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Platons Höhlengleichnis und die Heilpädagogik

Überblick

Die Schule kann ein "steiniger und steiler" Weg (Politeia, VII 515e) sein. Die Heilpädagogik versucht auf diesem Weg, eine Forschende, eine Lehrende und eine Begleiterin zu sein. Das bedeutet nicht nur Vermittlung blosser Kenntnisse oder Kompetenzen, sondern eine Umwendung (periagogê) des ganzen Menschen (VII 518d). Nach einer Einführung in die Bildungsphilosophie und -theorie wird durch die Lektüre der Fokus auf die heilpädagogische Interpretation des Höhlengleichnisses und ihren Einfluss auf die Heilpädagogik gerichtet.

Ziele

  • Kennenlernen des Höhlengleichnisses aus bildungsphilosophischer und -theoretischer Sicht
  • Eigene Interpretation des Höhlengleichnisses
  • Kennenlernen der mäeutischen Methode (Hebammenkunst)
  • Analyse der pädagogischen Situation auf der Basis der Kernfragen des Höhlengleichnisses gestalten
  • Methoden kennen, wie das Denken und Gestalten von pädagogischen Situationen ausgehend von Platons Höhlengleichnis weiterentwickelt werden kann

Arbeitsweise/Besonderes

Aus der eigenen Interpretation heraus wird ein Analyseinstrument für heilpädagogische Situationen erarbeitet. Im Zentrum stehen die Kernfragen des Höhlengleichnisses. In moderierten Gruppendiskussionen werden Methoden der Philosophie (Hebammenkunst, Dialektik) reflektiert und angewendet.

Zielgruppen

Lehrpersonen, Schulische Heilpädagog*innen, Schulpsycholog*innen und andere bildungsphilosophisch interessierte Personen

Leitung

  • Cabalzar Daniel
  • Meyer Stefan, Lic. phil., Dozent, Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen HfH

Fakten

Kursnummer
2020-65
Datum
26.09.2020–26.09.2020
Dauer
1 Tag, 9.15-16.30 Uhr
Samstag, 26. September 2020
Maximale Teilnehmer
24
Ort
Zürich
Anmeldeschluss
15. August 2020
Kosten
CHF 280

Kontakt

Hochschuladministration
Tel. +41 44 317 11 11
weiterbildung[at]hfh.ch weiterbildung