Wahrnehmungsbesonderheiten in der frühen Kindheit

Kategorie Weiterbildung

Leitung

Jette
Hunsperger
Titel
MA

Funktion

Advanced Lecturer

Nadja
Peterhans

Funktion

Tanne, Schweizerische Stiftung für Taubblinde

Workload
6 Stunden
Kosten

CHF 240

Abschluss

Teilnahmebestätigung

Zielgruppe

Betreuende / Schulassistenzen, Fachpersonen Frühbereich, Heilpädagogische Früherzieher:innen, Lehrpersonen, Logopäd:innen

Max. Anzahl Teilnehmende
max. 24 Teilnehmende

In der (heil-)pädagogischen und therapeutischen Arbeit mit jungen Kindern begegnen uns häufig auffällige Verhaltensweisen: Kinder, die Angst auf Spielplätzen haben, schmutzige Hände nicht aushalten, wild und distanzlos wirken, bei Tätigkeiten in Wut geraten oder ungewöhnliche Sinnesvorlieben zeigen. Diese Verhaltensweisen erfordern eine sorgfältige Betrachtung aus der Perspektive der Wahrnehmungsverarbeitung. Unsere Weiterbildung bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren diagnostischen Blick zu schärfen, um solche Verhaltensweisen besser zu verstehen.

Sie lernen, wie besondere Wahrnehmungsprozesse zu scheinbar herausfordernden Verhaltensweisen führen können und wie Sie diese mittels gezielter und strukturierter Verhaltensbeobachtung erkennen. Anhand Ihrer eigenen Fallbeispiele und verschiedener diagnostischer Instrumente erarbeiten wir praxisnah Strategien, die Sie direkt in Ihrer Arbeit umsetzen können.

Diese Weiterbildung unterstützt Sie darin, Familien im diagnostischen Prozess professionell zu begleiten und interdisziplinäre Wege für alltagstaugliche Interventionen zu finden.

Programmaufbau

Der Kurs eignet sich sowohl für Berufseinsteiger:innen ohne Vorkenntnisse, als auch für langjährig erfahrene Fachpersonen aus diversen Betreuungs- und Bildungsbereichen der frühen Kindheit wie der Heilpädagogischen Früherziehung, der Logopädie, aus Spielgruppen und Kitas, sowie aus dem Schulbereich im Zyklus 1.

Ziele und Nutzen

Die Teilnehmenden

  • erkennen mögliche Hinweise auf Wahrnehmungsbesonderheiten in kindlichem Verhalten.
  • beraten Eltern und weitere Bezugspersonen zu Verlauf und Störungen von Wahrnehmungsprozessen.
  • nutzen gezielt Strategien für die Unterstützung von Wahrnehmungsprozessen.
  • ordnen heilpädagogische Unterstützungsmöglichkeiten in das interdisziplinäre Fachgebiet der Wahrnehmungsförderung ein.

Organisatorisches

Arbeitsweise und Umfang

Der Kurs bietet Raum für eine erste Erkundung des Themas. In Verbindung mit der theoretischen Grundlagenvermittlung erhalten die Teilnehmenden Gelegenheit, über eigene Erfahrungen auszutauschen und anhand von konkreten Fallbeispielen Möglichkeiten der diagnostischen und heilpädagogischen Methoden zu explorieren.

Beratung und Kontakte

Persönliche Beratung

Haben Sie Fragen oder wünschen eine persönliche Beratung?

Jette Hunsperger, MA

Advanced Lecturer

Nadja Peterhans

Tanne, Schweizerische Stiftung für Taubblinde

Administration und Auskünfte

Haben Sie administrative Fragen?

Durchführung und Anmeldung

  • Wahrnehmungsbesonderheiten in der frühen Kindheit

    Standort: HfH

    Verfügbare Plätze

    Beginn / Ende
    16. April 2027
    Termine

    Freitag, 16. April 2027, 9.00–12.00 Uhr, 13.00–16.00 Uhr

    Leitung

    Jette Hunsperger, MA
    Nadja Peterhans

    Kosten

    CHF 240

    Max. Teilnehmende
    24
    Freie Plätze
    Plätze verfügbar
    Garantierte Durchführung
    Nein
    Anmeldeschluss
    Kursnummer
    2027-233 WBK

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