Gesundheit im Studium

Studium

Aufgrund der aktuellen Lage erscheinen hier regelmässig Beiträge zur Stärkung und Förderung der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit.

Kontaktstelle

Yvonne
Bürge
Funktion
Assistentin Rektorin

Beiträge

KW15: Lerntechniken anwenden

Überblick verschaffen

Effektive Lerntechniken zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich aktiv mit dem Lernstoff befassen und somit eine optimale Verankerung der Inhalte im Gehirn erreichen.

Gerade wenn Sie noch wenig über Ihr Fach wissen, empfiehlt es sich, erst mal einen Plan über die Hauptthemen zu machen. Orientieren Sie sich z.B. an den Themen der Vorlesung oder notfalls auch an den Kapiteln der Prüfungsliteratur. Um Zeit zu sparen, sollten Sie aber nicht zu sehr ins Detail gehen – es genügt, wenn Sie einen groben Plan davon haben, in welche Themenschubladen Ihr Lernstoff einzuordnen ist.

Mindmaps

Um sich einen Überblick über Prüfungsthemen zu verschaffen und Zusammenhänge zwischen den Unterthemen zu verdeutlichen, sind Mindmaps sehr hilfreich. Da das Lernen auf visueller Ebene stattfindet, wird Ihr Lernstoff zudem über einen weiteren Sinneskanal abgespeichert und somit noch fester verankert.

In der Gestaltung Ihrer Mindmap sind Sie vollkommen frei. Computerprogramme wie z.B. Mindmanager® oder Freemind® haben den Vorteil, dass Ihre Mindmap sehr leicht erweitert oder verändert werden kann. Wenn Sie Ihre Mindmap von Hand zeichnen, setzen Sie sich dagegen aktiver mit dem Lernstoff auseinander, was Ihre Merkleistung deutlich erhöht.

Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

Wenn Sie Lerninhalte nicht nur im Kopf, sondern verbal wiederholen, hat das vielerlei Vorteile. So kann man sich mit lautem Lernen sehr gut auf das „Frage-Antwort-Spiel“ einer mündlichen Prüfung vorbereiten. Zudem aktiviert es zusätzliche Hirnregionen, was das Abspeichern des Lernstoffs stark begünstigt. Ausserdem hilft es Ihnen sich besser zu konzentrieren und Sie erhalten direktes Feedback, ob Sie die Lerninhalte schon „drauf haben“ oder ob noch nachgebessert werden muss.

Markieren statt schreiben

Auch wenn durch das Herausschreiben deutlich mehr Prüfungsinhalte im Gedächtnis verankert werden, ist diese Lerntechnik angesichts ihres hohen Zeitaufwands nur eingeschränkt zu empfehlen. Was hilft es Ihnen schon, eine Ihrer Prüfungen mit Bravour abzuschliessen, wenn Sie im Rest aus Zeitmangel beim Lernen durchfallen?

Statt alles genau herauszuschreiben, sollten Sie sämtliche Prüfungsliteratur mit Textmarkern und Stiften bearbeiten. Markieren Sie die wichtigsten Schlüsselbegriffe und bringen Sie die Inhalte in eigenen Worten auf den Punkt. Eselsbrücken können mithilfe kleiner Zeichnungen hinzugefügt und Ergänzungen auf der Rückseite oder dem Nachbarblatt hinterlassen werden. Ihrer Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt! Viel Spass.

Quelle: mein-masterplan.de

KW13: Warum Präsentationen zu halten so wichtig ist!

Vor der gesammelten Mannschaft einen Vortrag halten? Warum, was bringt das? Wofür die stressige Vorbereitung und die roten Wangen?

  • Erlernen einer strukturierten Auswahl und Korrektheit des Wissens.
  • Verfestigung des ausgearbeiteten Wissens.
  • Hilft bei der Zuordnung des Gelernten zur späteren Anwendung.
  • Training von Mimik und Gestik, Auftreten und Selbstsicherheit, äusseres Erscheinungsbild.
  • Optimierung rhetorischer Fähigkeiten (klare deutliche Sprache).
  • Sicherer Umgang mit der Technik.

Achtung: Der Gesamteindruck kann die Einschätzung des Inhalts beeinflussen!

Drei Tipps:

  1. Arbeiten Sie mit guten Quellen und filtern Sie Kernaussagen.
  2. Bringen Sie das Thema in eine logische Reihenfolge mit anschaulichen Bildern, Statistiken, und Diagrammen.
  3. Üben Sie am besten einmal vor dem Spiegel oder tragen Sie die Präsentation einer anderen Person vor.
Quelle: mein-masterplan.de

KW11: Lesetechniken ausprobieren

Die klassische 4 Phasen-Lesestrategie

Überfliegendes Lesen

Den Text im Schnelldurchlauf lesen und dabei überprüfen, ob er für das Thema bzw. für Ihr Ziel wichtige Informationen enthält. Dabei wird Ihr Blick Überschriften, Hervorhebungen und Schlüsselbegriffe wahrzunehmen geschärft. Dadurch werden Sie schnell einen guten Überblick über Ihren Text erhalten.

Gezieltes Lesen

Verschaffen Sie sich beim Lesen zunächst einen Überblick über den Text, z.B. durch das Inhaltsverzeichnis, die Kapitelüberschriften oder das Abstract. Beschäftigen Sie sich anschliessend nur mit den Abschnitten, bei denen es sich für Sie und Ihre Aufgabenstellung lohnt, intensiver zu lesen.

Intensives Lesen

Lesen Sie in Ruhe und ganz konzentriert den Text. Falls Sie ein Wort nicht kennen, und es sich nicht aus dem Zusammenhang erschliessen lässt, schlagen Sie das Wort nach. Manchmal versteht man einzelne Passagen nicht auf Anhieb, sodass es sinnvoll ist, die Passagen mehrmals zu lesen.

Aktiv Lesen

Unterstreichen Sie mit einem oder mehreren Textmarkern wichtige Aspekte und Schlüsselbegriffe im Text. Dabei kann es hilfreich sein, wenn Sie entsprechend den unterschiedlichen Arbeitsaufträgen unterschiedliche Farben verwenden. Unterteilen Sie den Text in Sinnabschnitte bzw. Textpassagen mit kurzen Überschriften.

SQR3 (Survey, Question, Read, Recite, Review) ist eine Technik zur Erhöhung der Lesegeschwindigkeit, durchführbar in 5 Phasen:

  1. „Überblick schaffen“ (Inhalte des Textes über Inhaltsverzeichnis und Abstracts herausfiltern)
  2. „Befragen“ (welche Fragen möchten Sie beantwortet haben, damit Sie sagen können, der Text war es wert, ihn gelesen zu haben?)
  3. „Lesen“ (intensives und aktives Lesen, um Zusammenhänge verstehen zu können.)
  4. „Wiedergeben“ (Textabschnitte nochmals durchgehen und Antworten auf die Fragen aus Phase 2 notieren. Nutzen Sie dabei eigene Formulierungen, und ggf. eine Mind Map)
  5. „Rekapitulieren“ (gehen Sie den Text, Ihre Fragen und Antworten nochmals durch und prüfen Sie, ob alles stimmig ist. Finden Sie Anknüpfungspunkte und Übereinstimmungen zu früher erarbeiteten Inhalten).
Quelle: mein-masterplan.de

KW09: Trump, Schlafmütze und Co.

Die sieben verschiedenen Teamarbeits-Typen

Die Psychologin Brigitte Reysen-Kostudis berät Studierende, wenn sie mit einer Teamarbeit Probleme haben. Dabei ist ihr aufgefallen, dass viele Studierende automatisch in bestimmte Rollen verfallen, sobald sie in einer Gruppe zusammenarbeiten (sollen).

«Der Trump»

Dieser Typ ist – wie der Ex-US-Präsident – ein absoluter Selbstdarsteller. Er glaubt, dass er schon alles über das Thema weiss. Egal, was die anderen Gruppenmitglieder vorschlagen – er oder sie will am Ende entscheiden, wer welche Aufgaben übernimmt und wie die Präsentation aussehen soll. Allerdings muss auch der Selbstdarsteller lernen, Aufgaben abzugeben. Denn sonst rattern die anderen Gruppenmitglieder ihre Sätze bei einem Referat gelangweilt herunter oder schludern bei ihrem Teil des Forschungsberichts. Der Selbstdarsteller glänzt zwar, aber die Unausgewogenheit fällt den Lehrkräften auf.

Solche Teammitglieder direkt bremsen. Machen Sie Ihnen klar, dass alle in der Gruppe kompetent sind und dass Sie die Aufgaben gleichmässig verteilen müssen.

«Die Schlafmütze»

Während der Trump-Typ die Gruppenleitung in die Hand nimmt, lehnt sich die Schlafmütze entspannt zurück. Sie denkt sich: «Warum soll ich mich denn jetzt noch voll einbringen?». Oft ist dem Schlafmützen-Typ das Studium auch nicht so wichtig wie den anderen – oder das Thema der Gruppenarbeit liegt ihm oder ihr gar nicht.

Schlafmützen lassen sich ganz leicht aufwecken – mit Komplimenten. Denn jeder kann irgendetwas richtig gut – egal, ob Recherchieren, Ideen entwickeln oder Layouten. Wenn man die individuellen Stärken des Schlafmützen-Typs erkennt und ihn/sie darauf anspricht, ist er/sie auf einmal aktiviert und voll dabei.

«Der Übereifrige»

Anders als der Trump-Typ glaubt der Übereifrige nicht, dass er oder sie alles weiss. Der Übereifrige neigt auch nicht zum Herumkommandieren. Der Übereifrige kann nichts so stehen lassen, wie es ein Gruppenmitglied gesagt hat. Seine/ihre hohe Motivation kann ein Projekt aber auch nach vorne pushen.

Bekommt der Übereifrige eine anspruchsvolle Aufgabe, ist das Ergebnis eine grosse Bereicherung für die Gruppenarbeit.

«Der Zweifler»

„Meint ihr wirklich?“ ist die Lieblingsfrage des Zweiflers. Er vertraut seinen Kommilitonen nicht genug und kann sich nie voll und ganz auf ein gemeinsames Vorgehen einlassen. Das bringt eine negative Stimmung ins Team.

Auf die Frage: „Meint ihr wirklich?“ antwortet die ganze Gruppe idealerweise mit: «Ja, meinen wir!»

«Der Desinteressierte»

Der Desinteressierte verhält sich wie eine Schlafmütze – nur will er oder sie, dass das Team sein oder ihr Desinteresse spürt. Der Desinteressierte kommt zum Beispiel regelmässig zu spät. Er will sich am Team reiben.

Ein solches Teammitglied muss als ganze Gruppe vor die Wahl gestellt werden: «Wenn du unsere Arbeit nicht ernst nimmst, musst du die Gruppe verlassen».

«Der versteckte Individualist»

Eigentlich ist der Individualist ganz Feuer und Flamme für das Gruppenprojekt. Eigentlich. Doch dann sagt er oder sie kurzfristig Treffen ab und lässt die Gruppe wissen: «Unter der Woche kann ich grundsätzlich nicht». Damit stellt der Individualist seine eigenen Interessen stets über die der Gruppe.

Auch hier kann man die Person nur freundlich daran erinnern, dass ihn/sie niemand zur Gruppenarbeit zwingt – geschweige denn zum Studium.

«Das perfekte Gruppenmitglied»

Das perfekte Gruppenmitglied hat grosses Interesse am Thema und generell auch am Studium. Das Mitglied ist offen für andere Meinungen und bereit, sich an Verabredungen zu halten.

Das ideale, Vorzeige-Gruppenmitglied. Die Beschreibung des perfekten Gruppenmitglieds klingt erstmal utopisch.

Aber auch die anderen sechs Teamarbeits-Typen können zu perfekten Gruppenmitgliedern werden – wenn sie an ihrer Einstellung arbeiten.

 
 
Quelle: mein-masterplan.de

KW07: Mitschriften und Dokumente verwalten

Ein Desktop voller Dokumente?

Das muss nicht sein. Lernmaterialien lassen sich prima mit Hilfe von Apps organisieren. Auch Mitschriften und plötzliche Ideen können durch Apps und Tools notiert werden. Sogar Zettel und andere Dokumente lassen sich mit Hilfe von Apps digitalisieren, bearbeiten und verwalten.

LectureNotes

Für Mitschriften während der Vorlesung eignet sich die speziell für Studierende entwickelte App «LectureNotes», durch Schreiben auf dem Display, insbesondere mit einem Stylus. Dank der Verwendung von Verzeichnissen lassen sich Notizen oder Skizzen im Notizbuch ordentlich ablegen, was das Wiederauffinden deutlich vereinfacht. Über die Kamera lassen sich zudem Bilder in das Notizbuch übertragen. Neben den unterschiedlichsten Formatierungsfunktionen kann das Notizbuch komplett oder in Einzelseiten im PDF-Format exportiert werden. Gibt es für Android und Apple.

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://lecturenotes.in/

Evernote

«Evernote» richtet sich an all jene, die viele Notizen oder Klebezettel nutzen, um sich an Termine und Co. zu erinnern. Anstatt mehrere Blöcke, die auch mal vergessen werden können, mit sich rumtragen zu müssen, bietet «Evernote» die Alternative des digitalen Notizblockes. Diese Notizbücher können entweder auf mobilen Geräten oder aber auch als Desktop-App im Büro genutzt werden. Gibt es für Android und Apple.

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://evernote.com/intl/de

Microsoft OneNote

Die Integration der Notizen-App «OneNote» in Microsofts Produktpalette ergänzt das umfangreiche Angebot und ermöglicht crossmediale Arbeit über Geräte hinweg. Die App bietet Tools, um Bilder, Text und Gesprochenes aufzunehmen. Sie bietet ausserdem die Möglichkeit, Notizen zu organisieren und auch per Passwort zu schützen. Gibt es für Android und Apple.

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://www.microsoft.com/de-ch/microsoft-365/onenote/digital-note-taking-app

Xodo PDF Reader & Editor

«Xodo PDF Reader & Editor» ermöglicht Ihnen das Lesen und Bearbeiten von PDF-Dokumenten. Dabei stehen Ihnen Werkzeuge zur Verfügung, mit denen Sie im Dokument kommentieren, ausschneiden, markieren oder mehrere Seiten zusammenfügen. Auch das Ausfüllen von PDF-Formularen sowie das Einfügen der eigenen Unterschrift ist möglich. Gibt es für Android und Apple.

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://www.xodo.com/app/#/

CamScanner

Wer kennt es nicht – ob Prüfungsnachweise, der Ausweis oder Semesterbescheinigungen. Digitale Versionen wichtiger Dokumente werden ständig gebraucht, nur gibt es allzu oft keinen Scanner weit und breit. Mit «CamScanner» gelingt es Ihnen im Handumdrehen, Fotos in PDF- und JPG-Dateien zu konvertieren und zu verschicken. Gibt es für Android und Apple.

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://www.e-teaching.org/materialien/apps/camscanner

JotNot Scanner

Mit dem «JotNot Scanner» können Sie sich ein Scangerät sparen. Der Scanner für das Smartphone macht aus Fotos PDFs und JPGs und ermöglicht es Ihnen, diese direkt per Mail oder Messenger zu verschicken. Gibt es für Android und Apple.

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://www.jotnot.com/scanner.html

Quelle: mein-masterplan.de

KW05: Passt Ihr Studium zu Ihnen?

Was liegt Ihnen?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr angestrebter Studienabschluss zu Ihnen passt, sollten Sie sich überlegen, welche persönlichen und beruflichen Ziele Sie haben und ob Sie sie mit Ihrem Abschluss umsetzen können.

Um die Frage zu beantworten, was Sie gerne machen und was Ihnen im Leben wichtig ist, hilft ein Blick in Ihr bisheriges Leben:

  • Welche Hobbies und Freizeittätigkeiten machen/machten Ihnen besonders Spass?
  • Welche Bedürfnisse, Interessen und Kompetenzen lassen sich hieraus ableiten?
  • Wie wichtig ist Ihnen Karriere und berufliches Fortkommen?
  • Wie wichtig sind Ihnen die Nähe zu Ihrer Familie oder die Gründung einer eigenen Familie?
  • Wie lassen sich Ihre Lebensziele mit Ihrem Berufswunsch vereinbaren?

Berufsmöglichkeiten

Was bietet Ihr Studium für Möglichkeiten? Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und listen Sie zunächst alle Berufe oder Tätigkeiten auf, die man mit Ihrem Studienabschluss realistischerweise (!) ausüben kann. Manchmal ist diese Frage schnell zu beantworten, aber häufig ist die Palette möglicher Berufe schwierig zu überschauen. Vermutlich werden Sie beim Sammeln bereits eine Vorauswahl treffen. Überlegen Sie sich, welche der gesammelten Berufe für Sie in Frage kommen.

Bringt Sie Ihr Studium ans Ziel?

Vielleicht können Sie diese Frage aber noch nicht beantworten, weil Ihnen Informationen zu diesen Berufen fehlen. Hören Sie sich an der HfH um. Eine Netzrecherche nach Erfahrungsberichten bringt Sie sicher weiter. In Berufsfeldern, die in die engere Auswahl gekommen sind, hilft Ihnen evt. ein Praktikum bei der Entscheidungsfindung.

Wenn Sie feststellen, dass Sie Ihr angestrebter Abschluss nicht an Ihre beruflichen Ziele heranführt, empfehlen wir Ihnen Kontakt mit unserer Studierendenberatung (studierendenberatung [at] hfh.ch) aufzunehmen. Weitere Informationen finden Sie auch auf dem HfH Studierendenberatungsportal.

Vor- und Nachteile gegenüberstellen

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Studium das Richtige für Sie ist, hilft es auch, Ihre Argumente dafür und dagegen in einer Tabelle zu sammeln. Verwenden Sie dafür ein Vierfelder-Schema.

Tragen Sie in den oberen beiden Kästchen die Vor- und Nachteile Ihres jetzigen Studienfachs ein. In den unteren beiden Fächern geht es um die Vor- und Nachteile möglicher Alternativen, z.B. von einem anderen Studienfach. Wenn Sie noch keinerlei Alternativen für sich sehen, können Sie an dieser Stelle auch die Vor- und Nachteile eines Studienabbruchs auflisten.

Quelle: mein-masterplan.de

KW03: Tipps zu Motivationsproblemen

Machen Sie Ihr Studium zur Priorität

Motivationslöcher im Studium kennen alle. Während viele solcher Durststrecken irgendwann überwunden sind, können manche Motivationsprobleme ziemlich hartnäckig sein.

Je mehr Aufgaben und Interessen Sie neben dem Studium haben, umso weniger Zeit steht Ihnen für die Umsetzung Ihrer Studienziele zur Verfügung. Die Identifikation mit Ihrem Studium und Ihrem späteren Berufsfeld kann hierunter leiden und Ihre Motivation ist herabgesetzt. Stattdessen sollten Sie versuchen, sich mit Ihrem Studium, den Inhalten und den am Ende stehenden Berufsmöglichkeiten zu identifizieren. In den seltensten Fällen ist jedes Seminar gleichermassen spannend. Aber vielleicht gibt es einen speziellen Teilbereich Ihres Studienfachs, der Sie besonders interessiert und dem Sie mehr Aufmerksamkeit widmen möchten.

Mehr Engagement = grössere Motivation

Wenn Sie den Entschluss fassen, mehr Zeit und Energie in Ihr Studium zu stecken, werden sich Gefühle der Unzufriedenheit mittelfristig umkehren.

Wenn man nebenher noch arbeiten muss oder andere wichtige Dinge zu regeln hat, ist es natürlich nur schwer möglich, das Studium zur „Prio“ zu machen. Wenn möglich, versuchen Sie trotzdem Ihren Alltag so zu gestalten, dass ein Grossteil Ihrer Zeit für eine aktive Auseinandersetzung mit dem Studium bleibt.

Nehmen Sie sich am besten eine Stunde Zeit und verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihren momentanen Alltag. Während Sie in manchen Bereichen kaum Zeit einsparen können (z.B. Nebenjob, Kinderbetreuung), werden Sie evt. andere Aktivitäten entdecken, die Sie gut reduzieren können (z.B. Fernsehen).

Wenn es Ihnen schwerfällt, auf liebgewonnene Aktivitäten zu verzichten, führen Sie sich den Zweck dahinter vor Augen.

Relativieren Sie Ihre Ansprüche

Die hohen Leistungsanforderungen der Bachelor- oder Masterstudiengänge fördern die Lernmotivation nicht wirklich. Zusätzlich dazu leiden einige Studierende unter ihren eigenen Ansprüchen, möglichst immer Bestnoten zu bekommen. Verstärkt werden diese Ansprüche durch den Vergleich mit anderen Studierenden oder Gerüchten, man müsse schon mindestens einen Notendurchschnitt von X erreichen, um später einen guten Job zu finden.

Tatsächlich haben Hochschulabsolvierende aber weit überdurchschnittliche Jobmöglichkeiten. Die Chancen stehen also gut, dass Sie später einen Beruf finden werden, mit dem Sie gut für sich sorgen können. Wenn Sie aber zur Elite Ihres Fachs gehören wollen, sollten Sie natürlich auch ein sehr hohes Arbeitspensum in Kauf nehmen. Das Risiko für Motivationsprobleme bis hin zum Burnout ist hierbei allerdings deutlich erhöht.

Quelle: mein-masterplan.de

KW01: Der Kopf braucht Sport

Seit der moderne Mensch für sein tägliches Auskommen nicht mehr im Schweisse seines Angesichts auf dem Felde ackern oder zur Jagd gehen muss, braucht es schon Extraeinheiten an körperlicher Bewegung, um uns gegen die Widrigkeiten des Lebens abzuhärten. Sportliche aktive Menschen sind nachweislich gesünder und haben eine längere Lebenserwartung.

Sport kann Sie auch im Studium unterstützen

Gerade in Zeiten, in denen der Lernstress zunimmt und Sie sich gewissermassen kognitiv ausgelaugt fühlen, kann Sport helfen, den Kopf wieder freizubekommen. Sport steigert die Laune und macht müde Studierende munter.

Sport und die geistige Leistungsfähigkeit

Sport bringt nicht nur den Körper in Schwung, auch unsere geistige Leistungsfähigkeit verbessert sich durch körperliche Aktivität. So konnte in einer Studie mit Testpersonen nachgewiesen werden, dass sich Fitness-Training positiv auf das Volumen des Hippocampus auswirkt. Der Hippocampus ist eine wichtige Schaltzentrale im Gehirn, um gelerntes Wissen in das Langzeitgedächtnis zu überführen. Testpersonen, die an einem Trainingsprogramm teilnahmen, zeigten eine bessere Merkfähigkeit als Personen einer Kontrollgruppe. Studien mit Kindern und Jugendlichen belegen ebenfalls, dass regelmässiges Trainieren die mentale Fitness verbessert und sich dies positiv auf die schulische Laufbahn auswirkt.

Wieviel Sport ist empfehlenswert?

  • Erwachsene sollten pro Woche mindestens 150 Minuten moderat oder mindestens 75 Minuten intensiv körperlich aktiv sein. Auch eine gleichwertige Kombination aus moderater und intensiver körperlicher Aktivität ist natürlich erlaubt.
  • Eine Trainingseinheit sollte mindestens 10 Minuten dauern.
  • Um einen zusätzlichen gesundheitlichen Profit zu erzielen, sind 300 Minuten moderate körperliche Aktivität oder 150 Minuten intensives Training empfehlenswert.
  • Pro Woche sollte an mindestens zwei Tagen Krafttraining für alle grossen Muskelgruppen absolviert werden. 
Quelle: mein-masterplan.de

KW51: Gesunde Ernährung im Hochschulalltag

Wie kann ich mich im stressigen Hochschulalltag gesund ernähren?

Wissen Sie worauf es ankommt? Sie können nicht nur die Leistungsfähigkeit Ihres Körpers, sondern auch die des Geistes fördern. Welche Lebensmittel dabei eine wichtige Rolle spielen, und warum genussvolles Essen Priorität bekommen sollte.

Tipps für eine schlaue Ernährung

Das Gehirn ist keine Müllverbrennungsanlage Während einige Kraftwerke mit Müll betrieben werden können, braucht unser Denkapparat zahlreiche Nährstoffe in ausreichender Menge, um effektiv zu funktionieren. Wir könnten zwar auch mit Fast Food überleben, aber für optimale Leistungen reichen Tiefkühlpizza, Pommes & Co. ganz sicher nicht. Archäologische Funde legen den Schluss nahe, dass die Gehirnentwicklung der Gattung Homo erst dann an Fahrt aufgenommen hat, als die Menschen anfingen, Fische zu essen, die wiederum reichlich DHA enthalten.

Nahrung für Körper und Geist. Gute Hirnnahrung!

  • Omega 3-Fettsäuren
  • Kohlenhydrate/Zucker
  • Eiweiss
  • Vitamine
  • Wasser

Ernährung bei Stress

In stressigen Phasen steigt das Risiko, aus Zeitmangel vermehrt zu ungesunden Lebensmitteln wie Fertiggerichten, Fast Food oder Süssigkeiten zu greifen. Auch zu viel Alkohol bzw. der Joint zum Entspannen können problematisch werden. Deshalb gilt im Stress mehr als sonst: Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil! Dazu zählt insbesondere genug Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung. Ernähren Sie sich abwechslungsreich und wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Denn kein Lebensmittel allein enthält alle notwendigen Nährstoffe. 5-mal am Tag Obst und Gemüse.

Genussvolles Essen

Essen Sie achtsam und geniessen Sie. Langsames und bewusstes Essen fördert den Genuss und das Sättigungsempfinden. Vermutlich kommt es nicht so sehr auf die einzelnen Zutaten an. Vielmehr kommt der weitestgehende Verzicht auf industriell verarbeitete Lebensmittel einer traditionellen Ernährungsweise am nächsten.

Quelle: mein-masterplan.de

KW49: Vermeiden Sie ein Lernchaos - organisiert lernen

Sich einfach ins Lernen «zu stürzen», kann nach Hinten losgehen. Wir geben Ihnen Tipps für ein sinnvolles Zeitmanagement, einen optimalen Lernprozess sowie eine gute Lernatmosphäre.

Tipps, die kein Chaos entstehen lassen:

Optimieren Sie Ihr Zeitmanagement

  • Richten Sie die Lernphasen auf Ihren Biorhythmus aus (Früh? Abends?).
  • Versuchen Sie Aufgaben zu bündeln und Erledigungen zu kombinieren.
  • Verschieben Sie Kleinigkeiten, wie das Ausräumen des Geschirrspülers in Ihre Pause.
  • Setzen Sie sich selbst Deadlines und verbinden Sie diese mit sozialen Verbindlichkeiten (bis zum Kinobesuch mit den Freundinnen/Freunden muss das Kapitel fertig geschrieben sein). 
  • Unterwegs immer (Hör)-Bücher dabeihaben.
  • Beschleunigen Sie Ihre Entscheidungen, sagen Sie auch öfter mal «Nein» zu Aufgaben, die Sie nicht auf dem Plan hatten und die Sie vom Wesentlichen ablenken würden.

Probieren Sie die Pomodoro-Technik

Mit Hilfe der Zeitmanagement-Technik, nach dem Italiener Cirillo, wird die gesamte Lernzeit in Einheiten unterteilt. Eine Lerneinheit besteht aus 25 Minuten konzentriertem Lernen und einer 5 Minuten Pause. Sind 4 Lerneinheiten à 25 Minuten geschafft, haben Sie sich eine Pause von 15 bis 30 Minuten verdient. Um die Zeit im Blick zu behalten, sollte ein Timer gestellt werden

Achten Sie auf das Pareto-Prinzip (20/80 Regel)

Laut Vilfredo Pareto können 80% der Ergebnisse mit 20% des Gesamtaufwandes erreicht werden. Halten Sie sich das Ziel vor Augen!

  • Konzentrieren Sie Ihren Leseaufwand, wenn Sie Quellen sichten, lesen Sie Einleitungen und Fazit durch, nur wenn ein Text wirklich wichtig ist, sollten Sie ins Detail gehen.
  • Telefonate: Signalisieren Sie der Person am anderen Ende, dass Sie momentan wenig Zeit haben und vermeiden Sie «Wie geht's».
  • Lesen: Bestimmen Sie ein konkretes Leseziel, manchmal können auch komplette Kapitel übersprungen werden und so sehr viel Zeit und Anstrengung gespart werden.
  • Schreiben: Schreiben Sie direkt, was Sie sagen wollen, vermeiden Sie Schachtelsätze.

Sinnvoll planen

Wir empfehlen Ihnen, einen Plan zu machen, am besten im Wochen- und Tagesrhythmus. Achten Sie dabei auf authentische Ziele, realistische Zeiten (Lerneinheiten, Gruppentreffen, Seminare, Abgabetermine), Ihren Ausgleich (Nebenjob, Hobbys, Soziales Netzwerk, Körperpflege, Ernährung, Schlaf) sowie Pufferzeiten für Unerwartetes.

Organisieren Sie das Drumherum

Nicht immer kommt es auf den Perfektionismus an, manchmal ist es völlig ausreichend, wenn die Dinge einfach nur erledigt sind. Stellen Sie sich die Frage «Welche Routinen machen mich effizienter und welche Dinge kann ich verbannen oder delegieren?»

Schaffen Sie eine gute Lernatomsphäre

Um sich die Lernsituation zu erleichtern, empfiehlt es sich, einen optimalen, störungsfreien, aufgeräumten Arbeitsplatz aufzusuchen; Handy und Fernseher abzuschalten und Vorkehrungen zu treffen, wie zum Beispiel:

  • Den Schreibtisch gemäss dem Reichweite-Prinzip organisieren. Oft-Benutztes greifbereit, unwichtiges weiter weg.
  • Dateien und Papierkram nach Prozessen umorganisieren. Positionieren Sie einen Aufgabenstapel, dabei gilt die Regel: Einmal angefasst, muss die Aufgabe zu mindestens einem Arbeitsschritt führen, sei er noch so klein.
  • Frische Luft im Raum. Temperatur zw. 18 und 20 Grad.
  • Besorgen Sie sich die Dinge, die Sie zum Lernen benötigen werden wie Schreibmaterialien, Bücher, Büroklammern oder Kopfhörer. Hängeregister-Schrank oder Stapelfächer benutzen.
Quelle: mein-masterplan.de

KW11: Lesetechniken ausprobieren

Die klassische 4 Phasen-Lesestrategie

Überfliegendes Lesen

Den Text im Schnelldurchlauf lesen und dabei überprüfen, ob er für das Thema bzw. für Ihr Ziel wichtige Informationen enthält. Dabei wird Ihr Blick Überschriften, Hervorhebungen und Schlüsselbegriffe wahrzunehmen geschärft. Dadurch werden Sie schnell einen guten Überblick über Ihren Text erhalten.

Gezieltes Lesen

Verschaffen Sie sich beim Lesen zunächst einen Überblick über den Text, z.B. durch das Inhaltsverzeichnis, die Kapitelüberschriften oder das Abstract. Beschäftigen Sie sich anschliessend nur mit den Abschnitten, bei denen es sich für Sie und Ihre Aufgabenstellung lohnt, intensiver zu lesen.

Intensives Lesen

Lesen Sie in Ruhe und ganz konzentriert den Text. Falls Sie ein Wort nicht kennen, und es sich nicht aus dem Zusammenhang erschliessen lässt, schlagen Sie das Wort nach. Manchmal versteht man einzelne Passagen nicht auf Anhieb, sodass es sinnvoll ist, die Passagen mehrmals zu lesen.

Aktiv Lesen

Unterstreichen Sie mit einem oder mehreren Textmarkern wichtige Aspekte und Schlüsselbegriffe im Text. Dabei kann es hilfreich sein, wenn Sie entsprechend den unterschiedlichen Arbeitsaufträgen unterschiedliche Farben verwenden. Unterteilen Sie den Text in Sinnabschnitte bzw. Textpassagen mit kurzen Überschriften.

SQR3 (Survey, Question, Read, Recite, Review) ist eine Technik zur Erhöhung der Lesegeschwindigkeit, durchführbar in 5 Phasen:

  1. „Überblick schaffen“ (Inhalte des Textes über Inhaltsverzeichnis und Abstracts herausfiltern)
  2. „Befragen“ (welche Fragen möchten Sie beantwortet haben, damit Sie sagen können, der Text war es wert, ihn gelesen zu haben?)
  3. „Lesen“ (intensives und aktives Lesen, um Zusammenhänge verstehen zu können.)
  4. „Wiedergeben“ (Textabschnitte nochmals durchgehen und Antworten auf die Fragen aus Phase 2 notieren. Nutzen Sie dabei eigene Formulierungen, und ggf. eine Mind Map)
  5. „Rekapitulieren“ (gehen Sie den Text, Ihre Fragen und Antworten nochmals durch und prüfen Sie, ob alles stimmig ist. Finden Sie Anknüpfungspunkte und Übereinstimmungen zu früher erarbeiteten Inhalten).
Quelle: mein-masterplan.de