Digilinguo: Sprachliche Barrieren in öffentlichen Einrichtungen überwinden

Kategorie Projekt

Ausgangslage und Ziele

Digilinguo verbindet Forschung, Praxis und Bildung, um digitale Sprach- und Übersetzungstools in öffentlichen Einrichtungen kritisch zu erproben. Im Zentrum stehen die Praxistauglichkeit, der Wissenstransfer für Dolmetschfachpersonen und der Austausch zwischen beteiligten Akteur:innen. Die HfH ist als Partnerin am DIZH-geförderten Projekt beteiligt.

Projektleitung

Tobias Haug Titel Prof. Dr.

Funktion

Professor für Gebärdensprache und Kommunikation gehörloser Menschen

Fakten

  • Dauer
    04.2025
    12.2029
  • Projektnummer
    4_62

Finanzielle Unterstützung

  • Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH)

Ausgangslage

In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Spitälern, Gerichten oder Behörden entstehen immer wieder Situationen, in denen fehlende gemeinsame Sprache die Verständigung erschwert. Die Plattform Digilinguo setzt hier an und unterstützt öffentliche Einrichtungen dabei, Sprachbarrieren im Alltag abzubauen. Das Projekt prüft digitale Sprach- und Übersetzungstools im Hinblick auf Praxistauglichkeit, stellt Wissen und Lernmaterialien für die Aus- und Weiterbildung von Dolmetschfachpersonen bereit und schafft Austauschformate zwischen Forschung, Bildung und Praxis.

Die HfH, vertreten durch Prof. Dr. Tobias Haug, ist Partnerin im DIZH-geförderten Projekt Digilinguo.

Vorgehen

Um Sprachbarrieren in öffentlichen Einrichtungen abzubauen, arbeitet Digilinguo mit drei miteinander verbundenen Gefässen. Erstens entsteht eine Teststrecke, in der digitale Sprach- und Übersetzungstools ausprobiert und auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden. Zweitens wird eine Online-Plattform aufgebaut, die Lernmaterialien und Wissen für die Aus- und Weiterbildung von Dolmetschfachpersonen bereitstellt. Drittens schaffen Meetups einen Raum für die Vernetzung und den Austausch von Akteur:innen aus Forschung, Bildung und Praxis.

Informationen zu Digilinguo finden Sie auch auf der Projektseite der Universität Zürich (UZH).

Erwartete Ergebnisse und Diskussion/Fazit

Digilinguo soll Orientierung dazu bieten, wie digitale Sprach- und Übersetzungstools in öffentlichen Einrichtungen verantwortungsvoll eingesetzt werden können. Im Zentrum stehen Fragen der Praxistauglichkeit, der Einbettung in professionelle Abläufe sowie fachliche, technische, rechtliche und ethische Grenzen. Dadurch unterstützt das Projekt öffentliche Einrichtungen dabei, Sprachbarrieren gezielter abzubauen und die Kommunikation zwischen Fachpersonen und Nutzer:innen zu erleichtern.