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Abschiedsvorlesung

In ihrer Abschiedsvorlesung sprach Prof. Dr. Ursula Hofer über Bildungsangebote für blinde und sehbehinderte Menschen im Wandel. Prof. Dr. Barbara Fäh würdigte ihr Lebenswerk am 19. Juni in der Aula an der HfH.

Am 19. Juni fand die Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Ursula Hofer statt. Ursula Hofer hat an der HfH den Bereich Pädagogik für Sehbehinderte und Blinde als Studienschwerpunkt der Schulischen Heilpädagogik entwickelt und damit ein Alleinstellungsmerkmal der HfH geprägt.

Ursula Hofer ist Primarlehrerin mit Erfahrung in der Regelschule, im Bereich Schulschwierigkeiten und Herausforderndes Verhalten sowie in der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik. Sie hat einen Abschluss als Schulische Heilpädagogin und hat promoviert in Erziehungswissenschaften.

Barbara Fäh würdigte insbesondere die Mitwirkung an der Curriculumsreform im Jahr 2011 sowie die hohe Qualität in der Lehre, in der Mitentwicklung von Modulen und in der Mitarbeit in den Ressorts. Die Rückmeldungen der Studierenden waren immer sehr begeistert, sie schätzten ihre Hochschuldidaktik, Individualisierung und Flexibilisierung des Studiums. Die Verbindung von Theorie und Praxis, die Möglichkeit für Reflexionen und die Relationierung. Die international und national gefragte Expertin ist breit vernetzt, hat zahlreiche Beratungen und Schulungen in Institutionen durchgeführt. Über die Jahre hinweg sind zahlreiche Publikationen zu Spezialfragen aus dem Sehbehindertenbereich in renommierten Fachzeitschriften, und - in Kooperation mit Markus Lang und Friederike Beyer - das Standardwerk zur Didaktik im Sehbehindertenbereich in zwei Bänden im Kohlhammer-Verlag erschienen.

Studierende, Doktorierende und Hochschulen konnten immer auf ihre Expertise zählen, sei es in der Begleitung von Masterarbeiten, in der Expertise zu Promotionsverfahren oder Mitwirkung in Berufungsverfahren.

In der Forschung sind zwei Projekte besonders zu nennen:

  • 2006-2008: Berufliche und soziale Integration von sehgeschädigten jungen Erwachsenen
  • 2014-2018: Zukunft der Brailleschrift (ZuBra)

Ihr ehemaliger Vorgesetzter, Prof. Dr. Josef Steppacher, nannte Ursula Hofer „Miss Sehbehinderung in der Schweiz und über die Grenzen hinaus“.

Ursula Hofer hielt ihre Vorlesung über „Nichts bleibt wie es ist? – Bildungsangebote für blinde und sehbehinderte Menschen im Wandel“. Sie stellte die Bildungsziele von Valentin Haüy anhand der Anfänge der Blindenpädagogik in Frankreich ab 1780 dar bis zur Entwicklung des Studienschwerpunktes Pädagogik für Sehbehinderte und Blinde an der HfH ab dem Jahr 2000. Sie schloss mit einer Analyse der Fachartikel in der Zeitschrift „blind-sehbehindert“ Link Zeitschrift der Jahre 2003 bis 2016.

Rund 150 Wegbegleiter, Freunde, Mitarbeitende der HfH und Angehörige erlebten die feierliche Abschiedsvorlesung von Ursula Hofer mit. Begleitet und musikalisch veranschaulicht wurde die Veranstaltung von Alexander Wyssmann, Jazzpianist und Schulischer Heilpädagoge mit Abschluss an der HfH im Jahre 2016.

 

Die Präsentation der Absschiedsvorlesung ist über eine kurze Nachricht an kommunikation[at]hfh.ch kommunikation erhältlich. 

 

 

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