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«Die Schule ist auf Stottern nicht vorbereitet»

Bild: Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. (Köln) Bild: Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. (Köln)

80’000 Betroffene allein in der Schweiz erleben tagtägliche Kommunikationssituationen, die sie vor grosse Herausforderungen stellen – in der Schule, im Alltag, im Beruf. Der internationale Welttag des Stotterns (22. Oktober) will auf die Situation der Betroffenen hinweisen und für den Umgang mit dieser Kommunikationsstörung sensibilisieren.

Im deutschsprachigen Sprachraum wurde für 2018 der Schwerpunkt «Stottern und Schule» gelegt. Gerade in der Schule mit vielfältigen Sprechanlässen ist die Situation für stotternde Schülerinnen und Schüler schwierig – aber auch Lehrpersonen sind meist unsicher im Umgang mit Stottern. So ist Prof. Wolfgang G. Braun, Dozent am Institut für Sprache und Kommunikation unter erschwerten Bedingungen (ISK) der HfH, der Meinung, «dass viele Lehrpersonen unvorbereitet und überfordert sind, wenn sich in ihrer Klasse ein Schüler oder eine Schülerin mit Stottersymptomatik befindet». Das Positionspapier «Nachteilsausgleich Stottern» des Deutschschweizerischen Logopädieverbandes, bei dem W. Braun mitgearbeitet hat, gibt Lehrpersonen Informationen und Tipps im Umgang mit der Kommunikationsstörung im Unterrichtsalltag. Die Informationen können auf der Website der virtuellen Stotterberatungsstelle der HfH Link zur Stotterberatungsstelle heruntergeladen werden.

Die HfH setzt sich schon seit vielen Jahren für die Verbesserung der Situation und Partizipationsmöglichkeiten von Menschen mit einer Redeflussstörung ein. Ein Schwerpunkt im Bereich Forschung (Leitung J. Kohler & W. Braun) stellt momentan die empirische Abstützung der an der HfH entwickelten Früherkennungstools Link zu den Früherkennungstools RedeflussKompass 3.0 und StotterKompass dar. Es gilt der Grundsatz, dass je früher eine Stotterproblematik erkannt und behandelt wird, desto grösser sind die Chancen auf eine Verbesserung des Redeflusses. Frühe Interventionen fördern eine Vermeidung von Sekundärsymptomen wie den kommunikativen Rückzug und negative Gefühle resp. Gedanken gegenüber dem eigenen Sprechen. Die HfH-Tools geben so z.B. Eltern eine Entscheidungshilfe, ob eine Fachperson für eine Abklärung und Beratung konsultiert werden soll oder nicht. Ferner findet seit 18 Jahren erfolgreich im Sommer immer die HfH-Stotterintensivtherapiewoche «Stotterchamp – Gestärkt quer in der Landschaft stehen!» Link zum Projekt Stotterchamp statt und es werden Fachpersonen supervisorisch in der Therapie von stotternden Kindern und Jugendlichen begleitet.

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