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Armut = Behinderung? Soziale Ungleichheit und Diskriminierung im Bildungssystem als Herausforderung Schulischer Heilpädagogik

Ziele

Die Studierenden kennen soziologische Theorien zur Entstehung von sozialer Ungleichheit im Bildungssystem.
Die Studierenden reflektieren Prozesse institutioneller Diskriminie-rung und diskutieren Gegenstrategien. Die Studierenden schärfen ihre Wahrnehmung, wie im Schulalltag die Unterscheidung behindert – nicht behindert (Förderkind – Re-gelschulkind) hergestellt wird.
Die Studierenden diskutieren heilpädagogische Strategien und bildungspolitische Konsequenzen, die Richtung mehr Gerechtigkeit im Bildungssystem (educational equity) weisen.

Inhalt

Das soziale Modell von Behinderung geht von der Annahme aus, dass Behinderung nicht mit medizinisch diagnostizierbaren Beein-trächtigungen gleichgesetzt werden kann, sondern aus gesellschaft-lich konstruierten Barrieren hervorgeht.
Die Kategorien des Förderschülers und des (integrierten) Sonder-schülers weisen darauf hin, dass es solche „Barrieren“ auch in der Schule gibt. Soziologisch betrachtet funktionieren sie als selektive Filter, die systematisch soziale Ungleichheit und ethnische Differenz herstellen.
Wenn wir diese Mechanismen theoretisch verstehen, wird klar, was es gesellschaftlich bedeutet, als Heilpädagogin mit Heterogeni-tät umzugehen und Aussonderung zu unterlassen.

Weitere Angaben

Es geht nicht um Kopftuch und Händedruck, sondern um soziale Ungleichheit.

Leitung

  • Barth Daniel, Dr. phil., Dozent HfH, Pädagogik bei Schulschwierigkeiten

Fakten

Kursnummer
1 W265.SJ 1920
Datum
31.01.2020–31.01.2020
Dauer
1 Tag
Maximale Teilnehmer
29
Anmeldeschluss
3. Januar 2020
Kosten
CHF 280

Kontakt

Hochschuladministration
Tel. +41 44 317 11 11
weiterbildung[at]hfh.ch weiterbildung