leitet die gleichnamige Fachstelle. Zum Personenprofil
Forschung und Entwicklung
In anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten analysieren wir aktuelle und zukünftige Fragen der Praxis und der Profession. Damit tragen wir zum Verständnis und zur innovativen Bearbeitung von heilpädagogischen Fragestellungen, zur Professionalisierung der Praxis sowie zur Entwicklung der Disziplin bei.
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Plurilinguale Kompetenzen in der Bildungssprache + – «PluS+» Kategorie Projekt 01.08.2026 31.12.202808.202612.2028Plurilinguale Kompetenzen in der Bildungssprache + – «PluS+»Projektleitung
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KI-Interaktionskompetenz im Fachunterricht der Sek I erfassen und unterstützen (KInFu) Kategorie Projekt 01.08.2026 31.12.202708.202612.2027KI-Interaktionskompetenz im Fachunterricht der Sek I erfassen und unterstützen (KInFu)Projektleitung
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Übersetzung und Normierung des Language Use Inventory (LUI) für die Schweiz Kategorie Projekt 01.05.2026 29.02.202805.202602.2028Übersetzung und Normierung des Language Use Inventory (LUI) für die SchweizProjektleitung