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Erhebung des Ist-Zustandes der DaZ-Förderung im Kanton Zürich

Ausgangslage und Ziele

Die Schweiz beteiligte sich im Jahr 2009 zum vierten Mal an der PISA-Erhebung der OECD. Die Ergebnisse der kantonalen Zusatzstichprobe zeigten, dass in Zürich rund ein Fünftel der Jugendlichen als leistungsschwach einzustufen ist. Erklärt wurde dies vor allem mit dem vergleichsweise hohen Anteil fremdsprachiger Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Der Kanton reagierte auf diesen Befund mit dem Projekt «Folgemassnahmen PISA 2009». Die vorliegende Studie stellt einen Beitrag zum Teilprojekt 5 dar, das sich unter dem Titel «Ausbau und Optimierung des DaZ-Unterrichts» mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) befasst, einem ergänzenden und unterstützenden Unterricht für Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Erstsprache. Die Umsetzung des DaZ-Unterrichts liegt, wie in der Zürcher Volksschule üblich, bei den Gemeinden. Da es sich um ein kommunales Angebot handelt, verfügt der Kanton kaum über Daten. Er benötigt darum zuerst gewisse Grundinformationen, um das DaZ-Angebot ausbauen und optimieren zu können.

Fragestellung

Auftrag der vorliegenden Studie war es, Erkenntnisse dazu zu sammeln, wie die bestehende Verordnung zur DaZ-Förderung in den Gemeinden umgesetzt wird, und Handlungsempfehlungen für den Kanton abzuleiten. In die Erhebung waren drei Anspruchsgruppen einzubeziehen, namentlich die Schulbehörden (Schulpflegen), die Schulleitungen und die DaZ-Lehrpersonen. Eine Begleitgruppe des Volksschulamtes begleitete die Arbeiten engmaschig und sorgte für die Konsultation wichtiger Verbände und Personen aus dem Schulfeld sowie aus den Fachhochschulen im Kanton, die mit der DaZ-Qualifikation befasst sind (PHZH und HfH).

Methodisches Vorgehen

Die Erhebung wurde mittels einer Online-Befragung im Februar 2013 durchgeführt. 75 Schulpflegen, 180 Schulleitungen und 608 DaZ-Lehrpersonen beantworteten den Fragebogen. Die Ergebnisse wurden durch Bista-Daten und durch Fokusgespräche in zwei Zürcher Schulgemeinden zusätzlich angereichert. Die den drei Anspruchgsgruppen gestellten Fragen werfen ein Licht auf drei übergeordnete Fokusbereiche: 

  1. Wie wird die DaZ-Verordnung im Kanton umgesetzt?
  2. Welche Erkenntnisse gibt es über die Situation der DaZ-Lehrpersonen im Kanton?
  3. Welchen Einfluss schreiben die DaZ-Lehrpersonen der DaZ-Förderung zu?

Zur ersten Frage sind hauptsächlich die Angaben der Schulleitungen massgeblich, in geringerem Umfang auch der Schulpflegen und der DaZ-Lehrpersonen. Hier war Aufschluss zu gewinnen über beispielsweise die DaZ-Quote in den Gemeinden, die Anzahl und Grösse der DaZ-Gruppen, die Zuweisungpraxis und Sprachstandserhebungen, neben anderen Gesichtspunkten. Für den zweiten Fragenkomplex wurden die DaZ-Lehrpersonen um Auskunft gebeten über ihren Ausbildungsstand, ihre Anstellungsbedingungen, typische DaZ-Unterrichtsformen und anderes mehr. Auch für den dritten Punkt waren die Angaben der DaZ-Lehrpersonen entscheidend, um festzustellen, wie sie den Erfolg der DaZ-Förderung in verschiedenen Aspekten einschätzen. Zusammengenommen konnten die Resultate im Licht der bestehenden DaZ-Verordnung bewertet und Empfehlungen formuliert werden, die dem Ist-Zustand der DaZ-Förderung im Kanton Rechnung tragen.

Ergebnisse

Der Schlussbericht ist hier links bei "wichtige Dokumente" und auf der Homepage des Volksschulamtes des Kantons Zürichs aufgeschaltet.

Fakten

Laufzeit
01/2013-12/2013
Nr.
4_23

Projektleitung

Projektteam

Kontakt

Forschung und Entwicklung
Tel: +41 44 317 11 81

zfe[at]hfh.ch zfe

Wichtige Dokumente