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Beschäftigungslage und berufliche Tätigkeit von PM-Therapeuten/innen in der Schweiz

Ausgangslage und Ziele

Mehrere Kantone der Schweiz unterziehen gegenwärtig ihr Angebot an Stütz- und Fördermassnahmen im Schulbereich einer kritischen Prüfung. Hintergrund ist u.a. der absehbare Rückzug des BSV aus der Finanzierung sonderpädagogischer Angebote aufgrund der NFA. Diese Entwicklung setzt auch das Angebot an Psychomotoriktherapie unter Druck. Der Verband Schweizerischer Psychomotorik-Therapeutinnen und Therapeuten (astp) sieht deshalb einen dringlichen Bedarf an Wissen über die aktuelle Beschäftigungslage der Psychomotorik-Therapeutinnen und -Therapeuten und über die geleistete therapeutische Arbeit.

Zu diesem Zweck wurde die Arbeitsgruppe "Psychomotorik Therapie Schweiz (PMT+)" in Zusammenarbeit mit Vertretenden des astp, der HfH (Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik) Zürich, der GDS/IfB (Gymnastik Diplomschule Basel/Institut für Bewegungspädagogik und Bewegungstherapie) Basel in Zusammenarbeit mit dem ISP (Institut Spezielle Pädagogik und Psychologie der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz (PH FHNW) und der HETS (Haute école de travail social), Genf gegründet . Die Arbeitsgruppe entschied, aktuelles Wissen zur Beschäftigungslage und beruflichen Tätigkeit von Psychomotorik Therapeuten/innen in der Schweiz im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung zu bearbeiten. Die geplante Studie soll u.a. Grundlagen für die Etablierung von Instrumenten der Qualitätssicherung und -entwicklung sowie von Wirksamkeitsstudien im Bereich der Psychomotorik-Therapie liefern.

Fragestellung

Für die Untersuchung empfiehlt sich eine Differenzierung nach drei Ebenen: Klientin und Klient (Kind, Jugendliche, Erwachsene), Therapeutin und Therapeut, Institution(en). Unter Berücksichtigung dieser Untersuchungsebenen wurden im Einzelnen folgende Fragestellungen bearbeitet:

  • Ebene 1 – Klientinnen und Klienten: Welche Personen (Klientinnen und Klienten) werden warum (Anmeldungsgrund, Indikation, Diagnose), auf wessen Veranlassung (zuweisende Institution/Person) durch wen (Psychomotorik--Therapeutin und -Therapeut) behandelt?
  • Ebene 2 – Psychomotorik-Therapeutinnen und -Therapeuten: Wie ist die Beschäftigungslage (berufliche Situation, Arbeitsfelder, Anstellung) von Psychomotorik-Therapeutinnen und Therapeuten charakterisiert? Über welche beruflichen Qualifikationen (Aus-/Weiterbildungen) verfügen die Therapeutinnen und Therapeuten, Wie gestalten sie ihre therapeutische Arbeit (Methoden, Verfahren, Setting)?
  • Ebene 3 - Institutionen: Wie erfolgt die Zuweisung in eine Psychomotorik-Therapie? Wie ist die Bezahlung der Psychomotorik-Therapie im Arbeitsfeld der Therapeutinnen und Therapeuten geregelt?

Methodisches Vorgehen

Im Frühling 2006  wurde eine schriftliche Befragung aller Mitglieder des -Berufsverbandes astp der Psychomotorik-Therapeutinnen und –Therapeuten zur Berufssituation und therapeutischen Tätigkeit durchgeführt .

Im Rahmen dieser schriftlichen Befragung wurden Informationen zu den Klientinnen und Klienten, der Beschäftigungslage und beruflichen Tätigkeit der Psychomotorik-Therapeutinnen und Therapeuten erhoben. Alle Landesteile, d.h. deutschsprachige Schweiz, Romandie und Tessin wurden berücksichtigt. Bei einem ausgezeichneten Rücklauf von 76% konnten 466 Fragebogen ausgewertet werden.

Das Projekt wird durch die Arbeitsgruppe "Psychomotorik-Therapie Schweiz (PMT+)" in Auftrag gegeben, begleitet und finanziert. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretenden des astp sowie mehrerer Psychomotorik-Ausbildungsinstitutionen. Der Arbeits- bzw. Steuergruppe gehören die folgenden Personen (Institutionen) an: Barbara Kleiner (Vorstandsmitglied ASTP), Dr. Martin Vetter (HfH, Dep. 2, Leiter Studiengang Psychomotorik), Matthias Weibel (GDS/IfB Basel, Ausbildungsleitung), Dr. Bernard Senn (HETS, Genf)

Das Projekt wurde vom Bereich Forschung & Entwicklung der HfH in wissenschaftlicher Hinsicht konzipiert und durchgeführt. Die Projektleitung wurde bis Mai 2006 von Dr. Peter Rüesch und danach von Judith Adler lic.phil. wahrgenommen.

Publikationen

Der Schlussbericht ist auf der Homepage des astp zu bestellen.

http://www.astp.ch.

Fakten

Laufzeit
08/2005-07/2007
Nr.
5_9

Projektleitung

lic. phil.  Adler

Dozentin

Projektteam

Finanzielle Unterstützung

Arbeitsgruppe "Psychomotorik-Therapie Schweiz (PMT+)"

Kontakt

Zentrum Forschung und Entwicklung
Tel: +41 44 317 11 46

zfe[at]hfh.ch zfe