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Bindungsgeleitete Interventionen in der Schule

Überblick

Menschliche Entwicklung vollzieht sich primär in Beziehungen. Was aber, wenn die Beziehungen zwischen Kindern und ihren Eltern nicht gelingen? Welche Auswirkungen hat das auf die Entwicklung eines Kindes? Kinder, die eine gestörte Beziehung zu ihren Eltern haben, weil sie von den Eltern z.B. zurückgewiesen, vernachlässigt, überbehütet oder gar misshandelt oder getrennt werden, entwickeln in der Regel unsichere Bindungsmuster, die in einem ursächlichen Zusammenhang zu einer großen Bandbreite von psychischen Störungen des Kindes- und Jugendalters stehen. Diese Störungen lassen sich tiefgreifend nur wieder im Kontext von Beziehungen heilen. In der Weiterbildung werden praxisnah Interventionen zum Aufbau solch entwicklungsfördernder Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern vorgestellt.

Ziele

  • Die Teilnehmenden sollen die psychologische und neurobiologische Basis menschlicher Beziehungen kennen.
  • Sie sollen entwicklungsfördernde und -hemmende Lehrer-Schüler-Beziehungen erkennen und darüber reflektieren können.
  • Sie sollen das Gelernte auf ihre eigene pädagogische Tätigkeit übertragen können.

Arbeitsweise

In der vorliegenden Weiterbildung werden die bindungsgeleiteten Interventionen v.a. auf der Basis von Videomaterial aus der Praxis vermittelt.

Zielgruppen

Lehrpersonen, die mit Kindern arbeiten, die Auffälligkeiten in der sozialen und emotionalen Entwicklung zeigen.

Leitung

  • Henri Julius, Universitäts-Professor, Dr., Sonderpädagoge, Psychologe

Fakten

Kursnummer
2020-25
Datum
06.03.2020–07.03.2020
Dauer
2 Tage, 9.15-16.30 Uhr
Freitag/Samstag, 6. und 7. März 2020
Maximale Teilnehmer
24
Ort
Zürich
Anmeldeschluss
1. Februar 2020
Kosten
CHF 580

Kontakt

Hochschuladministration
Tel. +41 44 317 11 11
weiterbildung[at]hfh.ch weiterbildung