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3. März: Welttag des Hörens

Gemäss der WHO sind weltweit 360 Millionen Menschen von einer Hörbeeinträchtigung betroffen, davon sind 32 Millionen Kinder. Die HfH leistet mit ihren Ausbildungsangeboten und durch Forschung einen wichtigen Beitrag an die Bildung und Partizipation von Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung. Mit Videotipp von Prof. Dr. Daniela Nussbaumer.

Der Welttag des Hörens ist ein weltweiter Aktionstag, mit dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Bevölkerung seit 2007 zu folgenden Themen sensibilisieren möchte: Bedeutung des Gehörs, Prävention und Versorgung von Hörbeeinträchtigungen. Das diesjährige Thema des Welttags des Hörens 2017 heisst “Action for hearing loss: make a sound investment”. Mit dieser Titelwahl wird der Fokus auf ökonomische Aspekte gelegt, welche durch eine Hörbeeinträchtigung entstehen. Neben dem Welttag des Hörens gibt es einen Schweizer Tag des Hörens, welcher auf den 9. März festgesetzt ist.

Die HfH leistet mit ihren Ausbildungsangeboten und durch Forschung einen wichtigen Beitrag an die Bildung und Partizipation von Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung. Im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik mit Schwerpunkt Pädagogik bei Schwerhörigen und Gehörlosen werden Lehrpersonen ausgebildet, die an Sonderschulen für Schwerhörige und Gehörlose oder als Audiopädagoginnen und Audiopädagogen in Regelklassen arbeiten. Den Studierenden wird ein differenziertes Verständnis für die Besonderheiten der „unsichtbaren“ Hörbeeinträchtigung vermittelt. Sie kennen psychosoziale und sprachliche Auswirkungen einer Hörbeeinträchtigung sowie didaktische Konzepte für einen optimalen Unterricht.

Im Bachelorstudiengang Gebärdensprachdolmetschen werden die Studierenden dazu ausgebildet zwischen gehörlosen und hörenden Menschen, d.h. zwischen Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS) und schweizerdeutschem Dialekt/Hochdeutsch und umgekehrt simultan zu übersetzten. Zentrale Inhalte sind der Ausbau der Sprachkompetenzen, der Ausbau sowie die Reflexion der eigenen Dolmetsch-Kompetenz, sowie das Erwerben von Hintergrundwissen in Soziologie, Interkulturalität und Sprachwissenschaften.

An der HfH laufen aktuell zahlreiche Forschungsprojekte zu den Themenbereichen Hören und Gebärdensprache:

  • Sign First: Das Unterrichten von europäischen Gebärdensprachen als Erstsprache
  • SMILE: Automatische Gebärdenspracherkennung für Gebärdensprachtests
  • ProSign 2: Fördern der Qualität in der Gebärdensprachlehre in Europa - Veränderung der Schulkultur und -praxis zu einer gebärdensprachorientierten Schule
  • De-Sign Bilingual, Entwicklung und Dokumentation gebärdensprachlich-bilingualer Good-Practice in Schulen
  • Justisigns - Gerichtsdolmetschen und Gebärdensprache

Die Forschungsprojekte der HfH im Überblick finden Sie hier zur Seite Forschung 

Gemäss der WHO sind weltweit 360 Millionen Menschen von einer Hörbeeinträchtigung betroffen, davon sind 32 Million Kinder. Schenken Sie den Jugendlichen der deutschen „Superklasse“ der Elbschule, Bildungszentrum für Hören und Kommunikation aus Hamburg kurz Ihr Ohr. Kinder und Jugendliche mit Hörbehinderung rappen eindrückliche fünf Minuten lange.

Ihre Botschaft lautet:

Sag es laut, sag es langsam, deine Worte muss ich sehn, auch wenn ich nicht gut höre dein Gesicht kann ich verstehen sag es laut, und sag es langsam jedes Wort sehe ich ganz klar Ich sehe in deinen Augen, was du denkst und was ist wahr. 

Link zu Youtube

 

(Autorin: Prof. Dr. Daniela Nussbaumer, Leiterin Pädagogik für Schwerhörige und Gehörlose)

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Tel: +41 44 317 11 11
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