BA Psychomotoriktherapie

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Ausbildung Aktuelle Seite BA Psychomotoriktherapie

Inhalt

Im Bachelorstudiengang Psychomotoriktherapie

Informationen zum Bachelorstudiengang

Beruf

Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten führen Abklärungen, Therapien und Fördermassnahmen durch. Sie arbeiten zunehmend auch in integrativen und präventiven Settings und unterstützen und beraten Betroffene und ihr soziales Umfeld. Dabei arbeiten sie eng mit den Erziehungsberechtigten und anderen Fachkräften zusammen.

Die Psychomotoriktherapie orientiert sich an einem pädagogisch-therapeutischen Konzept der Entwicklungsförderung. Spiel und Bewegung sind wichtige Erfahrungs- und Interaktionsmedien. Im Mittelpunkt der psychomotorischen Arbeit steht die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Bereich der sozioemotionalen Entwicklung, des Bewegungsverhaltens sowie der Stärkung des Selbstvertrauens. Psychomotoriktherapeutin bzw. -therapeut ist ein eigenständiger EDK-anerkannter Beruf.
Zum Film Berufsfeld Psychomotoriktherapie Link Youtube-Portal

Arbeitsfelder

Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten arbeiten in Schulen, Sonderschulen, Kindergärten und Ambulatorien.

Studiengang

Die Ausbildung im Bachelorstudiengang Psychomotoriktherapie befähigt zur Ausübung einer pädagogisch-therapeutischen Tätigkeit. Die Klientel umfasst Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf in den Bereichen der sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung.

Das Studium der Psychomotoriktherapie ist sehr praxisnah und attraktiv gestaltet. Es vermittelt auf der Grundlage von theoretischen Modellen fundierte berufsspezifische Kompetenzen. Wissenschaftliches Denken und theoretische Auseinandersetzung werden dabei mit praktischen Erfahrungen im Feld oder an der HfH verknüpft.

Die Ausbildung umfasst Praktika in verschiedenen Tätigkeitsfeldern und vermittelt zentrale Kenntnisse aus den Bezugswissenschaften (Heil-)Pädagogik, (Entwicklungs-)Psychologie, Medizin sowie relevante Kenntnisse aus der Forschung.

Informationen zu den Modulen und Lehrveranstaltungen erhalten Sie im Studienführer PDF öffnen und in der Ausbildungsübersicht PDF öffnen.

Eignung und Kompetenzvoraussetzungen

  • Soziale und kommunikative Fähigkeiten
  • Interesse an der kindlichen Entwicklung
  • Freude an der Bewegung
  • Spontanität und Flexibilität
  • Bereitschaft zur Selbstreflexion
  • Team- und Konfliktfähigkeit

Aufnahmebedingungen

Schulische Abschlüsse

  • Lehrdiplom für Kindergarten, Primar- oder Sekundarschule I
  • Gymnasiale Matura
  • Diplom- oder Bachelorabschluss einer Fachhochschule
  • Für Personen ohne gymnasiale Matur gibt es folgende Möglichkeiten PDF Merkblatt öffnen

Bei Fragen zu den schulischen Abschlüssen können Sie sich gerne an unsere Hochschuladministration wenden: zulassung[at]hfh.ch zulassung, Tel. +41 44 317 11 30

Weitere Voraussetzungen

Ein grosser Teil des Studiums erfolgt über E-Learning, daher sind PC-Kenntnisse und Internetzugang erforderlich.

Trägerschaft

Zur Trägerschaft der HfH zählen die Kantone AG, AI, AR, GL, GR, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, ZH, ZG und das Fürstentum Liechtenstein. Bitte konsultieren Sie folgendes Merkblatt, ob Ihr Studium finanziert wird: Merkblatt Zahlende Kantone Merkblatt Zahlende Kantone (PDF)

Teilzeit-Studium

Teilzeitstudierende können die Art und Anzahl der besuchten Module pro Semester mehrheitlich selber zusammenstellen. Sie werden bei der individuellen Planung unterstützt. FAQ Teilzeitstudium

Fakten

Infotage Jeweils im Frühjahr und Herbst, siehe Agenda Agenda HfH Agenda HfH
Beginn
 Jährlich im September
Anmeldeschluss 15. Januar (Poststempel)
Daten Aufnahmeprüfung  28.1. bis 31.1.2019, sowie 1.2.2019
Dauer 6 Semester (Vollzeitstudium),
8 - 10 Semester (Teilzeitstudium)
Abschluss Bachelor of Arts Hochschule für Heilpädagogik in Psychomotor Therapy
Lernformen Präsenzunterricht, E-Learning, Selbststudium, Praktika
Leistungsnachweise Schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen, Projektarbeiten, Bachelorarbeit

Studiengebühren

Studiengebühren
VollzeitstudiumCHF 900
TeilzeitstudiumCHF 750

Pro Semester / inkl. Prüfungsgebühren

Leiterinnen

Fünf Fragen an...

Daniela Brunner studiert Psychomotoriktherapie an der HfH. Die 21-jährige Bachelorstudentin kommt aus dem Kanton Aargau und hat gerade das zweite Semester ihres Vollzeit-Studiums abgeschlossen.

Warum hast du dich für das Studium der Psychomotoriktherapie entschieden?

Ich habe schon immer gewusst, dass ich einmal mit Kindern arbeiten möchte. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass ich nicht Lehrerin werden will, da ich lieber mit kleineren Gruppen arbeite. Vor meiner Suche nach der richtigen Ausbildung war mir gar nicht bewusst, was dieses Studium genau beinhaltet. Ich habe mich dann aber informiert und bei einer Therapeutin reingeschaut. Nach meiner Recherche war klar – das ist der ideale Studiengang für mich! Nach meiner Matura habe ich zuerst noch ein halbes Jahr bei einer Kindertagesstätte gearbeitet, da ein Praktikum im sozialen Bereich für das Studium vorausgesetzt wird.

Was gefällt dir besonders gut an deinem Studium?

Am besten gefällt mir an meinem Studium der stetige Bezug zur Praxis. Neben den regulären Unterrichtstagen haben wir nämlich immer wieder Praktikumstage, bei welchen wir unser theoretisches Wissen gleich im Berufsfeld anwenden können. Die Praktika absolviert man je nach Semester während einem Tag in der Woche oder auch während mehreren Wochen am Stück.

Was ist das besondere an dem Beruf?

Das besondere an diesem Beruf ist, dass es nicht den klassischen Psychomotoriktherapeuten oder die klassische Psychomotoriktherapeutin gibt. Alle Menschen arbeiten sehr unterschiedlich, was dazu führt, dass man einerseits seine eigenen Interessen, andererseits aber auch seine Kreativität im Arbeitsalltag einbringen kann. Der Beruf ist zudem sehr abwechslungsreich, weil man Kinder ab Kindergarteneintritt bis hin zum Jugendalter betreut.

Was ist die grösste Herausforderung als Psychomotoriktherapeutin?

Die grösste Herausforderung liegt darin, die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes richtig zu erkennen und anzugehen. Es gibt kein «Rezept», welches pauschal angewendet werden kann, da jedes Kind stets mit seinen eigenen Problemen und Voraussetzungen in die Therapie kommt. Zudem kann es manchmal schwierig sein, die Eltern von den angewandten Therapiemethoden zu überzeugen.

Wie erlebst du die Kombination aus Praktika und Studium?

Für mich persönlich sind die Erfahrungen, die ich während den Praktika mache, sehr wertvoll. Ich denke, dass man in der Praxis am meisten lernt und somit gut auf das spätere Berufsleben vorbereitet wird. Neben dem in Vorlesungen, Seminaren oder im Selbststudium erworbenen theoretischen Wissen, geben die Praktika einen erfrischenden Einblick in die Praxis.

 

Mit meinem Studium bin ich sehr zufrieden – es war die richtige Wahl für mich!