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SECEL Entwicklungsbasierte Skalen

Ausgangslage und Ziele

Skalen zur entwicklungs- und curriculumsbasierten Einschätzung des Lernstands

Im Projekt «Skalen zur Entwicklungs- und Curriculumbasierten Einschätzung des Lernstands» (SECEL) wird versucht, die Schnittstelle zwischen entwicklungsbezogener und lehrplanbezogener Diagnostik und Förderung auszuloten. Damit sollen Standards für jene Schülerinnen und Schüler erarbeitet werden, welche die im Rahmen des HarmoS-Konkordats zu formulierenden Minimalstandards nicht erreichen. Als Ausgangspunkt dient ein britisches Instrument, die sogenannten P-Scales. Für die Schweiz wurden sie ins Deutsche und Französische übersetzt.

Fragestellung

Es wird geprüft, ob Lehrpersonen mittels einer adaptierten Fassung des britischen Instruments «P-Scales» einen Einblick in die Schnittstelle zwischen Entwicklungsbezug und Curriculumsbezug erhalten können. Die Frage, wie sich der Entwicklungsstand einer Schülerin / eines Schülers und die curricularen Anforderungen an sie / ihn zueinander verhalten, ist für das fachliche Handeln der Lehrpersonen wesentlich. Standardbasierte Kompetenzmessungen wirken möglicherweise unterstützend auf pädagogische Prozesse, da sie beides systematisch abbilden können.

Methodisches Vorgehen

Das Projekt gliedert sich in drei Module.

  1. Formulierung des Projektkontextes (Lead: HfH): Es ist auszuweisen, in welche grösseren konzeptionellen, pädagogischen und politischen Zusammenhänge eine Erprobung der P-Scales einzuordnen ist ("Forschungsprogramm").
  2. Bestimmung der Auswertungsmethodik (Lead: PSE): Es ist eine komparative Auswertungsmethodik zu bestimmen, die sowohl qualitative wie auch quantitative Komponenten umfasst. Inhaltlich ist der Einsatz der P-Scales durch die Lehrpersonen zu dokumentieren, es sind Ankerbeispiele zu sichern, und eine Beurteilung der Praxisbewährung ist zu ermitteln.
  3. Erprobung der P-Scales im explorativen Feldzugang (Lead: PHZH): Es ist ein explorativer Feldzugang zu administrieren, bestehend aus zunächst 2-3 Fallstudien je beteiligter Hochschule, möglichst in sowohl integrativen wie separativen Settings und mit gleichen Modalitäten. An allen drei Institutionen werden Studierende für die Projektarbeiten eingesetzt und betreut.

Kontakt

Zentrum Forschung und Entwicklung
Tel: +41 44 317 11 46

zfe[at]hfh.ch zfe