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Gesundheit im Studium

Aufgrund der aktuellen Lage erscheinen hier regelmässig Beiträge aus dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) zur Stärkung und Förderung der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit.

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Jasmine
Suter
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Mitarbeiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement
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jasmine.suter [at] hfh.ch
Beiträge
KW6: Förderung der psychischen Gesundheit

Mit den momentan geltenden Regeln in der Schweiz erleben wir ein Déjà-vu des Frühjahrs 2020: Online-Studium, Einschränkung der sozialen Kontakte etc. Was macht dies mit unserer Psyche? Welche Angebote zur Stärkung der psychischen Gesundheit sind besonders empfehlenswert? Eine Übersicht hierzu finden Sie nachfolgend:

  • Dureschnufe.ch: Dureschnufe in der Corona-Krise. Finden Sie hier viele Tipps und Angebote, um Ihre psychische Gesundheit zu pflegen.
  • 10 Schritte für psychische Gesundheit in ausserordentlicher Lage: 10 Tipps für den Alltag zur Stärkung der psychischen Gesundheit in der Corona-Krise.
  • "Wie geht's dir?"-App: Die «Wie geht’s dir?»-App hilft Ihnen, Ihre psychische Gesundheit zu stärken. Sie lernen, die ganze Bandbreite Ihrer Gefühle bewusster wahrzunehmen, sie zu dokumentieren und mittels gezielter Massnahmen besser mit ihnen umzugehen.
  • Gesprächstipps: Die Broschüre bietet einerseits Tipps, wie man mit einem Gespräch dazu beitragen kann, dass es dem Gegenüber besser geht und andererseits, wie man über eigene Belastungen reden kann.
  • Entspannungsübungen: Finden Sie hier einige Entspannungsübungen, um bewusst Abstand von den Alltagssorgen zu bekommen.

Ganz im Sinne der Kampagne «Wie geht’s dir?» möchte ich Sie dazu anregen, in Ihrem Umfeld offen über die psychische Gesundheit zu sprechen. Damit solche Gespräche auch gelingen, kann ich Ihnen besonders die Gesprächstipps empfehlen. Probieren Sie es einmal aus und leisten Sie einen Beitrag zur Entstigmatisierung des Themas in der Schweiz – gerade in Zeiten wie diesen.

KW8: Ergonomie am Arbeitsplatz / Studienplatz

Ein ergonomisch eingestellter Arbeitsplatz / Studienplatz schützt präventiv vor Beschwerden wie Nacken- und Schulterverspannungen oder auch Kopfschmerzen. Bereits kleine Anpassungen und Optimierungen bewirken einen gesundheitlichen Nutzen.

Für die korrekte Einstellung des Arbeitsplatzes kann dabei die Ergonomie-Checkliste, die Tipps der Suva oder das Video von SRF News angesehen werden. Beim Kauf von ergonomischen Mobiliar muss zudem beachtet werden, dass jeder Körper anders gebaut ist und dementsprechend andere Anforderungen an das Mobiliar, insbesondere den Bürostuhl, hat. Lassen Sie sich daher vor dem Kauf individuell beraten.

Und zum Schluss noch ein paar wenige Tipps für die richtige Sitzposition im Homeoffice:

  • Rücken im Sitzen stetig in Bewegung halten (Empfehlung: Positionswechsel alle 15 Minuten).
  • Auf eine unverkrampfte und aufrechte Sitzhaltung achten.
  • Ganze Sitzfläche benutzen, um mehr Stabilität zu bekommen.
  • Regelmässig aufstehen und sich bewegen
  • Arme aufstützen, damit die Schultern und der Nacken entlastet werden.
KW10: Bewegung in den Studienalltag bringen

Bewegung zu Hause am Arbeitsplatz – was so einfach klingt, gerät an manch stressigen Studientagen oftmals in Vergessenheit. Dabei ist Bewegung so wichtig für die Gesundheit. Daher nachfolgend einige Tipps, die Sie schnell und einfach in den Alltag einbauen können:

  1. Gruppenarbeiten im Stehen oder Gehen abhalten
  2. Den Gang zur Kaffeemaschine oder Drucker mit Lockerungsübungen verbinden.
  3. Wechseln Sie Ihre Sitzposition möglichst oft (z.B. durch Verstellen der Rückenlehne an Ihrem Bürostuhl).
  4. Zur Entspannung der Augen regelmässig in die Ferne blicken und die Augen rollen lassen.
  5. Die Dehnungsübungen der Suva helfen, die Haltemuskulatur und Beweglichkeit zu verbessern. Enthalten sind Übungen für den Oberkörper, Beine und Hüfte, Nacken, Gleichgewicht sowie auch Tipps zur Entspannung.
  6. Führen Sie zudem einmal täglich eine Bewegungseinheit – am besten an der frischen Luft – durch. Sinnvoll ist eine Mischung aus Kräftigung, Ausdauer und Mobilität.
KW12: Workshops

Kurze thematische Impulse, die Entwicklung von persönlichen Gesundheitsstrategien und praktische Tipps und Tools zu Themen wie "Remote-Work und Resilienz", "(Work-) Life Balance" und "Achtsam digital" erwarten Sie in den Online-Workshops der ZHAW.

Die Inputvorträge dauern ca. 1 Stunde und sind kostenlos. Eine Anmeldung wird vorausgesetzt.

  • Montag, 29. März 2021, 16:00 Uhr: Remote-Work und Resilienz
  • Donnerstag, 22. April 2021, 16:00 Uhr: (Work-) Life Balance
  • Montag, 14. Juni 2021, 16:00 Uhr: Achtsam digital
  • Montag, 28. Juni 2021: Thema und Uhrzeit folgen

Weitere Informationen finden Sie auf der Übersichtsseite des Thetriz der ZHAW.

KW14: Gemeinsam stark im Homeoffice

Die Zusammenarbeit in Gruppen, Teams und Klassen hat sich durch die Pandemie nachhaltig verändert. Die neue Website "Friendly Work Space Office" bietet praktisch anwendbare Tools, um wieder näher zusammenzurücken und sich gegenseitig zu stärken.

Nebst einem Homeoffice-Kit zur Inspiration für gemeinsame Pausen bietet die Website auch einen Homeoffice-Check an. Der Check hilft Ihnen bei der Beurteilung und Einschätzung Ihres individuellen Arbeitsstils und gibt Ihnen nach erfolgter Auswertung praktische Tipps und Tricks.

Auch wenn die Seite spezifisch für Mitarbeitende im Homeoffice konzipiert wurde, kann diese auch für die Zusammenarbeit in der Klasse / bei Gruppenarbeiten verwendet werden. Damit ist sie ebenso nutzbar für die Zeit während der ortsunabhängigen Lernangebote.

KW16: ASVZ-Sport

Der "Sport-Lockdown" beim ASVZ hat ein Ende. Seit Montag, 19. April 2021 kann wieder indoor trainiert werden und damit die physische und auch psychische Gesundheit gestärkt werden. Eine Übersicht zu den einzelnen Sport-Angeboten finden Sie im Sportfahrplan vom ASVZ. Besonders empfehlenswert sind in Zeiten von Corona Angebote zur Entspannung wie Yoga oder autogenes Training. Natürlich bestehen auch weiterhin Online-Sportangebote, welche von zu Hause aus besucht werden können.

Bitte halten Sie konsequent bei Veranstaltungen innerhalb der Trainingszentren die ASVZ-Verhaltensregeln und das Schutzkonzept ein.

Falls Sie weitere Informationen zur Mitgliedschaft beim ASVZ benötigen, informieren Sie sich bitte hier unter dem Stichwort Sport.

KW18: Stärkung der psychischen Gesundheit mit "ROCO"

Wächst Ihnen die aktuelle Situation manchmal über den Kopf? Wollen Sie psychische Herausforderungen und Belastungen aufgrund von Covid-19 anpacken? Dann machen Sie jetzt den ersten Schritt und melden Sie sich für das kostenlose Selbsthilfeprogramm "ROCO" der Universität Bern an. ROCO steht dabei für "Resilienz und Optimismus während der Covid-19 Situation". Dieser Name ist Programm – das Ziel ist es nämlich, Ihnen verschiedene Strategien und Werkzeuge zur Hand zu geben, mit denen Sie sich auch in den schwierigen Situationen rund um Covid-19 psychisch stärken können.

Das ROCO-Programm besteht aus sechs Modulen und dauert insgesamt drei Wochen. Es beinhaltet Texte, Videos, Übungen und hilfreiche Grafiken. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich in dieser herausfordernden Zeit unkompliziert helfen!
Achtung: Wenn Impulse und Tipps alleine nicht weiterhelfen und Sie professionelle Hilfe benötigen, dann wenden Sie sich bitte direkt an eine Fachperson!

Übrigens: Schnell verfügbare Tipps für den Alltag finden Sie in der KW6 im Beitrag "Förderung der psychischen Gesundheit".

KW20: Yoga-Kurzsession vor dem Screen

Zur Entspannung beim Lernen oder zwischen zwei Vorlesungen eignet sich das Kurzvideo (insgesamt 10 Minuten) des DLC mit ein paar Übungen, die direkt am Arbeitsplatz durchgeführt werden können.

Viel Spass - Video on (Anschauen nur in Kombination mit Mitmachen möglich :))!

KW22: Mikropausen

Mikropausen sind momentan in aller Munde. Doch was sind überhaupt Mikropausen und welchen Nutzen haben sie?

Mikropausen dauern einige wenige Sekunden bis zu wenigen Minuten. Daher können sie auch bei Stress und vielen gleichzeitig anstehenden Aufgaben eingesetzt werden.
Zwei kürzlich veröffentlichte Studien haben belegt, dass nach Mikropausen die Effizienz bei der Arbeit deutlich gesteigert ist. Gerade geplante Pausen erhöhen die Motivation und geben dem Tag Struktur. Idealerweise legt man nach einer Stunde intensiver Arbeit eine Mikropause ein oder spätestens dann, wenn man müde wird und nicht mehr ganz so konzentriert bei der Sache ist.  

Aus diesen Tätigkeiten könnten Ihre Mikropausen bestehen:

  • Aufstehen, Fenster öffnen und einige bewusste, tiefe Atemzüge machen
  • Augen bewusst vom Bildschirm lösen, Augen schliessen oder in die Ferne schweifen lassen
  • Kurze Dehnübungen machen
  • Eine kurze Meditation hilft sich zu entspannen (z.B. mittels progressiver Muskelentspannung)
  • Ein Spaziergang an der frischen Luft um das Haus
  • Kreatives Kritzeln auf Papier kann den Fokus steigern
  • Musik hören, um Stress abzubauen

Benötigen Sie weitere Informationen? Dann melden Sie sich für einen Online-Vortrag zum Thema an.

KW24: Workshop Remote-Work und Resilienz

Aufgrund der hohen Nachfrage des Workshops «Remote-Work und Resilienz» der ZHAW wird dieser ein weiteres Mal durchgeführt.

 

KW26: Selbstführung erlernen

Die Aufhebung der Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben sowie die Schnelllebigkeit und Vielfältigkeit von Informationen bergen das Risiko einer persönlichen Überlastung. Mit der Corona-Pandemie hat sich dieser Trend weiter verstärkt. Das momentan viel diskutierte Thema «Selbstführung» hat daher an Bedeutsamkeit gewonnen.

Tag täglich machen wir uns tausende Gedanken, nicht alle davon sind hilfreich. Selbstführung beschreibt die Fähigkeit, das eigene Verhalten und die Gedanken so zu beeinflussen, dass sie sich positiv auf Wohlbefinden, Ziele und Motivation auswirken (Definition und Video). Selbstführung ist erlernbar, wichtig dabei ist die regelmässige Übung!

In der Übung positiver Self-Talk geht es darum, sich der eigenen positiven Gedanken bewusst zu werden und diese weiter zu fördern. Probieren Sie die Übung aus und begegnen Sie damit den täglichen Herausforderungen mit mehr Gelassenheit und Zuversicht.

KW28: Sommerferien: Abschalten, und zwar richtig!

Die Sommerferien stehen vor der Tür und damit die lang ersehnte Zeit der Erholung und Entspannung. Abschalten, die Zeit mit der Familie und/oder Freunden geniessen, die Uhrzeit vergessen und den Kopf so richtig lüften – das wäre die Zielsetzung der langen Sommerpause. Wäre. Denn mehr als ein Drittel aller Beschäftigten in der Schweiz beantwortet auch in den Ferien geschäftliche E-Mails und Telefonate – Tendenz steigend. Die ständige Erreichbarkeit verhindert, dass die Ferienzeit der Regeneration dienen kann. Dieser dauerhafte Druck stellt ein Gesundheitsrisiko dar und kann krank machen. Die Ferien sollten deshalb in jedem Fall dazu genutzt werden, um Körper und Psyche wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Damit die Ferien auch wirklich Ferien bleiben, braucht es eine vorausschauende Planung, damit man guten Gewissens den Urlaub geniessen kann:

  • Laufende Projekte / Arbeiten rund um das Studium rechtzeitig beenden
  • Pendenzenliste für die Studiumskolleg*innen (z.B. bei Gruppenarbeiten) aufsetzen
  • Schreibtisch aufräumen
  • Wer kann, sollte die Abwesenheitsmeldung ein oder zwei Tage länger aktivieren, damit nach der Rückkehr alles in Ruhe organisiert und die Pendenzen gesichtet werden können.
  • Alle Unterlagen im Zusammenhang mit der Arbeit / dem Studium zuhause lassen
  • Mobiltelefon für geschäftliche / studiumsrelevante Angelegenheiten nur im äussersten Notfall benutzen
  • Entspannung finden ist oftmals gar nicht so einfach. Zu Beginn können ruhig noch etwas mehr Aktivitäten eingeplant werden, bevor dann in der zweiten Hälfte der Ferien richtig abgeschaltet und relaxt werden kann.

In diesem Sinne: Ich wünsche Ihnen schöne, erholsame Sommerferien!

Aufgrund der langen Sommerpause werden erst wieder ab August 2021 regelmässig Beiträge aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement auf dieser Seite veröffentlicht. Vielen Dank für Ihr Verständnis!