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Der Diskurs der Heilpädagogik. Diskursstrategien und Diskurskoalitionen 2011-2019.

Ausgangslage und Ziele

Seit Januar 2008 sind die Kantone für die Schulung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf zuständig. Dabei wurde ein Systemwechsel von der Logik einer bundesweit, medizinisch ausgerichteten Sozialversicherung in die Logik der kantonalen Bildungssystematik vollzogen. Die Sonderschulung wurde Teil der Volksschule und damit Teil der Debatten in den Kantonsparlamenten und deren Medienrezeption.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung, welche der öffentlichen Meinung für die politischen Entscheidungsträger in liberalen Demokratien zukommt, ist es auch für die Heil- und Sonderpädagogik notwendig, zu untersuchen, inwiefern etablierte Akteure sowie Medien und Öffentlichkeit die Schulung von Kindern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen thematisieren, sich gegenseitig bedingen und damit die regulatorischen Rahmenbedingungen beeinflussen.

Fragestellung

Das vorliegende Projekt untersucht mit einer Diskursanalyse die Frage, welche Diskursstrategien etablierte Akteure und die Medien bezüglich der Themen der Heil- und Sonderpädagogik verfolgen und welche Diskurskoalitionen gebildet werden.

Methodisches Vorgehen

Um die Fragestellung zu untersuchen werden die Vorstösse zu heilpädagogischen Themen in den Kantonsparlamenten sowie die Medienberichte in der deutschsprachigen Schweiz zwischen 2011 und 2019 diskursanalytisch betrachtet.

Ergebnisse

Mit dem vorliegenden Forschungsprojekt wird eine Grundlage geschaffen, damit Akteure im Bildungssystem Diskursstrategien und Diskurskoalitionen des heil- und sonderpädagogischen Diskurses kennen und darauf reagieren können.

Fakten

Laufzeit
02/2020-10/2020
Nr.
5_62

Projektleitung

Prof. Dr. phil.  Wicki

Dozentin

Kontakt

Zentrum Forschung und Entwicklung
Tel: +41 44 317 11 46

zfe[at]hfh.ch zfe