Verena Wahl, MA

Kategorie Personen

Advanced Researcher

Wahl Verena
Telefon
+41 44 317 11 97
E-Mail
verena.wahl [at] hfh.ch
Raum
228/229
Arbeitstage
Dienstag bis Donnerstag
Studiengänge
  • Psychomotoriktherapie
  • Schulische Heilpädagogik
  • Logopädie
Organisation
  • Institut für Lernen unter erschwerten BedingungenZum Institut

Tätigkeit an der HfH

  • Forschungsprojekte im Bereich ICT for Inclusion
  • Stellvertretende Betriebsverantwortliche & Fachexpertin für den Bereich «Mainstream Technologien» im ALL4all - Sign Language and Access Technologies Lab
  • Expertin Fachstelle «ICT for Inclusion»
  • Dozentin Modul «Medien & Informatik» (SHP)
  • Dozentin «Wintercampus Digicamp»
  • Dozentin transversales Thema «ICT for Inclusion» (PMT/LOG)
  • Durchführung von Weiterbildungsangeboten im Bereich Mainstream Technologien

Ausbildung

  • Doktorandin am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Philipps-Universität Marburg
  • Master of Arts in Dienstleistungsentwicklung im Gesundheitswesen/ Development of social and health services, Katholische Hochschule Freiburg (DE)
  • ASA-Stipendium der ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE)
  • Bachelor of Arts in Heilpädagogik/ Inclusive Education mit dem Schwerpunkt Unterstützte Kommunikation, Katholische Hochschule Freiburg (DE)

Forschung zu

  • Sozio-technische Arrangements im Kontext Partizipation und Inklusion
  • Assistive Technologien
  • Virtual & Augmented Reality
  • Professionalisierung im Kontext Inklusion
  • Rekonstruktive Sozialforschung

Forschungsprojekte

Dissertationsprojekt: Handeln mit digitalen Artefakten in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe

In einer «Kultur der Digitalität» (Stalder, 2016) findet das Handeln mit digitalen Artefakten über alle Lebensbereiche statt. Für einige Personengruppen kann jedoch ein «digital divide» (Ragnedda, 2017) konstatiert werden, welcher sich durch schlechteren Zugang (first level divide), Unterscheidung in den Nutzungsweisen (second level divide) digitaler Artefakte sowie daraus resultierende «life chances» (third level divide) bemerkbar macht. Dieser «digital divide» kann insbesondere für Personen, welche in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe wohnen, festgestellt werden (Scanlan, 2022). 

Mit Bezug auf die Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) wird das Handeln mit digitalen Artefakten in dieser Arbeit als verteiltes Handeln in sozio-technischen Konstellationen konzipiert. Es wird davon ausgegangen, dass sich die vier Arten technischer Vermittlung, wie sie von Latour (2001) beschrieben werden, auch im Handeln mit digitalen Artefakten in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe wiederfinden. Im Fokus der Analyse der Arbeit stehen die Handlungsorientierungen und  -praktiken der Mitarbeitenden dieser Einrichtungen unter der Fragestellung, wie sich die vier Arten technischer Vermittlung in diesen Handlungspraktiken wiederfinden. Von pädagogischem Interesse ist hier, inwiefern diese Praktiken Partizipation ermöglichen oder dieser gegebenenfalls entgegenstehen und hinsichtlich der Zielperspektive Inklusion aktualisiert werden müssen. Hierfür wurden in Deutschland Gruppendiskussionen mit Mitarbeitenden der Behindertenhilfe geführt und diese mit Hilfe der Dokumentarischen Methode (Bohnsack, 2009) ausgewertet.

Erstbetreuung: Prof. Dr. Hendrik Trescher (Philipps-Universität Marburg), Zweitbetreuung: Prof. Dr. Florian Kiuppis (Rheinland-Pfälzische Technische Universität, Kaiserslautern-Landau)

2019  - 2024:  InstAgT – Individuelle soziotechnische Arrangements für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit kognitiven Funktionsbeeinträchtigungen, Projektleitung Prof. Dr. Gregor Renner & Prof. Dr. Florian Kiuppis, KH Freiburg, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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Konferenzbeiträge